Egbert-Schule dicht, Kinder nach Kürenz

Zum vergangenen Schuljahr schloss die Stadt die Grundschule Kürenz. Seither werden die Kinder in der rundum sanierten Ambrosius-Schule im Norden Triers unterrichtet. Heute teilte das Rathaus nun völlig überraschend mit, dass die Grundschule Kürenz vorübergehend wieder zu neuem Leben erwachen wird – als Ausweichquartier für die Kinder der Egbert-Grundschule. Denn in dem Gebäude in der Olewiger Straße wurde Schimmelbefall festgestellt, betroffen ist unter anderem die für den Schulbetrieb notwendige Mensa. Weil zudem mehrere auf dem Schulgelände aufgestellte Containerklassen derzeit nicht nutzbar sind, muss die Schule auf unbestimmte Zeit umziehen. Gerade in Kürenz dürfte die Entwicklung für einigen Wirbel sorgen, hatte die örtliche Grundschule im Rennen um ihren Erhalt gegenüber der Egbert-Grundschule den Kürzeren gezogen. Im Rat dürfte die freitägliche Hiobsbotschaft die Schuldebatte neu entflammen.

KÜRENZ/TRIER-MITTE/GARTENFELD. Die Situation entbehrt nicht einer gewissen Komik, doch zu Späßen dürfte keinem der betroffenen Eltern und Lehrerinnen zumute sein. Und auch im Rathaus wird man sich über die Brisanz dessen, was das städtische Presseamt da am Freitagnachmittag mitzuteilen hatte, sehr wohl bewusst sein. “Grundschule Egbert bleibt geschlossen”, informierte die Verwaltung, “Kinder werden ab Mittwoch im Grundschulgebäude Kürenz unterrichtet”. Für die meisten Egbert-Grundschüler werden die Herbstferien nun einen Tag länger dauern.  In Absprache mit der Schule, der Elternvertretung und der Schulaufsicht habe man entschieden, dass am Montag kein Unterricht stattfinden, sondern lediglich eine Notgruppe durch das Kollegium der Grundschule in der Pfarrei Agritius betreut werde, so das städtische Amt für Schulen und Sport. Am kommenden Dienstag werde ein Wandertag stattfinden, währenddessen könne die Auslagerung der Schule organisiert werden.

Die Maßnahme wurde nötig, weil in weiten Teilen der Schule Feuchtigkeit und schließlich auch Schimmel festgestellt wurden. So wurden bereits vor Beginn der Herbstferien zwei der drei Klassencontainer, die sich auf dem Schulgelände befinden, gesperrt. Die Schüler wurden daraufhin in Räumen des FWG in der ehemaligen Landeslehr- und Versuchsanstalt (LLVA) untergebracht und unterrichtet. “In den Ferien ergaben die Messergebnisse, dass in den Containerklassen zwar Feuchtigkeit in Decken und Wänden, jedoch kein Schimmelbefall vorliegt”, teilte die Stadt weiter mit. Die Containerklassen könnten zwar saniert werden, seien jedoch zurzeit nicht nutzbar. Auf Nachfrage teilte die Leiterin des Schulamts, Helga Schneider-Gräfer gegenüber 16vor mit, dass es bis zu vier Wochen dauern dürfte, bis die Container wieder nutzbar sind.

Doch dass die Schüler dann wieder am angestammten Standort unterrichtet werden, scheint mehr als fraglich. Denn auch im Hauptgebäude wurden in den Herbstferien aufgrund aufgetretener Geruchsbelästigungen Bodenbohrungen sowie Raumluftmessungen durchgeführt. Das vorläufige Ergebnis laut Stadt: “Während die Bodenbohrungen feuchte Estriche ergaben, wurden bisher durch die Raumluftmessungen in einigen Nebenräumen sowie in der Mensa Schimmelpilze gemessen. Diese Ergebnisse führten zu der Empfehlung, die Räume bis zum Abschluss der zurzeit noch laufenden Messungen zu schließen, um die Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter auf keinen Fall zu gefährden”. Laut Schneider-Gräfer laufen unter anderem noch die Messungen in den Klassenräumen. Ob auch hier möglicherweise ein Schimmelbefall vorliegt, ist noch offen. Ab Mittwoch werden die Egbert-Kinder nun mit einem Bus in das Schulgebäude Kürenz transportiert, wo der reguläre Ganztagsunterricht “bis auf weiteres” stattfinden wird. Über das weitere Vorgehen werde entschieden, “wenn alle Messwerte in Gänze vorliegen und eine Aussage zur Behebung der zugrunde liegenden Mängel getroffen werden kann.”

