Kultur & Medien | 17. Mai 2012 | Leserbrief schreiben »
Die Zeitung Die Welt bezeichnete den Gitarristen Thomas Blug 2004 nach seinem Sieg als “European Strat Player of the Year”, wo er im Londoner Wembley Stadion unter anderem mit Jeff Beck und Brian May auftrat, als den wohl unbekanntesten Superstar Deutschlands. Mit den Rainbirds, Purple Schulz und Tic Tac Toe ging er auf Tournee und mit ebenso unterschiedlichen Bands wie den No Angels, Blackeyed Blonde und Culture Beat ins Studio. Anlässlich des 40. Todestages von Jimi Hendrix präsentierte er 2010 das Projekt “Blug plays Hendrix”, das er am Samstag um 20 Uhr in der Tufa vorstellt. 16vor sprach mit dem Saarbrücker über seine Beziehung zu Hendrix und zu seiner 61er Stratocaster.
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Stadt & Menschen | 16. Mai 2012 | 2 Leserbriefe »
Es sollte auch eine Antwort auf die Alkoholexzesse von Weiberdonnerstag in der Trierer Innenstadt sein – die gut besuchte Podiumsdiskussion “Kein Volksfest ohne Vollrausch? Welche Strategien wirken gegen den Alkoholmissbrauch Jugendlicher?” Auf Einladung der CDU-Stadtratsfraktion diskutierten Experten und Vertreter von Jugendeinrichtungen über Ursachen und Konsequenzen des Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen. Streitpotential und konkrete, auf die Stadt bezogene Lösungsansätze waren indes rar. Stattdessen wurde ein Katalog bekannter Forderungen geboten: mehr Präventionsarbeit an Schulen, verschärfte Kontrollen und ein jugendgerechtes Unterhaltungsprogramm. Eine Teilnehmerin appellierte auch an die Erwachsenen: “Wir sollten uns öfter mal an die eigene Nase fassen”.
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Kultur & Medien | 15. Mai 2012 | 2 Leserbriefe »
Wenn man sich vor einem Gottesdienst ein Gesangbuch aus dem Regal nimmt, stellt man es anschließend wieder zurück. Bei den Pilgerbüchern funktionierte dies offenbar nicht. Auf Anfrage von 16vor räumte die Pressesprecherin der Heilig-Rock-Wallfahrt “einen gewissen Schwund” ein. Allerdings ist sie sich sicher, dass oft “gar kein böser Wille” dahintersteckt. Das behauptet in seiner letzten “Zweifler trifft Pilger”-Kolumne auch unser Stadtschreiber, der “aus Versehen” ein solches Büchlein mitnahm. Ab nächster Woche wird es bei Frank Meyer über profanere Dinge als die Wallfahrt gehen.
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Schule & Campus | 14. Mai 2012 | 6 Leserbriefe »
Keine Diagnose in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird so kontrovers diskutiert wie das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS). Vor allem an der Therapie mit dem Psychopharmakum Methylphenidat scheiden sich die Geister: Für manche der Ärzte und betroffenen Eltern ein wirksames Medikament, für Kritiker der Toröffner zur Ruhigstellung lebhafter Kinder. Die Pädagogik an der Universität Trier veranstaltete unter dem Titel “ADHS – Fakt oder Fiktion” eine Podiumsdiskussion, in der Vertreter beider Positionen zu Wort kamen. Nicht nur der rege Zustrom interessierter Zuhörer zeigte, wie groß der Gesprächsbedarf bei diesem Thema ist.
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Stadt & Menschen | 13. Mai 2012 | 8 Leserbriefe »
Viel Anteilnahme und auch Tränen: Mitglieder der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) haben im Rahmen der heute endenden Heilig-Rock-Wallfahrt das Häftlingsgewand einer Überlebenden des KZ Ravensbrück ausgestellt. Eingerahmt von einer ergreifenden Ausstellung mit Tagebuchausschnitten anderer KZ-Gefangener, Informationen zur Geschichte des Kleides und künstlerischen Beiträgen stellte das historische Kleidungsstück eine gelungene Ergänzung zur Präsentation des Tunika Christi dar. “Wir hatten KZ-Überlebende und Angehörige von KZ-Opfern hier, die am Kleid getrauert haben”, erzählt Pastoralreferentin Jutta Lehnert. Rund 4.000 Besucher, darunter Pilger, Schulklassen und viele Zeitzeugen kamen, um das Relikt der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft zu sehen.
