Fünfkampf in vier Stadtteilen

TRIER. Bei der diesjährigen Kommunalwahl werden sich neun Parteien und Wählervereinigungen um die 56 Sitze im Trierer Stadtrat bewerben: Neben CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FWG, FDP, Linke sowie NPD treten erstmals Piraten und AfD an.

Der Wahlausschuss hat am Donnerstag die jeweiligen Listen zugelassen. Dieses Votum muss die ADD als Aufsichtsbehörde noch bestätigen.

Bei der Abstimmung über die Liste der NPD enthielten sich die Vertreter von FWG, CDU, Grünen, FDP und Linken im Wahlausschuss. Sie sei formal korrekt aufgestellt, weil eine Zustimmung aber dennoch nicht mit dem Gewissen vereinbar sei, enthalte man sich, erklärte Hans-Peter Simon von den Grünen. Bürgermeisterin Angelika Birk stimmte für die Zulassung der NPD-Liste, denn bei einer Ablehnung des formal korrekten Vorschlags durch den Wahlausschuss wäre das gesamte Zulassungsverfahren gescheitert.

Im zweiten Teil der öffentlichen Sitzung ließ der Ausschuss alle Listenvorschläge für die Wahl der Ortsvorsteher und Ortsbeiräte in den Stadtteilen zu. Spannung versprechen die Ortsvorsteher-Wahlen in Mitte-Gartenfeld, Trier-Nord, Trier-Süd und Kürenz, wo jeweils fünf Kandidaten antreten werden. Dagegen tritt in den Stadtteilen Biewer, Ruwer-Eitelsbach, Euren, Irsch, Kernscheid und Mariahof jeweils nur ein Bewerber an. Die amtliche Bekanntmachung mit allen zugelassenen Vorschlägen für die Kommunalwahl in Trier erscheint in der Rathaus Zeitung am 29. April.

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