Die Schließung der Egbert-Schule dürfte nicht nur in den beiden betroffenen Stadtteilen für einigen Wirbel sorgen. Denn in der Diskussion über das im März  beschlossene Schulentwicklungskonzept stand auch die Grundschule im Osten der Stadt zeitweilig ernsthaft auf der Kippe. So hatte der von der Stadt beauftragte Gutachter im Juli 2012 empfohlen, den Standort aufzugeben. Allerdings schlug er zugleich vor, auch die Grundschule Kürenz, die sich in einem guten baulichen Zustand befindet, zu schließen (wir berichteten). Die Eltern beider Grundschulen machten massiv Front, doch nur die aus Trier-Ost fanden wirklich Gehör. Als OB Klaus Jensen (SPD) und die zuständige Dezernentin Angelika Birk von den Grünen im Februar ihre Vorlage für den Stadtrat präsentierten, da sollte die Grundschule Kürenz zwar weiter weichen, die Entscheidung für die Egbert-Grundschule aber auf 2015 vertagt werden. Mehr noch: Selbst ein Neubau in Egbert wurde nun ins Gespräch gebracht.

Doch in der heftigen Diskussion zwischen den Fraktionen sprachen sich dann sowohl CDU als auch SPD für die Aufgabe der Egbert-Grundschule aus und wollten die Kinder unter anderem in Olewig unterrichten lassen. Die Grünen und ihr parteiloser Ortsvorsteher Dominik Heinrich sowie der Ortsbeirat von Trier-Mitte-Gartenfeld hielten dagegen. Am Ende konnten sich die beiden stärksten Kräfte mit ihrer Forderung in Sachen Egbert nicht durchsetzen, am Ende zog Kürenz den Kürzeren. In einem von CDU, SPD, Grünen und Liberalen quasi in letzter Minute ausgehandelten Kompromiss einigte man sich schließlich auf den Kompromiss: “Die Grundschule Egbert bleibt ohne Aus- oder Neubau erhalten. Die Schulbezirksgrenzen sind so zu verändern, dass die zusätzlichen Kinder von Ausonius und Olewig aufgenommen werden können, ohne dass Egbert erweitert werden müsste.” Kürenz wurde zum Ende des vergangenen Schuljahres geschlossen, nun ist auch Egbert dicht – zumindest vorübergehend. Und in der Schuldebatte könnte die Diskussion nun von Neuem losgehen.

Weitere Beiträge zum Thema Schulentwicklungskonzept: Breite Mehrheit für Schulkonzept und “Es ist nicht leichter geworden”

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19 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Dieter Lintz schreibt:

    Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich sagen: Ich lach’ mich tot. Der Rat war zu feige, trotz des absehbaren Sanierungsbedarfs Egbert aufzulösen, Kürenz und Ehrang zu stärken, Martin (da wird die Situation bald genauso sein wie in Egbert) nach Ambrosius zu verlegen und so die vorhandenen räumlichen Ressourcen halbwegs effektiv zu nutzen. Jetzt holt die Realität die Fraktionen ein. Und jetzt kommen die schweineteuren Notmaßnahmen für die Stadt, ohne dass ein Problem tatsächlich nachhaltig gelöst wird. Aber man hat es ja nicht anders gewollt.

  2. Marion Köhnen schreibt:

    ABSURDISTAN!!!!!!!!
    Oder wie sonst soll man das nennen??????

  3. Sven Dahmen schreibt:

    Nun kann sich Trier rühmen, die Stadt zu sein, in der einfacher Gebäudeschimmel sinnvollere Ergebnissen zu Stande bringt, als ein Macher-Oberbürgermeister inkl. seiner Entourage.

  4. Jörg Hennefeld schreibt:

    Nun bekommen der Rat, sowie die Parteien die erste Quittung für Ihr im März 2013 aufgetischtes scheinheilige Harakiri-Konzept!

    Eine schon geschlossene Schule und ein Stadtteil, die als Bauernopfer der Parteien dienten, sind nun Retter in der größten Not!
    Bis heute liegen keine Kostenrechnungen vor welche die Schulen in ihrer Nutzung in den kommenden Jahren verursachen werden.

    Bis heute liegen keine Sanierungskosten vor welche notwendig sind, um die betroffenen Schulen zu sanieren und diese in einen ordnungsgemäßen Zustand zu bringen.

