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Trier – deine Künstler

Trier – deine Künstler: Guy Charlier

Guy Charlier bei der Arbeit. Foto: Günther HymerSeine überwiegend aus Büsten bestehenden Skulpturen sind in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden zu sehen – und ganz in der Nähe in Waldrach, Konz, Föhren und in Trier. Charakteristisch für Guy Charliers Arbeiten sind die Kombination verschiedener Materialien, die archaische Form der Figuren und der in einer gedachten Hutlinie schräg abgeschnittene oder mit Zacken gekrönte Kopf.
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Trier – deine Künstler: Katharina Worring

Katharina Worring ist seit April 1. Vorsitzende der GB Kunst Trier. Foto: privatDie frühe Erfahrung, dass man mit Pinsel und Farbe „ganze Welten erschaffen kann“, war für Katharina Worring entscheidend, Künstlerin zu werden. „Welten“ ist in ihrem Falle keine allzu große Übertreibung, denn ihre Werke sind auch schon mal über drei Meter breit. Deutlich weniger Platz benötigte die neue Vorsitzende der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier zum Beantworten der Fragen in der Reihe “Trier – deine Künstler”.
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Trier – deine Künstler: Markus Bydolek

"Das Erleben von Kunst gehört zu meinen frühesten bewussten Grenzerfahrungen", sagt Markus Bydolek. Foto: Rainer Breuer30 Jahre lang hat Markus Bydolek schwarz-weiß fotografiert. „Farbigkeit war für mich schon immer ein eigenständiges Bildelement, mit dem ich möglichst frei operieren können muss – in der analogen Farbfotografie hatte ich dafür keinen befriedigenden Weg gesehen“, erklärt der gebürtige Hildesheimer, der seit 1995 in Trier lebt. Der Einsatz bestimmter Bildbearbeitungsprogramme erlaubt ihm inzwischen, sich mehr auf seine künstlerischen Absichten zu konzentrieren als früher und wesentlich komplexere Bildwerke zu schaffen. Vor wenigen Jahren ist er zur Farbe zurückgekehrt – und wie.
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Trier – deine Künstler: Horst Schmitt

Eines der vertrautesten Gesichter der Gesellschaft für Bildenden Kunst Trier: Horst Schmitt. Foto: privat“Neue Bilder” lautet der schlichte, programmatische Titel der Ausstellung von Horst Schmitt, die am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im zweiten Obergeschoss in der Tuchfabrik eröffnet wird. Der Maler und Grafiker, von 1998 bis 2009 Vorsitzender der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier, zeigt hier nach 1999 und 2005 bereits zum dritten Mal Werke seines aktuellen Schaffens. Es sind farbig ausdrucksvolle, formal reduzierte abstrakte Malereien auf Papier und Leinwand. Ergänzt wird die Ausstellung durch keramische Objekte von Liane Deffert.
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Trier – deine Künstler: Sebastian Unterrainer

Macht aus Tonkunst Gemälde: Sebastian Unterrainer. Foto: privatEin optischer Vorteil von Schallplatten ist die Größe. So kann man sich hübsche Plattencover auch zur Dekoration an die Wand hängen. Der Trierer Künstler Sebastian Unterrainer, bekannt für seine oft skurrilen und kafkaesken Szenarien in Zeichnungen und Malereien, geht mit seinem neusten Projekt einen Schritt weiter: Er macht aus Tonträgern Bildträger. Die Werkreihe “Voyage en vinyl” zeigt Acrylzeichnungen auf alten, zerkratzten Vinyl-Schallplatten. Die Ausstellung ist noch bis Weihnachten in den Filialen des Ateliers Boesner in Trier und Perl zu sehen.
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Trier – deine Künstler: Minerva Minnettie