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Sport & Spiel | 12. Mai 2012 | Leserbrief schreiben »
Laufen oder Schwimmen ist manchen Menschen zu monoton, um sich fit zu halten. Doch selbst wenn einem die traditionellen Ballsportarten nicht liegen, muss man in Trier nicht auf Spaß, Bewegung und Wettkampf verzichten. Warum es nicht mal mit Parkour, Einradhockey oder Ultimate Frisbee versuchen? In der Serie “Triers Trend- und Randsportarten” stellt 16vor jeden Monat eine ungewöhnliche Sportart vor. Heute: Headis.
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Sport & Spiel | 11. Mai 2012 | 3 Leserbriefe »
Auch das gibt es wahrscheinlich nur bei Eintracht Trier. Der Verein von der Mosel ist wohl der einzige Fußballklub der Republik, der die eigene Niederlage schon vor dem Abpfiff des Schiedsrichters verkündet. Als die Mannschaft von Trainer Roland Seitz am Freitagabend gegen den Titelkandidaten Sportfreunde Lotte noch um den Ausgleich kämpfte, stand auf der Internetseite des Klubs bereits zu lesen: “Knappe Niederlage zum Abschluss.” 20.41 Uhr – da waren noch rund fünf Minuten zu spielen. Vielleicht wären die Spieler einfach nach Hause gegangen, hätten sie gewusst, dass man sie im letzten Saisonspiel schon vor dem Schlusspfiff abgeschrieben hatte. So mühten sie sich vor offiziell 1087 Zuschauern weiter – trotz der unschönen Szenen zu Beginn, als Zuschauer den Platz stürmten und sie attackieren wollten. Am Ende verloren sie tatsächlich mit 0:1 (0:1) Toren.
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Stadt & Menschen | 11. Mai 2012 | Leserbrief schreiben »
Am Sonntagabend endet die erste Heilig-Rock-Wallfahrt in diesem Jahrtausend. Nach Lage der Dinge wird die angepeilte Besucherzahl von einer halben Million übertroffen. Doch das war nicht der einzige Grund, weshalb Bischof Stephan Ackermann sowie der Leiter und der Geschäftsführer der Wallfahrt, Monsignore Georg Bätzing und Wolfgang Meyer, am Freitag eine durchweg positive Bilanz des Großereignisses zogen. Ackermann sprach von einer “Wallfahrt mit weltkirchlichen Dimensionen”, von allen Kontinenten seien Pilger gekommen. Der Bischof zeigte sich beeindruckt von den vielen großen und kleinen Veranstaltungen, die er in den vergangenen Wochen besuchte. Einen Besuch stattete er am Donnerstagabend auch dem schwul-lesbischen Zentrum Trier, kurz SCHMIT-Z ab.
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Kultur & Medien, Stadt & Menschen | 10. Mai 2012 | 2 Leserbriefe »
Eine Jugendeinrichtung wird 40: Im Frühjahr 1972 wurde das Exzellenzhaus gegründet. Aus diesem Anlass findet an diesem Freitag ab 22 Uhr eine große Party und am Samstag ab 14 Uhr im Innenhof ein Stadtteilfest statt. Einer, der das Exhaus schon von Kindesbeinen an kennt, ist Guildo Horn. Der 49-Jährige wuchs in Trier-Nord auf und verbrachte einen nicht unerheblichen Teil seiner Kindheit und Jugend in dem ehemaligen Militärgebäude, dem es seinen Namen zu verdanken hat. Im Interview mit 16vor erzählt der Musiker von seinen ersten Besuchen, wen er dort kennenlernte und warum es ihn heute immer noch dorthin zieht.
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