    Kooperations-Vorschläge von Kürenz und Egbert um Kosten einzusparen wurden ignoriert, stattdessen wurde eine Entscheidung getroffen, nämlich die Grundschule Kürenz zu schließen, die sich in einem baulich und technisch einwandfreien Zustand befindet, ohne dass die vorgenannten Grundlagen feststehen

    Ich bin gespannt wie es weitergeht und ob die Parteien und der Rat auch vor der anstehenden Kommunalwahl endlich bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für unsere Kinder!
    Oder geht es doch wieder nur darum, sich für die anstehenden Kommunalwahlen gut zu positionieren!

    Zum Schluss noch eine Anmerkung zur Benutzung des Gebäudes in Kürenz.
    Damit Kinder und Mitarbeiter der Egbert Grundschule nicht den nächsten Super-Gau erleben, sollten bzw. müssen die Trinkwasserleitungen aufgrund der längeren Stillstandzeit kräftig gespült ggf. desinfiziert werden, damit das gezapfte Wasser Trinkwasserqualität besitzt.

  5. Manfred Maximini schreibt:

    Unglaublich, was sich jetzt für die Öffentlichkeit darstellt. Mehrfach hatte ich darauf hingewiesen, dass die Schließung der Grundschule Kürenz eine krasse Fehlentscheidung war. Als ich im Juni 2013 öffentlich darauf hinwies, dass es jetzt nur noch fehlen würde, wenn der Wechsel zum Standort Ambrosius vollzogen sei, man würde die Egbert Grundschule schließen und den Standort nach Kürenz verlegen, wurde ich als bösartiger Panikerzeuger beschimpft. Heute bestätigt sich, dass man im Rathaus und bei einigen Stadtratsfraktionen mit der Entscheidung zum Schulentwicklungsplan dilettantisch und leichtfertig umgegangen ist. Eine in gutem Zustand befindliche Grundschule wurde geschlossen und die Egbert Schule muss jetzt wegen Schimmelbefall geschlossen werden. Jetzt bestätigt sich, dass die Schließung der Grundschule Kürenz keine sachliche, sondern ausschließlich eine parteipolitische Mauschelentscheidung war. Nun stellt sich die Frage, wer übernimmt für diese Fehlentscheidung die politische Verantwortung. ?
    Manfred Maximini – ehemalige Kürenzer Ortsvorsteher

  6. U. Klein schreibt:

    @ Sven Dahmen:
    Punktlandung !
    Wieder einmal erinnert mich der Macher an den alten Was-ist-der-Unterschied-Witz: Brot kann schimmeln; der kann gar nix!

  7. V.Clemens schreibt:

    Eigentlich müsste beim OB am Montag morgen eine Einbestellung zum Rapport beim Landesrechnungshof bzw. der Kommunalaufsicht auf dem Fax liegen. Eigentlich. Vermutlich wird die Fax-Rolle aber schon leer sein, weil die einschlägigen Trierer Immobilien-Haie bereits mit ihrem Kaufangeboten für die Schulen Egbert, Kürenz, Martin und Pfalzel mal wieder die Rolle leergefaxt haben.
    Die Leute, die solche Entscheidungen treffen sollten nicht zurücktreten, nein sie sollten zurücklaufen.
    Die Personen, die diese Entscheidungen nachvollziehen können, die kann man ja fast an einer Hand abzählen. Die meisten Bürger verstehen sie nicht.
    Die einzigen Vorteile der jetzigen Situation sind die, das die GS Kürenz im Betrieb bleibt, sprich nicht als Leerstand vergammelt wie z.B. die Wohnungen in Kürenz
    und das die Trierer Busunternehmen wieder Arbeit haben.
    Sind eigentlich mal konkrete zahlen bekannt, was Trier unterm Strich spart bei der Schließung der GS Kürenz? Bisher waren diese Zahlen ja Geheim.