Not macht kreativ: Als Kind bastelte Minerva Minnettie ihr Spielzeug selbst. Foto: privatSie hat die wohl kleinste Galerie in Trier. Im Erdgeschoss der Hausnummer 4 sorgt Minerva Minnettie für den ersten Farbtupfer in der Saarstraße. Durch das benachbarte Geschäft für Künstlerbedarf dient ihr kleines Ladenlokal auch als Inspiration für passierende Kunden. Arbeiten der Jamaikanerin sind derzeit auch in der Jahresausstellung der Kulturwerkstatt in der Tufa zu sehen. Sie hofft, dass die Besucher der Ausstellung, die noch bis zum 20. Dezember dauert, nicht nur aus Künstlerkollegen bestehen. “Es scheint, als hätten wir in Trier mehr Maler und Bastler als Kaufinteressenten.”
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Trier – deine Künstler: Alexander Harry Morrison

Alexander Harry Morrison ist auch mit einer Elefantenskulptur auf der "Elephant Parade" vertreten. Foto: Christian JörickeUngewöhnlich bunt ist die Arbeit geworden, die derzeit von täglich tausenden Menschen auf dem Hauptmarkt gesehen wird. Zusammen mit Elena Villa gestaltete Alexander Harry Morrison den Elefanten “Mohavi” auf der “Elephant Parade”. Überwiegend jedoch arbeitet er mit Schwarz-Weiß-Techniken. “Farben sind subjektive Erfahrungen, die ich beim Betrachter lassen möchte”, sagt der gebürtige Schotte. “Das Schwarz-Weiße hingegen ist eindeutig und bietet der Wahrnehmung ein Gerüst. Auch für meine farbigen Werke bilden schwarz-weiße Zeichnungen oder Druckgrafiken die Basis.” Zuletzt wandelte Morrison an der Mosel auf den Spuren von William Turner.
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Trier – deine Künstler: Clas Steinmann

Nicht nur, weil Clas Steinmann 34 Jahre lang Professor für Zeichnen und Gestaltungsgrundlagen an der Hochschule Trier war, hat er Spuren in Trier hinterlassen. Zuletzt erst vor wenigen Monaten. Die Stelenreihe zum Gedenken an die von Nazis ermordeten Trierer Sinti, die im vergangenen September neben dem Dom eingeweiht wurde, stammt von Steinmann. Wie vielseitig der Künstler ist, wird auch daran deutlich, dass er 2009 maßgeblich an der vielbeachteten Ausstellung “Motorcycle – Beschleunigung und Rebellion” in der Europäischen Kunstakademie beteiligt war. Clas Steinmann, der findet: “Ein jeder ist meines Glückes Schmied”, ist offenbar nicht nur ein Freund des Humors, sondern auch knapper Antworten.
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Trier – deine Künstler: Andrea van der Straeten

Zurück in der Heimat. Naja, zumindest nah dran. Andrea van der Straeten, die in Trier geboren wurde und seit 25 Jahren in Wien lebt, zeigt noch bis zum 28. April im Casino Luxembourg die Ausstellung “[as if]“, die neben älteren Werken auch neue Arbeiten vereint. Es ist die bislang umfangreichste Schau ihres künstlerischen Schaffens, das seit den 80er Jahren an verschiedenen medialen Schnittstellen angesiedelt ist. “How to do things with words” – immer noch ein Standardwerk in der Sprachwissenschaft von John L. Austin – könnte als Motto für die künstlerische Praxis von Andrea van der Straeten stehen, die darauf fokussiert, wie wir miteinander kommunizieren und welcher Werkzeuge wir uns dabei bedienen. Neben “Information” lautet ein zweiter Schlüsselbegriff für viele ihrer Projekte “Referenz”. Wiederholt bezieht sie sich bei der Konzeption ihrer Arbeiten auf eine Geschichte, die von Gender-Themen über biografische Momente bis zu politischen Ereignissen reichen kann.
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Trier – deine Künstler: Lydia Oermann

Lydia Oermanns Interesse für Technik fließt deutlich in ihre Kunst mit ein, wie man beispielsweise seit vergangenem Jahr an ihrer effektvollen Lichtinstallation (Bild unten) in der Berufsbildenden Schule sehen kann. Technik spielt aber auch bei ihrer materialübergreifenden Arbeitsweise eine entscheidende Rolle. Viele Werke der gebürtigen Bitburgerin entstehen durch Siebdruck, in den sie die Medien Zeichnung und Fotografie einbindet. Rhythmus und Struktur sowie Serielles und Immer-Wiederkehrendes bestimmen als visuelle Ordnungsprinzipien ihre künstlerische Arbeit.
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Trier – deine Künstler: Laas Koehler

