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Die neuen Seiten von 16 VOR

Bildschirmfoto 2015-01-01 um 14.17.17kAm 17. März 2007 ging 16 VOR online. Seitdem hat sich unsere Seite immer wieder verändert, das Aussehen blieb im Wesentlichen aber gleich. Nun haben wir unsere Internetpräsenz komplett neu gestaltet. Die Website ist schlanker und noch übersichtlicher geworden, denn wir konzentrieren uns auf unsere Stärken: gute Texte, Fotos, Illustrationen, Cartoons und Karikaturen. Unser Anspruch, Klasse statt Masse zu bieten, soll sich mit der neuen Seite nun auch optisch widerspiegeln. Hier geht es weiter.

Alles im Kasten

briefkastenDie Süddeutsche Zeitung hat`s in Deutschland als erste gewusst: Luxemburgs Wohlstand verdankt sich gar nicht den außerordentlich hohen „Kachkéis“¹-Exporten! Sondern hat irgendetwas mit – sagen wir mal – entgegenkommenden steuerlichen Regelungen für Großunternehmen zu tun. Herausgefunden hat das – darauf war man bei der Süddeutschen besonders stolz – ein Konsortium von 80 Journalisten aus 23 Ländern, indem sie die Unterlagen gelesen haben, die ihnen ein unzufriedener Mitarbeiter der Unternehmensberatung “PricewaterhouseCoopers” zugeschustert hat. Und weil in letzter Zeit jede Weitergabe von flott zusammenhektographierten internen Papieren „Leaks“ genannt werden muss, war der „LuxLeaks“-Skandal schnell geboren.
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Wo es in Trier noch ICEs gibt

Technikerfahren: der Modellbau- und -bahnexperte Josef Karthäuser von Märklin Theisen. Foto: Marco PiecuchLokführer und Zugbegleiter streiken, Gewerkschafter legen den Verkehr lahm, und die DB AG streicht den kläglichen Rest ihres Fernverkehrs – als moselstädtischer Bahnreisender wünscht man sich bisweilen weit weg oder in jene Jahrzehnte zurück, als mehrmals täglich Züge nach Paris fuhren oder der „Interregio“ Trier beinahe im Stundentakt mit so gefragten Destinationen wie Bremerhaven-Lehe oder Friedrichshafen-Stadt verband. Eisenbahn-Fans sollten den Hauptbahnhof inzwischen meiden, in der Metzelstraße sind sie weit besser aufgehoben. Denn bei „Märklin Theisen“ scheint zwar die Zeit stillzustehen, doch wenigstens sieht man hier ICEs und stand der Talent 2 schon auf dem Gleis, bevor er für die Moselbahn in Fahrt kam.
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16 VOR wünscht schöne Weihnachten

weihnachten

Rockiges Familientreffen

Aimless kommen am Dienstag für einen Auftritt beim "Tefftival" für einen Abend wieder zusammen. Archiv-Foto: Christian JörickeAm Dienstag findet um 19.30 Uhr in der Tuchfabrik zum dritten Mal das „Tefftival“ statt, ein Rock-Festival zu Ehren des 2011 verstorbenen Trierer Musikers Helmut „Teff“ Steffgen, bei dem ehemalige Bands aus der Region sich wieder für einen Abend zusammentun. Die Veranstaltung wird organisiert vom Musiknetzwerk Trier e.V., einem Verein regionaler Musikschaffender, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Bands auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen und Kommunikationsstrukturen im Bereich Rock- und Popmusik zu verbessern.
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16vorfreude – die Geschenktipps der Redaktion

So sah es vor genau einem Jahr auf dem Trierer Weihnachtsmarkt aus. Archiv-Foto: Christian JörickeDamit die Bescherung nicht trist wird, hat die Redaktion von 16 VOR wieder hübsche Tipps für Weihnachtsgeschenke zusammmengestellt. So empfiehlt beispielsweise unser Cartoonist Jimi Berlin die Stärkung der lokalen Musikszene, unsere Grafikerin und Illustratorin Teresa Habild lässt es knacken, Trendexperte Michael Juchmes weiß, mit welchem Parfum man nichts verkehrt machen kann, und Geschenktipp-Redakteur Uli Wirth rät, nicht den Gürtel enger zu schnallen, sondern ihn ganz wegzulassen.
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Subtiles an einer großen Orgel

Charles-Marie Widor: Organ Symphonies Nos. 1&2. Martin Bambauer an der Aristide Cavaillé-Coll-Orgel St. Sulpice, Paris. Aeolus. 2014Martin Bambauer liebt die legendären französischen Orgeln des 19. Jahrhunderts. Das jüngst eingeweihte, maßgeblich von ihm angestoßene Instrument an seiner Wirkungsstätte seit 15 Jahren, der Konstantin-Basilika, trägt den Stempel dieser Vorliebe, und auch Programm und Austragungsort der CD, die soeben pünktlich zu Weihnachten erschienen ist, knüpft hier an: Die Vorzugsedition beim Label Aeolus enthält die beiden ersten Orgelsinfonien von Charles-Marie Widor, die Bambauer 2008 in St. Sulpice in Paris aufgenommen hat.
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„Wenn du das gesehen hast, musst du helfen“

