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Subtiles an einer großen Orgel

Charles-Marie Widor: Organ Symphonies Nos. 1&2. Martin Bambauer an der Aristide Cavaillé-Coll-Orgel St. Sulpice, Paris. Aeolus. 2014Martin Bambauer liebt die legendären französischen Orgeln des 19. Jahrhunderts. Das jüngst eingeweihte, maßgeblich von ihm angestoßene Instrument an seiner Wirkungsstätte seit 15 Jahren, der Konstantin-Basilika, trägt den Stempel dieser Vorliebe, und auch Programm und Austragungsort der CD, die soeben pünktlich zu Weihnachten erschienen ist, knüpft hier an: Die Vorzugsedition beim Label Aeolus enthält die beiden ersten Orgelsinfonien von Charles-Marie Widor, die Bambauer 2008 in St. Sulpice in Paris aufgenommen hat.
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„Wenn du das gesehen hast, musst du helfen“

Der Trierer Gastronom Mehmet Kirisikoglu unternimmt und riskiert viel, um seinen syrischen Landsleuten in Flüchtlingslagern in der Region Rojava zu helfen. Foto: Daniel PredigerMehmet Kirisikoglu setzt sich für humanitäre Hilfe in syrischen Kriegsgebieten ein und hat mittlerweile vier Konvois organisiert, die die Hilfsgüter in Flüchtlingslagern vor Ort ablieferten. Im Gespräch erzählt der Trierer Restaurantbesitzer was ihn zu seinem Engagement antreibt und mit welchen Problemen er dabei konfrontiert ist.
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Trier – deine Künstler: Rainer Breuer

DSC_0031_kVor 40 Jahren wurde “éditions trèves” als lose Grafikervereinigung gegründet. Der Initiator war Rainer Breuer, der gut zehn Jahre später auch die Tuchfabrik mit aus der Taufe hob, wo er in wechselnden Funktionen auch noch heute aktiv ist. Anlässlich des Jubiläums von “éditions trèves” ist dort noch bis zum 21. Dezember eine Ausstellung mit Breuers Werken und denen einiger Weggefährten zu sehen.
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Das neue Heft ist da

cover 1214Hohoho, der Weihnachtsmann beziehungsweise ein Fahrer von “bastiandruck” hat gerade die neuste Ausgabe von 16 VOR – Das Trierer Stadtmagazin geliefert. Somit wird ab heute das Heft verteilt. Die Leser können sich unter anderem auf Folgendes freuen: Die Redaktion gibt wieder gute Geschenktipps, Katrin Grüschow berichtet über den Einsatz des Trierer Gastronomen Mehmet Kirisikoglu für seine kurdischen Landsleute in Syrien, Marcus Stölb ist zu einem Ort seiner Kindheit zurückgekehrt, Bettina Leuchtenberg stellt ein besonderes Haus in der Maximinstraße vor, Frank P. Meyer besuchte den Aquarienverein 1950 Trier e.V. und Tom Lenz wundert sich über die Empörung über luxemburgische Steuermodelle.
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„Staatlich legalisierter Raub“

"Kleinpreis-Kaufhaus 'Porta' nunmehr in arischen Händen!!" - so warb Adolf Hägin am 15. November 1935 im "Trierer Nationalblatt" für "sein" neues Geschäft. Scan: StadtarchivMit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 begannen auch in Trier die sogenannten Arisierungen: Trierer Bürgern jüdischen Glaubens wurden Geschäfte und Unternehmen weggenommen, und ihre „arischen“ Nachbarn bereicherten sich an diesen Vermögenswerten. Der ehemalige Präsident der Eintracht Trier, Bundesverdienstkreuzträger und Kaufmann Adolf Hägin war einer von denen, die von diesem staatlich legalisierten Raub profitierten. Die Historikerin Jutta Albrecht erforscht die Geschichte Hägins und anderer bekannter Trierer Unternehmer und beleuchtet ihre Rolle bei den „Arisierungen“ jüdischen Vermögens.
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„Braucht Trier eine feministische Diskussion?“