  8. Sven Sturm schreibt:

    Das Erbärmlichste an der Sache ist die Art und Weise wie man als Bürger für dumm verkauft werden soll… Als sei nun plötzlich der Ferienflugschimmel über Egbert hergefallen … Ja gehts noch ?? Was haben denn Frau Birk und die anderen großen Entscheidungsträger (Dempfle, Täuber und Heinrich) denn da hinter verschlossenen Türen so ausgekaspert ? Auf welche Fakten haben die ihre Entscheidung gestützt ?? Nun den Beweis dass hier in Trier der Gehör bekommt der am lautesten schreit haben wir ja nun alle geliefert bekommen …

    Die Egbertschule ist doch seit Jahren faul !!! Das weiß ein jeder der sich mit den Schulen befasst … Habe gestern in einer Bäckerei gestanden (auch dort ist es natürlich ein Thema) und da sage eine Frau zu mir. “Meine beiden Söhne (16 und 18!) waren auch in Egbert und schon damals gab es diese Problematik …

    Liebe Entscheidungsträger: Wenn solche weitreichenden Entscheidungen getroffen werden sollen dann macht man das Gutachten und die Messungen VORHER !!!!! Es ist ja nicht so als hätten die Leute nicht in den einschlägigen Medien darauf hingewiesen …

    Wahrscheinlich muss in Egbert auch echt viel Geld reingesteckt werden, Wahrscheinlich müssen Bagger anrücken um großzügig frei zu koffern … Wahrscheinlich findet das Landesmuseum dort auch noch was und und und …

    Müssen wir als Kürenzer Eltern die wir DIREKT neben oder an der Schule wohnen nun jeden Tag ertragen wie andere Kinder mit dem Bus in “unsere” Schule gefahren werden, während unsere Kinde

  9. Sven Sturm schreibt:

    r mit dem Bus nach Ambrosius gekarrt werden ?? Freunde der Sonne ein solcher Irrsinn kann einfach nicht wahr sein !!

    Bitte tut euch nun allen den Gefallen schaut euch bitte auch an wie viele Kinder künftig direkt neben der Schule Kürenz wohnen werden und macht das Einzig richtige:

    Egbert zu – Kinder nach Olewig, Kürenz und Ausonius aufteilen
    Martin zu – Kinder nach Ambrosius – Pflegeschule der Brüder nach Martin
    Kürenz wieder auf …

    So und nun dürfen die beiden anderen Stadtteile ihre Kinder wieder in Rabenkostüme oder ähnliches stecken um Protestaktionen zu starten die einen solchen Irrwitz hervorrufen …

    Und hütet euch nun noch alle vor dem besonders gefährlichen und aggressiven Flugschimmel, der derzeit über Trier Ost zieht (-:

  10. Rüdiger Rauls schreibt:

    Herr Sturm, Ihr Ärger ist verständlich. Nur, Sie werden keinen Erfolg haben, wenn Sie über die Eltern der anderen Schulen stänkern. Das mag Blödsinn sein mit den Rabenkostümen, da gebe ich Ihnen Recht. Aber noch größerer Blödsinn ist, was hier geschehen ist vonseiten der Eltern, dass nämlich jede Schule gegen die andere gekämpft hat. Jede Elternschaft hat geglaubt, die besseren Argumente zu haben für den Erhalt der eigenen Schule. Diese “Argumente” waren immer Argumente gegen die anderen Eltern. Am Ende haben diejenigen entschieden, die diese Uneinigkeit zu nutzen gewusst haben. Es ist lachhaft, aber wahr. Ein hirnloser Schimmel scheint mehr bewirken zu können als eine Hundertschaft Eltern, die Opfer ihrer eigenen hyperventilierenden Hirnaktivität werden. Das Suchen nach Argumenten, die denen gefallen sollen, die im Rathaus entscheiden, hat alle Kraft gebunden.
    Klar, die Suche nach Gemeinsamkeiten unter den Eltern ist schwieriger, denn sie muss so viele Eitelkeiten der Selbstdarsteller und Superschlauen aus dem Weg räumen. Es sind nicht die Argumente, die entscheiden, sondern die Erkenntnis über die Gemeinsamkeit der Interessen. Dafür gilt es natürlich Argumente zu finden, die die Eltern davon überzeugen, dass ihre Chance nur im gemeinsamen Kampf liegt, nicht im Kampf der einen gegen die andern. Das hat der einfache Schimmelpilz dem hoch entwickelten Menschen voraus. Der kennt seine Interessen. Dem kann man nichts vormachen, auch nicht mit den scheinbar besten Argumenten.

  11. Chris Steil schreibt:

    Wieder einmal stellt sich die Unfähigkeit von Kasperle Jensen, Gretchen Birk und KT heraus. Das ist es aber nicht alleine: Da ist auch noch der Rat, allen voran der schreckliche Teuber und der “ichredmaldummdaher” Dempfle, der Schulausschuss, das Schulamt, Die ahnungslose Marionette Schneider-Gräf, und nicht zu vergessen, die vielen fähigen Menschen in der Verwaltung, die zuarbeiten. Wir sollten Trier in Schilda umtaufen. Hat was komisches, wenns nicht so dumm, traurig und peinlich wäre.
    Ach ja, ich habe noch die ADD vergessen, das Land mischt ja auch mit. Danke Klausi und Malu !!!

