Der Facettenreichtum des Islams

TRIER. In der sechsten und letzten Matinee des Theologischen Quartetts Trier in der Saison 2013/14 referiert Rabeya Müller am Sonntag, 16. März, um 11 Uhr in der VHS über das Thema “Zwischen Extremismus und Liberalität – muslimisches Leben in Deutschland”.

Rabeya Müller ist als Katholikin in der Osteifel aufgewach­sen und nach dem Abitur Ende der 70er Jahre Muslima geworden. Sie hat in Deutschland, Kanada und Asien Pädagogik, Islamwissenschaften, Ethnologie und Islamische Theologie studiert. Viele Jahre hat sie als Leiterin des Instituts für Interre­ligiöse Pädagogik und Didaktik gewirkt und ist derzeit Leiterin des Projekts “Geschlechtergerechtigkeit – interreligiös gedacht”.

Als Vorstandsmitglied des Zentrums für islamische Frauenforschung und Frauenförderung berät sie muslimische Frauen in Not, darunter Opfer häuslicher Gewalt, und entwickelt Kurse im Bereich “Selbstbehauptungs­training für muslimische Mädchen”. Sie entwickelt Curricula für den islamischen Religionsunterricht, gibt Schulbücher heraus und arbeitet in der Lehreraus- und -fortbildung.

Es gibt viele Facetten des Alltags von Musliminnen und Muslimen in Deutschland. Die Vorstellungen des deutschen “Normalbürgers” vom Islam werden oft von einseitigen Bildern und Reportagen geprägt. Müller will die Spannbreite und den Facettenreichtum des Islams in Deutschland beleuchten und analysieren. Sie wird darstellen, wo tatsächlich Skepsis angebracht ist, warum es sich lohnt, einander besser kennenzulernen und offen miteinander zu reden.

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