Der Konzeptkünstler Laas Koehler arbeitet in seinem Werk material-, genre- und raumübergreifend und sucht den Dialog zur Außenwelt. In seinen verkopften, aber stets humorvollen Arbeiten geht es um Kommunikation, Interaktion und dem Wunsch, eine neue Wahrnehmung im zwischenmenschlichen Kontext, in einer marktorientierten Gesellschaft herzustellen. Rote Punkte, Pointen und der Hang, sich manchmal weit aus dem Fenster zu lehnen, sind nur einige der vielen Markenzeichen des in Trier und London lebenden Künstlers Laas Koehler.
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Trier – deine Künstler: Florian Luxenburger

Bevor Florian Luxenburger im August vergangenen Jahres sein Kommunikationsdesignstudium an der Hochschule Trier abschloss, musste er noch ein Praxissemester absolvieren. Das tat er nicht in einer Werbeagentur oder in einem Fotostudio, sondern in Form einer Weltreise. Vom 1. August 2011 bis zum 10. April 2012 bereiste der Fotograf 19 Länder auf drei Kontinenten. In der Galerie Neosyne präsentiert der 27-Jährige nun die Bilder, die dabei entstanden sind. “Ich reise viel, um neue Eindrücke zu gewinnen, neue Leute kennenzulernen und das Leben aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.”
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Trier – deine Künstler: Martina Diederich

Martina Diederich stammt aus der Eifel, hat ihre Kindheit in Spanien verbracht und lebt seit 31 Jahren in Trier. “Das sind alles wichtige Einflüsse auf meine Arbeit, die Sichtweise der Dinge, die Lebenseinstellung”, sagt die Künstlerin. “Ich reise viel und gerne, das erweitert den Horizont, man lernt immer Neues und andere Blickwinkel kennen.” Da überrascht es kaum, dass ihre neue Ausstellung “reisen.de” heißt. Beim Neujahrsempfang der Gesellschaft für Bildende Kunst am Freitag ab 19.30 Uhr findet die Vernissage statt. Diederich hat für diese Ausstellung das Geschehen in Fußgängerzonen, Touristenzentren und Pilgerstätten beobachtet – Menschen zwischen “Sightseeing” und “Fast Food”. Die Künstlerin verdichtete die Szenen, übertrug sie auf große Leinwände und ließ amüsante Gesellschaftskritik entstehen. Dabei hatte sie vor allem Trier im Visier.
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Trier – deine Künstler: Patrick Rödig

Eine gute Gelegenheit, Patrick Josef Rödig und seine Werke kennen zu lernen, besteht im “Astarix”. Seit Jahren sind in der Studenten- und Künstlerkneipe Arbeiten des 39-Jährigen, den man dort auch hin und wieder treffen kann, zu sehen. Rödigs Schaffen bezieht sich überwiegend auf Kopfdarstellungen unterschiedlichster Art und Weise, da für ihn das menschliche Antlitz der Ort der Kommunikation ist. In seinem umfangreichen Werk beschäftigt er sich mit der Aufgabe, Unterbewusstes und tief Seelisches so zum Ausdruck zu bringen, dass es ihm gelingt, den Betrachter zu berühren, ohne selber anwesend zu sein. Im Rahmen von “30 Jahre Kulturwerkstatt” zeigt Rödig noch bis zum 18. Dezember in der Tufa die Schwarzlichtinstallation “blacklight”.
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Trier – deine Künstler: Josef Hammen

