“Schröder ist zum Glück im Ruhestand”

16vorwahlCorinnaRüfferIn weniger als 100 Tagen wird ein neuer Bundestag gewählt. Wer sind die im Wahlkreis Trier antretenden Direktkandidaten der bereits im Berliner Reichstagsgebäude vertretenen Parteien? In unserer Reihe “16vor-Wahl” stellen wir in den kommenden Monaten die drei Bewerberinnen und zwei Kandidaten vor, befragen sie zu konkreten Themen und begleiten sie im Wahlkampf. Dieses Mal baten wir die Direktkandidaten, 22 Satzanfänge zu vervollständigen. Heute: Corinna Rüffer, die für die Grünen ins Rennen um den Wahlkreis geht. Welchen Idealen will sie treu bleiben? Was fällt Corinna Rüffer zum Kanzler der ersten rot-grünen Bundesregierung ein? Und ab welchem Punkt wäre für sie mit der Politik Schluss?

1) Politik ist für mich… meine Berufung.

2) Bei meiner Arbeit bleibe ich bestimmten Idealen garantiert treu, und zwar … mich für die Schwächsten in der Gesellschaft einzusetzen.

3) Ich habe die Überzeugung, dass… Sozialstaatlichkeit Voraussetzung von Demokratie und Freiheit ist.

4) Von allen Büchern, die ich gelesen habe,.. gefallen mir einige der Eifelkrimi-Autorin Carola Clasen wirklich gut.

5) An meine persönlichen Grenzen stoße ich, wenn …ich pünktlich sein muss.

6) Ich bin besonders gut darin, …mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

7) Bewahrung der Schöpfung bedeutet für mich, …was Grüne säkular mit “Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt” übersetzt haben.

8) Wenn ich könnte, würde ich …als erstes die öffentliche Hand finanziell so ausstatten, dass sie wieder handlungsfähig wird.

9) Wer die Politik zum Beruf machen möchte, …sollte früh aufstehen.

10) Die Aussage, dass auch hierzulande jeder auf der Straße landen kann, …ist leider wahr geworden.

11) Denke ich an Angela Merkel, …frage ich mich manchmal, wofür sie steht.

12) Wenn es ein Vorbild für mich gibt, …dann verrate ich es nicht.

13) Deutschland ist …ein wichtiges Land innerhalb Europas, das seinen Einfluss endlich dazu nutzen muss, die ökonomische Krise im Süden nachhaltig zu überwinden.

14) Außer an mich glaube ich …daran, dass man nicht überheblich werden sollte.

15) Mit der Politik würde ich sofort aufhören, wenn …ich das Gefühl hätte, nichts verändern zu können.

16) Gerhard Schröder ist …zum Glück im Ruhestand.

17) Von mir sollte man einmal sagen, …dass mein Engagement für Menschen einen Unterschied gemacht hat.

18) Wenn ich zur Ruhe oder auf andere Gedanken kommen möchte, …lege ich ein Hörbuch ein.

19) Früher war nicht alles besser, aber …vieles spießiger.

20) Wenn jemand sagt, Politiker hätten den Bezug zur Realität verloren, …frage ich, von welcher Realität sie sprechen.

21) Blicke ich auf mein bisheriges Leben zurück, …bin ich sehr zufrieden und hoffe, dass es noch lange dauert.

22) Meine beste Entscheidung war, …mich für Flüchtlinge einzusetzen, weil ich dadurch gemerkt habe, was ein wirklich hartes Leben bedeutet.

Print Friendly

von

19 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. philip trellert schreibt:

    liebe frau rüffer,
    wenn sie die antwort auf frage 8 wirklich ernst meinen sollten…dann sind sie definitiv in der falschen partei.

  2. B. Becker schreibt:

    Dürfte man mal erfahren, was Frau Rüffer eigentlich von Beruf ist? Diese Antworten sind ja schön und gut, aber wie soll man als Leser Sätze einordnen wie “Blicke ich auf mein bisheriges Leben zurück, …bin ich sehr zufrieden”, wenn man überhaupt keine Hintergrundinformationen erhält?

  3. R. Schlags schreibt:

    @B. Becker: Meines Wissens war Frau Rüffer Studentin an der Uni Trier. Zum Abschluss kann ich keine Aussage treffen! Zu ihren Tätigkeiten finden Sie aber auch Informationen unter http://gruene-rlp.de/partei/bundestagswahl-2013/unsere-listen-und-direktkanditatinnen-rlp/kurzbiographien/corinna-rueffer/ Aber ich denke, dass ihre bisherigen politischen Erfahrungen / Tätigkeiten und Ämter schon hilfreich für eine zukünftige politische Arbeit in Berlin sind. Zumal ihr die Strukturen des Politbetriebs und die Entscheidungswege und -findungen bestens vertraut sind. Meine Meinung!

  4. Norbert Damm schreibt:

    @16: Wieso ist Gerdgas im Ruhestand?
    @20: ???
    @6: Mit mir noch nie. Schade.

  5. Marc Steffgen schreibt:

    Also, das mit dem Beruf würde mich auch interessieren. Mit 38 Jahren noch Studentin kann ja fast nicht sein…

  6. Paul Pantenburg schreibt:

    Erinnert sich noch jemand an Niels Annen??? Verspottet als”ewiger Student” saß er als Deutschlands bekanntester Langzeitstudent im Bundestag. Nichts ist unmöglich, Herr Steffgen!

