Felix Zimmermann ist tot

TRIER/KASSEL. Mit ihm an der Spitze feierte die Stadt ihr 2000-jähriges Bestehen – Felix Zimmermann. Im 2030. Jahr seit der Gründung Triers ist der frühere Oberbürgermeister am vergangenen Freitag gestorben.

Zimmermann, der 1980 auf Dr. Carl-Ludwig Wagner folgte und bis zum Wendejahr 1989 das Amt des Oberbürgermeisters inne hatte, wurde 80 Jahre alt.  Zuletzt lebte er in Kassel.

Paul Kreutzer gratuliert Felix Zimmermann zu seiner Ernennung zum OB. Neun Jahre später sollte ihm der damalige Wirtschaftsdezernent Helmut Schröer (ganz links) im Amt nachfolgen. In der Mitte: Kulturdezernent Walter Blankenburg, ganz rechts Baudezernent Hans Petzold. Foto: Stadtarchiv Trier1933 geboren, studierte Zimmermann in seiner Geburtsstadt München sowie in Köln Rechtswissenschaften. Nach einigen Jahren im Anwaltsberuf sowie als Justiziar übernahm er die Leitung der Stadtwerke Trier, später war er Direktor der Stadtwerke Augsburg. Als der seinerzeitige Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel (CDU) Triers OB Wagner in sein Kabinett berief, musste ein neuer Stadtchef gefunden werden. Zimmermann kehrte nach Trier zurück und stand fortan fast neun Jahre an der Spitze der ältesten Stadt Deutschlands. In seine Amtszeit fielen neben dem großen Jubiläum auch die Begründung wichtiger Städtepartnerschaften, darunter der mit Fort Worth sowie Weimar. 1989 jedoch verschlug es den Christdemokraten nach Köln, wo er für ein Jahrzehnt die Hauptgeschäftsführung des Verbandes kommunaler Unternehmen übernahm.

2012 blickte er in einem Büchlein auf seine Zeit in Trier zurück. Einen ausführlichen Bericht über diese Erinnerungen finden Sie hier: “Call me Felix”

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