Fünf Brände an einem Tag

TRIER. Gleich fünf Mal wurden gestern Feuerwehr und Polizei alarmiert. Angebranntes Essen, eingeschaltete Herdpatten und glimmende Zigarettenkippen waren die Brandursachen. Es blieb in den meisten Fällen bei Sachschäden. Ein 32-Jähriger wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Ein Rauchmelder und Brandgeruch ließen Nachbarn eines 32-Jährigen in der Maximinstraße aufmerksam werden. Sie riefen gegen 2.20 Uhr die Feuerwehr, die den Wohnungsinhaber mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus brachte. Ursache für die Rauchentwicklung dürften eingeschaltete Herdplatten in der Küche gewesen sein.

Kurz nach 4 Uhr war es eine im Backofen verkohlte Pizza, die einen Feuerwehreinsatz in der Roonstraße verursachte. Schaden entstand glücklicherweise nicht. Am Nachmittag – gegen 15.45 Uhr – ließ ein 22-Jähriger in der Irscher Straße einen Topf mit kochendem Öl unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen. Als er in die Küche zurückkam, brannte der Topf. Eine Holzverkleidung wurde beschädigt.

Gegen 21.20 Uhr brannte einer jungen Frau im Universitätsring das Essen an. Der Rauchmelder verhinderte Schlimmeres; es entstand kein nennenswerter Schaden. Und kurz vor 23 Uhr musste die Feuerwehr erneut zu einem Zimmerbrand in der Markusstraße ausrücken. Hier war es der Aschenbecherinhalt mit noch glimmender Zigarettenkippe, entleert in eine Abfalltüte, der zum Brand führte. Verletzt wurde niemand, lediglich die Tapete wurde durch Rauch und Brand beschädigt.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht:

Oft sind Sorglosigkeit oder Unkenntnis Auslöser für die Entstehung von Bränden. Bei Wohnungsbränden ist häufig die Küche – und hier speziell der Elektroherd – Brandausbruchsbereich. Speisen auf dem Herd nie überhitzen! Eine Überwachung ist in jedem Fall angeraten. Sollte sich Öl oder Fett entzünden, darf keinesfalls mit Wasser gelöscht werden. Man sollte vielmehr das Feuer mit einem Deckel ersticken.

Bei glimmenden Zigaretten ist stets Vorsicht geboten. Eine Entsorgung in Abfallbehälter darf erst erfolgen, wenn die Glut vollständig erloschen ist.

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. R.Roos schreibt:

    Danke an unseren Städtischen (ehrenamtlichen)Feuerwehrleuten, das sie bereit sind den Bürgern zu helfen. Und das obwohl der Stadtrat sie so im Regen stehen lässt mit der Schimmelbude von Feuerwache und denen Uraltautos.

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