V wie Vagina

Seit 2004 veranstaltet die Beratungsstelle Frauennotruf regelmäßig die “Vagina-Monologe”. Während in den ersten beiden Jahren Theatergruppen für die Aufführung gebucht wurden, wird das Stück von Eve Ensler, das auf Interviews mit Frauen über ihre Sexualität basiert, seit 2006 von Trierer Laienschauspielerinnen präsentiert. In diesem Jahr gibt es zahlreiche Änderungen. Verantwortlich dafür zeichnet die Sängerin Florence Absolu, die das Stück, das morgen und am Samstag um jeweils 20 Uhr in der Tufa gezeigt wird, inszenierte. Der Erlös kommt dem Frauennotruf zugute.
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Weiterhin Zirkus in Trier – auch mit Wildtieren

In Trier wird es in den nächsten Jahren kein Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren geben. Das wurde bei einer Sitzung des zuständigen Dezernatsausschusses deutlich. Während man im Ordnungsamt keinerlei rechtliche Handhabe für ein Auftrittsverbot sieht, fürchtet die Trierer Messeförderungsgesellschaft Umsatzeinbußen in fünfstelliger Höhe. Offenbar besteht aber verwaltungsintern noch einiger Klärungsbedarf, wie die Diskussion am Mittwochabend zeigte.
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Grundbedürfnisse kommen vor Gleichberechtigung

Armut ist nicht nur in unsrer Stadt kein im Sinne des Wortes offensichtliches Problem. Vielmehr ein verstecktes – und damit ein bestürzendes Phänomen, das ein Beispiel für eine sanktionierende und schönfärbende Haltung unserer Gesellschaft abgibt. Anlässlich des Weltfrauentages informierte im Rahmen einer Diskussionsrunde der Trierer Jusos und des Sozialdienstes Katholischer Frauen die Leitung des “Haltepunkts” für wohnungslose und benachteiligte Frauen über das Ansteigen der Armut insbesondere von Frauen und Kindern und stellte die Arbeit ihrer Institution in Trier vor.
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Fraktionen wollen kritische Partnerschaft

Seit Oktober 2006 sind Trier und das südchinesische Xiamen durch eine Freundschaftsvereinbarung verbunden, die darauf angelegt war, eine offizielle Städtepartnerschaft auf die Beine zu stellen. Nachdem nun alle diplomatischen Vorarbeiten erledigt sind, soll die besondere Verbindung im April mit der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt werden. Ein Ereignis, das auch die Frage aufwirft: Welche Rolle soll und kann das Thema Menschenrechte in dieser Liaison spielen? 16vor hörte sich bei den Ratsfraktionen um.
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Rückzug überfällig

Im Juni 2009 zog die Linke in den Stadtrat ein. Noch bevor dieser sich konstituieren konnte, verzichtete ein Ratsmitglied bereits auf sein Mandat. Mit dem erneuten Platzen der Fraktion hat sich die Partei auf kommunaler Ebene erst einmal selbst erledigt. Nicht nur Katrin Werner sollte ihr Ratsmandat nun niederlegen, auch Verbeeks Rückzug ist mehr als überfällig. Der Kürenzer trieb die Auseinandersetzung auf die Spitze, indem er gegen Werner eine NPD-Hauswurfsendung ins Feld führte. Ein Kommentar.
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Gemeinsam mehr erreichen

Auf den Schreibtischen stehen nur Computer, die Regale sind leer. Bisher wirken die neuen Räume der Energieagentur Region Trier wie der Ausstellungsbereich eines Möbelgeschäfts. Bald dürften sich die Büros jedoch mit mehr Leben füllen. Denn heute wurden im Haus des Umweltzentrums in der Cläre-Prem-Straße 1 die Energieagentur offiziell vorgestellt und ein Kooperationsvertrag mit den Sparkassen der Region und den Volks- und Raiffeisenbanken des Eifelkreises Bitburg-Prüm und des Landkreises Vulkaneifel unterzeichnet.
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Aufgezwungenes Komasaufen

Weil sie vor zwei Jahren einem Bekannten mit Gewalt so viel Wodka und Wein einflößten, bis er kollabierte, ins Koma fiel und wenige Wochen später starb, stehen seit gestern ein 21-Jähriger und ein 24-Jähriger wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Trierer Landgericht. Nur durch Zufall ist der Fall vor Gericht gekommen, weil sich die Freundin des Opfers an dessen Betreuerin im Pflegeheim wandte, die daraufhin die Polizei verständigte. Während der jüngere Angeklagte gestern ein umfangreiches Geständnis ablegte, behauptete der ältere zunächst noch, vorzeitig die Misshandlung beendet zu haben.
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“Nicht nur das schlechte Gewissen beruhigen”

Vor drei Tagen stellte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in einer Erklärung fest, dass Stereotypisierung und Diskriminierung der Geschlechter weiter in allen Kulturen und Gemeinschaften vorhanden seien. “Es ist sehr besorgniserregend, dass frühe Heiraten und Zwangsehen, sogenannte Ehrenmorde, sexuelle Misshandlungen und der Handel mit jungen Frauen und Mädchen noch immer weit verbreitet sind und in einigen Regionen sogar steigen.” Diskriminierung und Ungerechtigkeit müsse deshalb immer wieder thematisiert werden. Das geschieht verstärkt heute, am Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau. 16vor-Mitarbeiterinnen schreiben im Folgenden, was der Weltfrauentag hierzulande für sie bedeutet.
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