Beiträge vom 28. Januar 2012

Ein rabenschwarzer Tag

Nein, so spielt kein Titelkandidat. Am Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Roland Seitz, womit der Vorstand auch ein Zeichen für die Mannschaft setzen wollte, unterlag Eintracht Trier dem SC Idar-Oberstein vor 2076 Zuschauern im Moselstadion mit 0:1 (0:1) Toren. Und das völlig verdient, weil der Aufsteiger von der Nahe sein Potenzial ausschöpfte, derweil der SVE über die gesamte Spielzeit alles schuldig blieb. Seitz machte es kurz und bündig. “Da ist jedes Wort zu viel”, sagte er mit versteinerter Miene. Wortlos schritt er nach der kurzen Erklärung an den Journalisten vorbei. Die Leistung seiner Mannschaft hatte ihm gehörig die Stimmung verhagelt. Durch die Niederlage rutscht die Eintracht auf den dritten Tabellenplatz ab – jetzt fünf Punkte hinter Lotte und einen Zähler hinter Mönchengladbach, die beide noch ein Spiel in der Hinterhand haben.
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TBB Trier: Schmitz im Aufsichtsrat

TRIER. Die Aktionärsversammlung der TBB Trier wählte am Samstag Achim Schmitz zum neuen Aufsichtsrat als Nachfolger für Dr. Ralph P. Moog. Graham Wilson und Ingo Burggraf gehören dem Gremium weiterhin an.
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Collegium Musicum in St. Maximin

TRIER. Orchester und Chor des Collegium Musicum der Universität geben am Sonntag, 5. Februar, in der St.-Maximin-Kirche ein Semesterabschluss-Konzert. Musikalischer Höhepunkt ist die “misa criolla”, eine von Ariel Ramirez komponierte kreolische Messe.
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Mehr Geld für Birk und Egger

TRIER. Im Februar werden Bürgermeisterin Angelika Birk (B90/Die Grünen) sowie Wirtschafts- und Kulturdezernent Thomas Egger zwei Jahre im Amt sein. Für beide wird der Jahrestag ihres Amtsantritts eine Höherstufung in der Besoldungsgruppe bringen.
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“Können keinen mit Geld totschmeißen”

“Wir gehören zum Prekariat der Liga.” Eine Formulierung mit Sprengkraft. “Vielleicht vergessen Sie den Satz wieder”, sagte Dr. Ralph P. Moog bei der Bilanz-Pressekonferenz der Treveri Basketball AG. Zu spät. Was der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende mit seinem Wort von der “Unterschicht” der Liga wirklich meinte, wurde schnell deutlich: Triers Basketballer kämpfen in der Klasse gegen den Abstieg. Auf wirtschaftlicher Ebene ist es ein fast täglicher Kampf um jeden Euro. Heute tagen die Aktionäre; gestern musste Moog den Jahresfehlbetrag von knapp 100.000 Euro begründen. Ursprünglich sollte das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Überschuss von 25.000 Euro abgeschlossen werden. Jetzt soll eine neue Sport-Marketing-Agentur die Sponsorensuche professionalisieren. Den Abstieg aus der BBL schloss Moog nicht mehr aus. Auch nicht den Verlust wichtiger Spieler nach der Saison: Philip Zwiener, Maik Zirbes, Oskar Faßler und Dru Joyce könnten den Verein im Sommer verlassen.
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