  7. Maik Schuster schreibt:

    Was ist sie denn nun?

  8. Olli Petersen schreibt:

    @ Maik Schuster: Politikerin :-)

  9. Norbert Damm schreibt:

    Ich denke, eine Frau mit Erfahrung. Darüber würde ich auch ein bisschen mehr hören.

  10. Paul Pantenburg schreibt:

    Das würde mich auch interessieren! Daher die Bitte an die 16vor.de-Redaktion hier Abhilfe zu schaffen und die Reihe mit den BundestagskandidatInnen zumindest mit einer Kurz-Vita auszustatten. Danke. PS: Bei Grün fällt mir gerade Joschka Fischer und seine wechselhafte Biographie ein …

  11. Maik Schuster schreibt:

    @ Olli Petersen: also “vill Neist”…

  12. Stephan Jäger schreibt:

    @Maik Schuster: also “vill Neist”…

    …richtig, wie unsere Bundeskanzlerin…die auch den Beweis, dass sie in ihrem erlernten Beruf überleben könnte, noch schuldig ist.

    Und ihre „Energiepolitik“ würde sich im Lebenslauf einer Physikerin ganz sicher nicht Karriere-fördernd auswirken.

  13. Stephan Jäger schreibt:

    @Paul Pantenburg

    „PS: Bei Grün fällt mir gerade Joschka Fischer und seine wechselhafte Biographie ein …“

    Ach ja…und bei „Schwarz“ fällt mir da auch noch ein bißchen was ein. Zum Beispiel ganz bestimmte Stasi-Akten, deren Veröffentlichung bis heute verhindert wird.

  14. Friedhelm Busche schreibt:

    Also wenn Frau Rüffer bereits an ihre Grenzen stößt wenn es um Pünktlichkeit geht, wird es schwierig für sie werden.

  15. Olli Petersen schreibt:

    Da sich die Betroffene hierzu hier im Forum nicht selbst äußert, gibt es anscheinend nicht viel, was erwähnbar wäre. Sonst sind doch die Lokalpolitiker hier sehr schnell mit Richtigstellunegn usw. Nicht dass ich hier mißverstanden werde: man muss nicht studiert haben. Das kann hilfreich sein, muss es aber nicht unbedingt. Aber nur durch überall mal mitreden, sich in den Bundestag zwecks finanzieller Absicherung wählen lassen und dann von fetten Diäten und später guten Pensionen zu leben, das ist für mich dann doch nicht wählbar.

  16. C.N. Nagel schreibt:

    öde und vorhersagbare antworten. Punkt 13: was machen wir denn tagtäglich? Und dann noch Eifelkrimis lesen. Nö, von der möchte ich nie angesprochen werden. Und was ihren beruf angeht: siehe punkt 1.

  17. Maik Schuster schreibt:

    @ Stephan Jäger

    …geht eigentlich noch etwas anderes als reflexartikes Abwehrzucken nach dem Motto “aber die Merkel…” Die hat doch mit dem Sachverhalt hier nix zu tun, oder? Kann jetzt leider nicht nochmals auf Ihre sicherlich folgende Empörung antworten, da schon 3 mal geschrieben und Mittagspause vorbei…es gibt ja noch Menschen, die arbeiten wirklich und können nicht jederzeit nur posten…

  18. R. Schlags schreibt:

    @Stephan Jäger

    Zitat “Und ihre „Energiepolitik“ würde sich im Lebenslauf einer Physikerin ganz sicher nicht Karriere-fördernd auswirken”

    Das müssen Sie mir erklären. Gilt in Ihrem Weltbild die Gleichung Physikerin = Pro Atomkraft???

  19. Paul Pantenburg schreibt:

    Vielleicht sollte man sich vergegenwärtigen, welche Politiker aus der Region im aktuellen Bundestag saßen und welche nun höchstwahrscheinlich einziehen werden (Direktkandidat Kaster ist gesetzt, oder?, 3. auf der Grünen-Landesliste Rüffer kommt rein, 7. auf der SPD-Landesliste Barley: ein Fragezeichen angesichts der letzten Forsa-Umfrage, 2. auf der Linken-Landesliste Werner mobilisiert sicherlich ihre Klientel, außer diese bliebe zu Hause). Wird’s besser, wird’s schlimmer? Daher würde ich auf 16vor.de gerne in den nächsten 100 Tagen mehr über die Ziele der einzelnen Kandidaten lesen, was sie in ihrem bisherigen politischen Leben erreicht, bewegt haben. Und das jenseits o.g. Wohlfühlfragen. Denn eines ist ja klar: eine wesentliche Eigenschaft von Politikern ist Verdrängung!

    (Anm. d. Red.: Wie schon an anderer Stelle und im Vorspann deutlich gemacht, ist das Format der Satzergänzungen nur ein Teil unserer Vorwahlberichterstattung. In den kommenden Wochen werden Porträts sowie Interviews folgen, und in denen wird es selbstverständlich um konkrete politische Fragen gehen.)

Schreiben Sie einen Leserbrief

Angabe Ihres tatsächlichen Namens erforderlich, sonst wird der Beitrag nicht veröffentlicht!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien!

Noch Zeichen.

Bitte erst die Rechenaufgabe lösen! * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Unterstützen

In Evernote merken