Kara, Fauntella: Die Frau auf dem Bananenboot. Eine Streitschrift für die Liebe, das Glück und über den real existierenden Feminismus. GelbesBlau Verlag, Berlin.“Die Frau auf dem Bananenboot”. Ein eigenwilliger Titel für eine “Streitschrift für die Liebe, das Glück sowie über den real existierenden Feminismus”, in der die Berliner Autorin Fauntella Kara Stellung nimmt zur derzeit laufenden Genderdiskussion um Quote, Emanzipation und Aufschrei. In ihrem Werk bezieht sich Kara auch auf Trier – als Hort des Friedens zwischen den Geschlechtern? Als Beispiel für den Umgang untereinander führt die Schriftstellerin einen Ausschnitt einer Talkshow an, in der sich ein ehemaliges Paar auf ungewöhnliche Weise beschimpft.
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Kennen Sie … das Kloster St. Afra?

Seit dem Mittelalter gehörte das Kloster St. Afra zur Domimmunität des Trierer Bistums. Die kleine Frauengemeinschaft in der heutigen Liebfrauenstraße erhielt im 18. Jahrhundert einen Neubau mit eigenem Gotteshaus. Eine Inschrift erinnert an die Geschichte des Hauses, das später auch ein Mädchenwaisenheim und eine Schule beherbergte. Bis heute sind das Klosterportal sowie das Langhaus der Kirche in der Architektur zu erkennen. Im Erdgeschoss beherbergt das Gebäude einen Spielzeugladen.
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Der Duracell-Mann von Trier-West

Zäher Sack (rechts) und Frank P. Meyer (2.v.r.) mit Boxern vom Polizeisportverein. Foto: Herrmann BackesIch hab den Mann gefunden, der im Duracell-Hasen steckt! Der Typ boxt beim Polizeisportverein in Trier-West! Aber der Reihe nach. Der Backes Herrmann ist begeistert, weil ich mich endlich einem heroischen Sport zuwende: „Du wirst noch ein zweiter Raketenpit“ (Trierer Box-Legende). Ich also zur Kurfürst-Balduin-Schule, wo ich die Kellertreppe hinabsteige. Das Boxtraining findet in der Souterrainhalle statt. Der Putz bröckelt von den Wänden. Genau die richtige Kulisse, um die Fortsetzung des Trierer Film-Epos Freck langsam zu drehen (ja, Teil II spielt tatsächlich im Boxer-Milieu in TR-West).
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„Der Buy-local-Gedanke ist fest in mir“

Foto: Daniel PredigerSeit knapp zehn Jahren leitet Susanne Link die Universitätsbuchhandlung Stephanus. Dass sie äußerst beliebt und geschätzt ist, belegen auch einige Auszeichnungen. So wurde das Geschäft im Treff beispielsweise 2010 vom Branchenblatt Buchmarkt zur „Fachbuchhandlung des Jahres“ gekürt. In diesem Jahr gehörte die gebürtige Koblenzerin zur siebenköpfigen Jury der Akademie Deutscher Buchpreis. Im Interview mit 16 VOR erzählt sie von ihrer Arbeit als Jurorin, ihren Lektürevorlieben und ihrer Haltung zu Amazon.
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Trier – deine Künstler: Rolf Lieser

"Integrales Bewusstsein" von Rolf Lieser.Rolf Liesers Kunst ist in gleichem Maße geprägt von humanistischer Bildung und vom Wissen des Westens sowie von den Lehren und spirituellen Traditionen Indiens. Die Werke seiner aktuellen Ausstellung in der Tufa, die noch bis Sonntag zu sehen ist, kommentiert er je nach Thema entweder mit Zitaten von Einstein, Galilei oder Kepler oder mit Aussprüchen des indischen Politikers, Philosophen und Gurus Sri Aurobindo. Das kommt nicht von ungefähr: Lieser lebte und arbeitete bis 2012 30 Jahre lang in Indien.
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