  12. Friedhelm Busche schreibt:

    Man hat den Eindruck, dass die Kürenzer Teil des Experimentes “Wie weit kann ich Menschen über den Tisch ziehen bis sie sich wehren” sind. Die Eltern sollten ihre Kinder nicht mehr in den Bus nach Trier-Nord setzen sondern zu ihre eigenen Grundschule bringen. Es ist doch demütigend genug, dass Kürenz der einzige Schulstandort ist der aufgegeben wurde, muss man den Eltern jetzt noch ins Gesicht schlagen in dem man das Gebäude anderen Schüler zu Verfügung stellt? Hier muss man auch nicht eine Schule gegen die andere ausspielen, den ich bin mir sicher, dass wenn die Kürenzer noch in ihrem Gebäude wären, sie gerne etwas zusammen gerückt wären um den Egbertern zu helfen.

  13. D.Walter schreibt:

    Was soll diese allgemeine Empörung?
    Es war bereits frühzeitig bekannt, wenn man richtig interpretierte!
    Wichtiger ist die Frage, wer profitiert hier, bei der Mauschelei?
    Übrigens auch hier, könnte man erahnmen wer dies ist

    Es gab, und gibt Leute, die schon frühzeitig auf das hingewiesen haben, was jetzt traurige Gewissheit zu werden scheint, also soll keiner sagen, es hat keiner gewarnt!

  14. Pablo Gándara schreibt:

    Zurück zur Sachlichkeit. Die Fakten, die uns als Eltern zur Zeit vorliegen sind:

    1) Das Schimmelproblem in den Kontainerräumen wurde erst nach den Sommerferen durch die Bohrung einer Elektroleitung im Pavillon verursacht. Dies betraf einen Raum in der Schule (dies hätte genauso in einem Neubau passieren können).

    2) Durch die Messungen in den anderen Räumen des Hauptgebäudes wurden keine Schimmelsporen nachgewiesen. Alle Klassenräume sind schadstoff- und schimmelfrei.

    3) In einem unbenutzten Abstellkeller wurde Schimmel gefunden. Dieser Raum grenzt an die Mensa und kann eine geringe Luftbelastung hervorgerufen haben, jedoch stehen die Messergebnisse erst am Mittwoch fest.

    4) In der Egbertschule wurde in den letzten beiden Ferien keine Grundreinigung durchgeführt, was möglicherweise die Ausbreitung des Schimmels vom Keller verhindert hätte.

    5) Die Besitigung des Schimmelbefalls war angedacht für die Herbstferien, konnte allerdings wegen Krankheit eines Mitarbeiters bei der Stadtverwaltung nicht rechtzeitig begonnen werden.

    6) Laut unserem Wissenstand haben zu keiner Zeit gesundheitliche Bedenken für unsere Kinder bestanden.

    Nachdem dieses punktuelle Problem beseitigt ist (3-4 Wochen insgesamt, so die Stadtverwaltung) hoffen Kinder, Lehrer und Eltern auf eine zügige Rückkehr zum Standort.

    Laut Stadverwaltung gehört derEgbertschulbezirk zu den Bezirken mit dem größten Wachstum und Bedarf an Grundschulplätzen. Diesen positiven Umstand gilt es unbedingt zu unterstützen

  15. Friedhelm Busche schreibt:

    @Pablo Gandara:
    Soviel zu Ihren Fakten: “Ob in der Egbert-Grundschule je wieder Unterricht stattfindet, ist zur Zeit ungewiss. Der Sanierungsaufwand ist offenbar groß. Schüler und Eltern müssen sich wohl auf eine mindestens monatelange Auslagerung in das ehemalige Kürenzer Grundschulgebäude einstellen.”

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Zukunft-der-Egbert-Schule-ungewiss;art754,3679280

  16. Frank Nicklas schreibt:

    Danke Pablo Gándara, endlich wieder ein sachlicher Beitrag zum Thema. Wenn man die ganzen Beiträge hier ließt, hat man den Eindruck, ganz Trier weiß mal wieder alles besser.

