Eintracht Trier ausgeschieden

TRIER. Eintracht Trier ist in diesem Jahr kein Pokalschreck. Mit 0:2 unterlag der SVE am Sonntagnachmittag in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Bundesligisten SC Freiburg. Lediglich 5292 sahen die Partie im Moselstadion.

Rudi Thömmes überlebensgroß: In diesem Jahr wird es bei Eintracht Trier keinen Pokalhelden geben. Foto: Daniel PredigerDass der SC Freiburg drei Klassen über der Eintracht spielt, war vor allem in der ersten Halbzeit nicht zu sehen. Trier zeigte keine Angst vor dem Bundesligisten und kam zu zwei sehr guten Chancen in den ersten 45 Minuten. Die klarere hatte Christoph Anton, der freistehend den Ball fünf Meter vor dem Tor über die Latte schoss (20.). Freiburg hatte nicht viel mehr Torgelegenheiten und so nahm es nicht wunder, dass die Partie nicht aus dem Spiel heraus entschieden wurde. Maximilian Philipp drang in den Trierer Strafraum ein, lehnte sich gegen Torge Hollmann und fiel hin. Schiedsricher Robert Kampka gab Elfmeter. SC-Kapitän Julian Schuster schoss in die Mitte, Triers Keeper Jerome Reisacher, der insgesamt eine gute Leistung bot, war schon auf dem Weg in die linke Ecke – 0:1 (51.). Weil Peter Rubeck offenbar länger als hinnehmbar sein Missfallen über die Elfmeter-Entscheidung kundtat, wurde der SVE-Trainer auf die Tribüne verbannt.

Das aggressive Spiel der Trierer – sieben Eintracht-Spieler sahen gelb – machte sich nach einer Stunde auch konditionell bemerkbar: Die Beine wurden schwerer und die Fehlpässe nahmen zu. Nach dem 2:0 vom eingewechselten Karim Guedé in der 68. Minute dürfte keiner im Stadion mehr an eine Wende geglaubt haben.

Eintracht Trier hat sich wacker geschlagen, hätte aber seine wenigen Chancen nutzen müssen. Spielentscheidend war jedoch der fragwürdige Strafstoß zur Führung der Breisgauer.

Eintracht Trier: Reisacher – Thelen, Hollmann, Buchner, Zittlau – Garnier, Zeric, Pekovic, Anton – Carlier, Sautner.

SC Freiburg: Mielitz – Sorg, Krmas, Kempf, C. Günter – Schuster, Frantz – Klaus, Philipp, Schmid – Mehmedi.

0:1 Schuster (51.), 0:2 Guedé (68.).

Zuschauer: 5292

Schiedsrichter: Robert Kampka

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