Der Trierer Gastronom Mehmet Kirisikoglu unternimmt und riskiert viel, um seinen syrischen Landsleuten in Flüchtlingslagern in der Region Rojava zu helfen. Foto: Daniel PredigerMehmet Kirisikoglu setzt sich für humanitäre Hilfe in syrischen Kriegsgebieten ein und hat mittlerweile vier Konvois organisiert, die die Hilfsgüter in Flüchtlingslagern vor Ort ablieferten. Im Gespräch erzählt der Trierer Restaurantbesitzer was ihn zu seinem Engagement antreibt und mit welchen Problemen er dabei konfrontiert ist.
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Trier – deine Künstler: Rainer Breuer

DSC_0031_kVor 40 Jahren wurde “éditions trèves” als lose Grafikervereinigung gegründet. Der Initiator war Rainer Breuer, der gut zehn Jahre später auch die Tuchfabrik mit aus der Taufe hob, wo er in wechselnden Funktionen auch noch heute aktiv ist. Anlässlich des Jubiläums von “éditions trèves” ist dort noch bis zum 21. Dezember eine Ausstellung mit Breuers Werken und denen einiger Weggefährten zu sehen.
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Das neue Heft ist da

cover 1214Hohoho, der Weihnachtsmann beziehungsweise ein Fahrer von “bastiandruck” hat gerade die neuste Ausgabe von 16 VOR – Das Trierer Stadtmagazin geliefert. Somit wird ab heute das Heft verteilt. Die Leser können sich unter anderem auf Folgendes freuen: Die Redaktion gibt wieder gute Geschenktipps, Katrin Grüschow berichtet über den Einsatz des Trierer Gastronomen Mehmet Kirisikoglu für seine kurdischen Landsleute in Syrien, Marcus Stölb ist zu einem Ort seiner Kindheit zurückgekehrt, Bettina Leuchtenberg stellt ein besonderes Haus in der Maximinstraße vor, Frank P. Meyer besuchte den Aquarienverein 1950 Trier e.V. und Tom Lenz wundert sich über die Empörung über luxemburgische Steuermodelle.
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„Staatlich legalisierter Raub“

"Kleinpreis-Kaufhaus 'Porta' nunmehr in arischen Händen!!" - so warb Adolf Hägin am 15. November 1935 im "Trierer Nationalblatt" für "sein" neues Geschäft. Scan: StadtarchivMit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 begannen auch in Trier die sogenannten Arisierungen: Trierer Bürgern jüdischen Glaubens wurden Geschäfte und Unternehmen weggenommen, und ihre „arischen“ Nachbarn bereicherten sich an diesen Vermögenswerten. Der ehemalige Präsident der Eintracht Trier, Bundesverdienstkreuzträger und Kaufmann Adolf Hägin war einer von denen, die von diesem staatlich legalisierten Raub profitierten. Die Historikerin Jutta Albrecht erforscht die Geschichte Hägins und anderer bekannter Trierer Unternehmer und beleuchtet ihre Rolle bei den „Arisierungen“ jüdischen Vermögens.
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„Braucht Trier eine feministische Diskussion?“

Kara, Fauntella: Die Frau auf dem Bananenboot. Eine Streitschrift für die Liebe, das Glück und über den real existierenden Feminismus. GelbesBlau Verlag, Berlin.“Die Frau auf dem Bananenboot”. Ein eigenwilliger Titel für eine “Streitschrift für die Liebe, das Glück sowie über den real existierenden Feminismus”, in der die Berliner Autorin Fauntella Kara Stellung nimmt zur derzeit laufenden Genderdiskussion um Quote, Emanzipation und Aufschrei. In ihrem Werk bezieht sich Kara auch auf Trier – als Hort des Friedens zwischen den Geschlechtern? Als Beispiel für den Umgang untereinander führt die Schriftstellerin einen Ausschnitt einer Talkshow an, in der sich ein ehemaliges Paar auf ungewöhnliche Weise beschimpft.
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Kennen Sie … das Kloster St. Afra?

Seit dem Mittelalter gehörte das Kloster St. Afra zur Domimmunität des Trierer Bistums. Die kleine Frauengemeinschaft in der heutigen Liebfrauenstraße erhielt im 18. Jahrhundert einen Neubau mit eigenem Gotteshaus. Eine Inschrift erinnert an die Geschichte des Hauses, das später auch ein Mädchenwaisenheim und eine Schule beherbergte. Bis heute sind das Klosterportal sowie das Langhaus der Kirche in der Architektur zu erkennen. Im Erdgeschoss beherbergt das Gebäude einen Spielzeugladen.
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Der Duracell-Mann von Trier-West

Zäher Sack (rechts) und Frank P. Meyer (2.v.r.) mit Boxern vom Polizeisportverein. Foto: Herrmann BackesIch hab den Mann gefunden, der im Duracell-Hasen steckt! Der Typ boxt beim Polizeisportverein in Trier-West! Aber der Reihe nach. Der Backes Herrmann ist begeistert, weil ich mich endlich einem heroischen Sport zuwende: „Du wirst noch ein zweiter Raketenpit“ (Trierer Box-Legende). Ich also zur Kurfürst-Balduin-Schule, wo ich die Kellertreppe hinabsteige. Das Boxtraining findet in der Souterrainhalle statt. Der Putz bröckelt von den Wänden. Genau die richtige Kulisse, um die Fortsetzung des Trierer Film-Epos Freck langsam zu drehen (ja, Teil II spielt tatsächlich im Boxer-Milieu in TR-West).
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Archiv oder Stadtmagazin?

LIEBE 16 VOR-LESER,

DIE ARTIKEL DER VERGANGENEN JAHRE BIS ZUM 31. DEZEMBER 2014 FINDEN SIE HIER.

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