Eurener demonstrieren

EUREN. Mit einer Demonstration von Euren zum Rathaus, wollen Eltern, Schüler und Lehrer an diesem Mittwoch gegen die geplante Schließung der Johann-Herrmann-Grundschule demonstrieren.
In der Verwaltung wollen sie Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Angelika Birk (B90/Die Grünen) Unterschriften sowie eine gemeinsame Stellungnahme überreichen. Die Eurener Grundschule “ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens”, weshalb eine Schließung “negative soziale, sportliche und kulturelle Auswirkungen” hätte, argumentieren die Kritiker. Weiter heißt es in der Stellungnahme: “Sie war, ist und wird auf Jahre hinaus zwei Klassen je Schuljahr aufnehmen und daher kommt für uns eine Schließung nicht in Frage.”

Der Protestmarsch startet um 15.30 Uhr an der Bezirkssportanlage in Euren / Trier-West. Die Demonstration soll über Eurener Straße, Eisenbahnbrücke, Römerbrücke, Karl-Marx- und Bollwerkstraße zum Augustinerhof führen. “Wir wollen friedlich auf unsere Situation hinweisen, Krawallmacher werden wir nicht dulden”, versprechen die Veranstalter und kündigen weiter an: “Da wir den Eurener Koben als Stadtteilwappen haben, werden wir diesen symbolisch in einen Käfig sperren. Dort sitzt er auf den gesammelten Unterschriften und soll die Ängste und Sorgen der Eurener darstellen”.

Zu dem Protestmarsch rufen die Bürgerinteressengemeinschaft Trier-Euren, der Elternausschuss Montessori Kindergarten, der Elternausschuss St. Helena Kindergarten und der  Schulelternbeirat Johann-Herrmann-Grundschule auf.

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2 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Maik Schuster schreibt:

    Kleingeistiges Gewurschtel!
    Jeder hat einen Grund, warum gerade hier nicht….Egbert-Grundschule, Kürenz, Kurfürst-Balduin ecetera ecetera….

    Lest doch mal den Beitrag von Dieter Lintz, und denkt über den Tellerrand hinaus!

  2. Sven Sturm schreibt:

    Naja ob sich die Investition in einen Grundschulstandort Trier Nord rechnet sei dan der Stelle mal in Frage gestellt, wenn man sich die zu erwartenden Kosten mal so anschaut …

    Viele der Grundschulen die zur Disposition stehen sind bautechnisch in einem besseren Zustand und mit weniger Aufwand am laufen zu halten als das “Modellprojekt” Trier Nord …

    Mal ganz davon abgesehen dass hier ja auch immer behauptet wird es ginge nicht um Geld …

    Du nennst das vielleicht kleingeistig und forderst über den Tellerrand zu blicken, lässt aber selbst auch immer nur die gleiche Leier los, warum eigentlich ? Dein Konzept, oder stört dich ne Grundschule in deiner Nähe ?

    Fakt ist, dass es für die Kleingeister ne ganze Menge Mehraufwand bedeutet wenn sie morgens ihre Kinder in andere Stadtteile bringen müssen. Das hat wenig mit der Umsetzung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun !

    Naja jedenfalls wird man das Gefühl hierbei nicht los, das die Würfel bereits gefallen sind und man sich hierbei einer besonderen Strategie bedient hat. Man lässt die Stadteile und betroffenen einfach so lange im unklaren bis sich die Sache von selbst regelt … Einfach immer wieder in Berichten die Schulen in Frage stellen. Auf lang oder kurz wird die Unsicherheit die man damit schürt einigen Eltern zuviel und sie melden ihre Kinder erst gar nicht in den betroffenen Schulen an, nur um einen Wechsel während der Grundschulzeit zu vermeiden ! Nicht schlecht, dennoch plump !

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