Egger verwundert über ADAC

TRIER. Wirtschaftsdezernent Thomas Egger (FDP) hat die Entscheidung des ADAC, bei der Deutschland Rallye in diesem Jahr auf den Rundkurs “Circus Maximus” zu verzichten, scharf kritisiert. Der Veranstalter halte sich nicht an Zusagen, so Egger.

Der Trierische Volksfreund hatte berichtet, dass der “Circus” in diesem Jahr ausfällt. Eine offizielle Mitteilung des Automobilclubs gibt es hierzu bislang nicht.

Egger erklärte: “Ich bedauere die Entscheidung des ADAC, den ‘Circus Maximus’ nicht mehr in Trier zu veranstalten, da dadurch eine der wesentlichen Attraktionen der Rallye für Trier weg fällt.” Die Entscheidung verwundere ihn “vor dem Hintergrund um so mehr, da es in allen Vorgesprächen zur diesjährigen Rallye nur darum gegangen ist, den Showstart zu verlegen und dass die Veranstaltung in Trier sonst unverändert bleiben wird. Das war uns fest zugesichert”. Auch wenn noch maßgebliche Bereiche der ADAC-Rallye in Trier verblieben, müsse man in den kommenden Wochen “sicherlich darüber reden, wie die Veranstaltung für Trier weiter entwickelt werden kann.”

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9 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Matthias Schmitt schreibt:

    Schön, eine Entscheidung, die ich dem ADAC hoch anrechne. Leider waren unsere Kommunalpolitiker auf Grund des fließenden Geldes nicht mehr in der Lage einzusehen, dass Trier einfach ein paar Nummern zu klein für eine solche Nummer ist. Wenn mehrere Tage die Innenstadt gesperrt werden muss und der Verkehr nicht richtig umgeleitet werden kann, dann sind einfach die Kapazitäten nicht vorhanden. Wenn es einem als Trierer nicht mehr möglich ist in weniger als eineinhalb Stunden von Trier-Süd nach Trier-Nord zu kommen, dann läuft etwas falsch!

  2. V.Clemens schreibt:

    Klasse. Wieder viel geld Gespart. Ich hab nie verstanden, warum der ADAC , mit ca. 150 Mio. Jahresgewinn für die Rally 130tsd Eu zuschüsse quasi erpresst.

  3. A. HAU schreibt:

    Keine Sorge die verbleibende Lücke wird sicher durch NPD Demonstrationen geschlossen die den selben Rundkurs nehmen werden.

  4. Sven Dahmen schreibt:

    Sollte es so sein, dass der ADAC zuerst mit der Mosel-Prawda statt mit dem zuständigen Dezernenten kommuniziert, disqualifiziert den Club als ernsthaften Verhandlungspartner. Für Egger aber auch kein Ruhmesblatt…zuerst dem ADAC alle Wege geebnet und dann aus dem Karren geworfen. Wie der Volksmund schon sagt: Trau, schau wem!

  5. Stephan Jäger schreibt:

    @Matthias Schmitt

    „Wenn es einem als Trierer nicht mehr möglich ist in weniger als eineinhalb Stunden von Trier-Süd nach Trier-Nord zu kommen, dann läuft etwas falsch!“

    Vielleicht läuft da ja einfach bei Ihnen was falsch…bei der Wahl des Fortbewegungsmittels?

  6. Raimund Scholzen schreibt:

    Na endlich! Der irrsinnige Motorzirkus kann aufhören, und die pro Veranstaltung dem ADAC von der Stadt zur Verfügung gestellten 70.000 € können eine sinnvolle Verwendung finden.

  7. S. Wiltschek schreibt:

    @Raimund Scholzen,

    HUAHUAHUAHUA “Sinnvolle Verwendung” … in Trier ?

    HUAHUA … Der is gut ….

    tschuess denn

  8. Stephan Jäger schreibt:

    Seien Sie mal nicht so pessimistisch, Herr Wiltschek!

    Da kann man mindestens eineinhalb Ideen-Wettbewerbe mit machen (wie wär’s denn mal mit dem Umfeld der Mariensäule?)…oder irgendwo 50 Meter Straße dreispurig.

  9. V.Clemens schreibt:

    @Sven Dahmen: Der Veranstalter der Rally ist nicht, wie vin vielen angenommen der Verein ADAC e.V. , sondern die Firma ADAC Veranstaltungs GmbH. Und die will Geld verdienen.Diese Verschleierung ist so gewollt. Wie sonst kann man dem dummen Wahlvolk erklären, das man einen Firmenzusammenschluß mit einem Gewinn von 150 Mio Eu noch zusätzliche 130 Tsd Eu hinterherwirft? Da klingt Club doch viel netter. Oder?

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