Cartoons zeichnet Josef Hammen “schon immer”, wie er sagt. Mit dem Malen von Cartoons hat er vor 16 Jahren angefangen. Seine Favoriten unter den Zeichnern sind Gary Larson und Sempé. Nebem dem Humor und der Technik von Michael Sowa und Rudi Hurzlmeier bewundert er seit Jahrzehnten die Karikaturen und vor allem die Bilder von Sebastian Krüger, dem Hauptvertreter des New Pop Realism. Hammen kennt Krüger inzwischen persönlich und nimmt regelmäßig an dessen Masterclass teil. “Seine Technik und sein Verständnis der realistischen Malerei haben in den letzten Jahren meine künstlerische Entwicklung am meisten beeinflusst”, sagt der 51-Jährige. Davon überzeugen kann man sich bis zum 10. Februar 2013 in seiner Ausstellung “Einmannduett” in der Europäischen Rechtsakademie.
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Trier – deine Künstler: Daniel Schieben

Im Mittelpunkt der Fotografien von Daniel Schieben steht die fotografische Reduzierung der visuellen Eindrücke. Die Bilder werden so weit aufgelöst, dass sie gerade noch wahrnehmbar sind. Hierdurch erinnern sie viel mehr an Malerei, sind ganz still, verlieren sich im Weiß der Überbelichtung und vor der weißen Wandfläche, die Daniel Schieben immer wieder für seine Fotografien einfordert. “Das konkrete Abbild zu zeigen, widerspricht meinen Vorstellungen”, sagt der 33-Jährige. “Ich vergleiche die Fotografie ein wenig mit der Erfindung des Fernglases, welches erst einmal erfunden wurde für die Schiffe. Galileo benutzte es jedoch für die Deutung der Sterne. Anders gesagt, es gibt immer Möglichkeiten, eine Technik voranzutreiben.”
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Trier – deine Künstler: Markus Zender

Markus Zender bezeichnet sich selbst als “Cross-Media-Künstler”. Sein Fundus bildet häufig die von vornherein kalkulierte Überproduktion an Gebrauchsgütern, die hohe Qualität von Weggeworfenem und damit der übermäßige Konsum und die Kurzlebigkeit (geplante Obsoleszenz) von Massenwaren. Er verwendet primär im Produktionsprozess, am Straßenrand und in der Natur weggeworfene, nicht mehr gebrauchte Gegenstände aus Kunststoff, Holz, Metall und Papier. Zender wurde 2011 von der Stadt Trier für den Robert-Schuman Kunstpreis in Luxemburg nominiert.
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Trier – deine Künstler: Pia Müller

Bei der Ausstellung im Stadtmuseum zum Ramboux-Preis 2010, für den sie nominiert war, saß Pia Müller knapp zwei Meter über dem Boden auf einem Sockel und spielte Wasserspeier. Statt Wasser stieß sie Klagelaute aus – eine Reminiszenz an ein heute leider kaum noch verwendetes architektonisches Element. Für ihre intelligenten, amüsanten Performances erhielt die gebürtige Wittlicherin bereits 2007 den Kunstpreis Robert Schuman. Vorbilder für ihre Arbeit hat sie keine, denn für sie “liegt die Inspiration im Leben an sich”. Durch Performances gelingt es der 34-Jährigen, zwei ihrer Leidenschaften zu verbinden: Sport und Kunst.
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Trier – deine Künstler: Sebastian Böhm

In der neuen Reihe “Trier – deine Künstler” zeigt 16vor, was Trier künstlerisch zu bieten hat. In Form von Fragebögen, ähnlich wie beim “Kunst Kombinat Trier” von Laas Koehler, werden sich ab heute regelmäßig hiesige Kunstschaffende vorstellen. Ziel ist es, mit der Zeit einen umfassenden Überblick über die Trierer Kunstszene zu schaffen. Den Anfang macht Sebastian Böhm. Bitte, Herr Böhm: “Im Grunde habe ich nie aufgehört, zu malen”, erklärt der gebürtige Berliner, wie er zur Kunst kam. Erste Ölbilder hat er bereits mit etwa 12 Jahren gemalt, zur gleichen Zeit auch selbstverantwortlich ein großes Bühnenbild. Wie er heute arbeitet, kann man unter anderem noch bis zum 29. August in der Gemeinschaftsausstellung “1977″ in der Europäischen Kunstakademie sehen.
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