Heiligenschänkenpilgern e.V.

Heiliger Bimbam: Mit Spitituaosen zu mehr Spiritualität? Foto: Herrmann BackesWas bin ich froh, dass man sich in Trier in Gaststätten betrinken kann, die nach Heiligen benannt sind! So kann man eine Kneipentour machen, ohne vom rechten Weg abzukommen. Der Backes Herrmann meinte neulich, ganz nebenbei: „Wenn man von Kürenz über die Maximinstraße zum Maarviertel spaziert, ist das fast wie eine verkürzte Version des Jakobsweges – rein herbergsmäßig betrachtet.“ Wir also ab in die Arnoldistraße zum Ausgangspunkt des Heiligenschänkentestpilgerns. Ein weiterer Teil aus der Reihe “Der Vereinsmeyer”.
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Nur fliegen wär’ schöner

Melanie Zender läuft seit einigen Jahren Ultra-Distanzen, gemeinsam mit einer Freundin möchte sie nun einen Startplatz für den New-York-Marathon gewinnen. Als "Tiger-Lady" verkleidet macht sie auf die Abstimmung hierzu aufmerksam. Foto: privat.Es sind die letzten Kilometer, die die Spreu vom Weizen trennen. Dann, wenn der Kopf nicht mehr weiß, wieso der Körper angefangen hat, ist es barer Wille, der ihn nicht aufhören lässt. Melanie Zender will. Gemeinsam mit einer Freundin möchte sie im November beim New-York-Marathon antreten. Da kommt den beiden gelegen, dass ein Sportsalben-Hersteller die Kosten für Startplatz, Flug und Aufenthalt für die zwei Läufer übernimmt, die online die meisten Klicks erhalten. Noch bis Donnerstag kann für die Frauen abgestimmt werden. Endspurt also.
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Das Olewiger Weinfest in Leichter Sprache

Das Olewiger Weinfest in Leichter Sprache zu beschreiben ist nicht einfach, wie die Teilnehmer beim ersten Grundlagenkurs des Netzwerks „Leichte Sprache für Trier“ feststellen mussten. Archiv-Foto: Roland MorgenIm Frühjahr 2014 initiierte die Lebenshilfe Trier das Netzwerk “Leichte Sprache für Trier”. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern möchte es für die Leichte Sprache sensibilisieren und diese in der Region etablieren. Dem Netzwerk gehören die Lebenshilfe Trier, der Trierische Volksfreund, 16 VOR, der Behindertenbeirat der Stadt Trier, der Beirat für Migration und Integration Trier und die VHS Trier (APAG) an. Mit einer Übersetzung einer Ankündigung für das Olewiger Weinfest liegt das erste konkrete Ergebnis vor.
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Der Wowereit von Luxemburg

Xavier Bettel, der Premierminister des Ländchens, weist nicht wenige Ähnlichkeiten mit Klaus Wowereit auf. Illustration: Teresa HabildXavier Bettel, der Premierminister des Ländchens, ist so etwas wie der Klaus Wowereit Luxemburgs: Immer gut gelaunt, der Mittelpunkt jeder Wein- und Wurstprobe und trotz eines nicht zu leugnenden Hangs zum Aus-dem-Leim-gehen von der Natur mit einer gewissen Grundattraktivität ausgestattet, um die er von so manchem Witwentröster dies- und jenseits der Mosel beneidet werden dürfte. Zudem sind beide, Wowereit wie Bettel, mit einer von tiefschürfenden Selbstzweifeln unangekränkelten Jovialität gesegnet, die Thomas Gottschalk wie einen maulfaulen Pastorensohn wirken lässt. Doch während sich sein deutscher Kollege Wowereit die katastrophale Finanzsituation seines Verwaltungsbezirks mit dem Slogan „arm, aber sexy“ schönsaufen musste, hat Bettel solche rhetorischen Tricks nicht nötig. Er führt schließlich ein Land, in dem der Spitzenkandidat der Sozialistischen Partei Porsche und – jawohl! – Rolls Royce fährt.
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“Mein Dezernent wollte, dass ich es krachen lasse”

Gerhard Weber geht in seine letzte Spielzeit als Intendant am Trierer Theater. Foto: Marco PiecuchZwar wird Karl M. Sibelius erst im nächsten Jahr Intendant am Trierer Theater, doch seine Entscheidung, Dutzende Künstlerverträge nicht zu verlängern, überschattet derzeit das kulturelle Geschehen am Augustinerhof. Wie Gerhard Weber zu dieser Entwicklung steht, mit welchen Gefühlen er in seine letzte Spielzeit in Trier geht und wie es zur Auswahl der letzten Stücke unter seiner Regie kam, erzählt er im Interview mit 16 VOR. Zudem verkündet der Theaterleiter hier exklusiv, welchen gefragten Schauspieler er für das Sonderprojekt zum 1. Weltkrieg gewinnen konnte.
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Trier – deine Künstler: Guy Charlier

Guy Charlier bei der Arbeit. Foto: Günther HymerSeine überwiegend aus Büsten bestehenden Skulpturen sind in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden zu sehen – und ganz in der Nähe in Waldrach, Konz, Föhren und in Trier. Charakteristisch für Guy Charliers Arbeiten sind die Kombination verschiedener Materialien, die archaische Form der Figuren und der in einer gedachten Hutlinie schräg abgeschnittene oder mit Zacken gekrönte Kopf.
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„Das Amphitheater ist uns auf den Leib geschneidert“

Gerne zu Gast in Trier: "In Extremo" kommen am 1. August wieder ins Amphitheater. Foto: Maarten CorbijnAuf ihrer “Kunstraub-Burgentour 2014″ machen “In Extremo” am 1. August auch in Trier Halt. Um 19.30 Uhr spielt die Mittelalter-Rock-Band, die zu den erfolgreichsten Gruppen Deutschlands gehört, im Amphitheater. 16 VOR sprach mit Schlagzeuger Florian „Specki T.D.“ Speckardt (ganz links im Bild) über mittelalterliche Bauwerke in und Texte aus Trier, über das aktuelle Album und über schöne Konzert-Erlebnisse und solche, die man sich besser erspart hätte.
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