  17. V.Clemens schreibt:

    Sehr geehrter Herr Gandara,
    Ihre Informationen mögen wohl dem entsprechen was Ihnen gesagt wurde (Quelle?)
    aber laut der heutigen Pressekonferenz mit der Fachdezernentin Birk siehts wohl doch nicht so rosig aus: ” …finale Gutachten über sanierungsumfang und Kosten fehlen noch…”
    ” bei dem was jetzt schon an Mängeln zu Tage getreten ist reden wir schon von Sanierung und nicht von Reparatur” so Birk
    Der Abschluss der Untersuchungen und Gutachten wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
    Zeit genug also für den Stadtrat sich , auch im Hinblick auf die Wahlen , in Klausur zu gehen und zu prüfen ob die Entscheidungen alle wirklich so richtig waren.
    Wie die Wähler(Eltern) entscheiden lässt sich klar vorhersagen.
    Es wäre auch sehr interessant zu erfahren, wie die Kommunalaufsicht darüber denkt. Die muss die genauen zahlen, im Gegensatz zum Bürger, ja wohl kennen.

  18. Sven Sturm schreibt:

    Naja das mit dem Wachstum und Bedarf an Grundschulplätzen ist so ne Sache wenn man sich mal die irrwitzigen Schulgrenzen so anschaut …

    Wieso zum Beispiel ist Egbert die offzielle Schule für Kinder die zum Beispiel über dem Christophel oder in der Nähe des Römischen Kaisers wohnen ??? Wo doch Ausonsius um einiges Näher scheint. Wenn man die Grenzen der Egbert Schule mal Sinnvoll ziehen würde sähe die Welt anders aus … Ebenso mit Martin, denn immerhin gehen dort sicherlich sehr viele Kinder zur Schule die eigentlich rein örtlich betrachtet schon eher nach Ambrosius gehören….

    Auch gehe ich jede Wette ein, dass sich “Alt” Kürzen garantiert in Sachen Kinderwachstum mit Ost messen kann … Ich brauch ja nur mal in unserer Straße nachzuzählen wieviele Kinder dort in den letzten Monaten geboren wurden und bekomme damit schon fast ne Klasse voll …

    Leider kann sich AltKürenz scheinbar nicht in Sachen laut plärren durch den Ortsvorsteher mit euch messen …

    Sachlichkeit hin oder her … ich bleibe bei meiner Meinung … Fehlentscheidung hervorgerufen durch die starke Stadtratslobby in Ost … Mag sein dass die Schäden in den Containern erst jetzt kamen (durch Handwerkerfehler) … Wenn das ja so ist, zahlt die Versicherung und es kommen ja keine weitere Kosten auf die Stadt zu …

    Wenn das Gebäude so ja unbedenklich ist und die Eltern mit dem Geruch der muffigen Klamotten klar kommen, umso besser … Dann sind eure Kinder ja in 2 Wochen wieder in Egbert

  19. Rüdiger Rauls schreibt:

    Sehr geehrter Herr Gandara, Fakten, Fakten, Fakten: das hört sich immer so schön objektiv an, so ganz ohne eigenes Interesse. Das ist die moderne Art und Weise der Manipulation. Die Fakten selbst sind ja in der Regel nicht zu bestreiten, sodass hier der Eindruck von Sachlichkeit entstehen könnte. WEnn da nicht die eigenen Interessen wären bei der AUSWAHL der Fakten. VErmutlich stimmt das alles, was Sie sagen. Und damit erwecken Sie den Eindruck, dass es nur eine einzige Möglichkeit geben kann, den Sachverhalt zu sehen. Vielleicht sehen Sie es ja sogar so einspurig. Aber es gibt auch andere Fakten, die Sie bei Ihrer Auswahl weggelassen haben. Und selbst bei der Würdigung IHRER Fakten wären immer noch andere SChlussfolgerungen möglich. Es ist nicht immer alles so alternativlos, wie interessierte Kreise und Personen uns glauben machen wollen. Aber es soll immer alternativlos aussehen. Mit den Fakten ists wie mit den Statistiken, die man selbst gefälscht hat. Nur das Entscheidende ist doch, welche Fakten man als Fakten anerkennt. Denn die Fakten sprechen nicht für sich. Sie sprechen für den, der sie zu Fakten erklärt hat. Sie sprechen für die Interessen dessen, der sie auswählt und zu Fakten erklärt. Dadurch werden aus den Fakten Fuckten. Und bei Ihnen sollen die Fuckten nur zu einem einzigen ERgebnis führen, dem das Ihren Interessen entspricht. Es ist nicht verwerflich Interessen zu haben. Aber es ist hinterhältig, seine Interessen hinter scheinbarer Sachlichkeit zu verstecken.

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