Fußgängerin schwer verletzt

TRIER-NORD. Am frühen Montagabend ist es in der Herzogenbuscher Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer Fußgängerin gekommen. Die 52 Jahre alte Frau wurde frontal erfasst und einige Meter durch die Luft geschleudert.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Trier befuhr ein 30-jähriger PKW-Fahrer mit seinem Ford Focus-Kombi die Herzogenbuscher Straße in Fahrtrichtung Verteilerkreis Nord. In Höhe des Gewerkschaftshauses überquerte die 52-Jährige die Straße auf dem Fußgängerüberweg von links nach rechts. Hierbei kam es zum Zusammenstoß.

Die Triererin wurde durch einen Notarzt vor Ort erstversorgt und anschließend schwer verletzt durch einen Rettungswagen der Berufsfeuerwehr in ein Krankenhaus eingeliefert. Am PKW des Unfallbeteiligten entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Die Herzogenbuscher Straße war für ca. 30 Minuten voll gesperrt.

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6 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. V.Clemens schreibt:

    Boh ey, ganze 1000 Euro Sachschaden am PKW. Ne menge Holz, wenn man bedenkt, das alleine die gesundungskosten des Opfers bestimmt im 5-Stelligen Bereich liegen werden.

    Ein Unfall, wie er eigentlich viel öfters geschehen müsste in Trier.
    Leider ist es aus Polizeisicht keine Wirtschaftlichkeit gegeben dies viel stärker zu Kontrollieren.

  2. Stephan Jäger schreibt:

    Ein Unfall,wie er logische Folge ist…

    …in einer Stadt, in der der Schutz von Rasern gegenüber dem Schutz von Fußgängern Mehrheits-fähig ist.

  3. F. Wohlfeil schreibt:

    Samstag vor einer Woche, Abends in der Saar-/Matthiasstraße beim Fußgängerüberweg vor dem dortigen Netto:

    Auto kommen aus Richtung Konrad-Adenauer-Brücke. Man hört eines sogar deutlich beschleunigen obwohl gerade eine junge Frau dort über den Zebrastreifen läuft. Ein Übersehen ist eigentlich ausgeschlossen. Als der BMW dann mit mindestens 70 Sachen unmitelbar vor dem Übergang ist hupt der Fahrer auch noch dreißt, als solle das Mädel endlisch Platz machen. Letztere musste dann tatsächlich noch beherzt weghüpfen.

    Ganz ehrlich, ich war kurz davor meine Panzerfaust zu ziehen und einfach nur abzudrücken. Gut, dass ich keine dabei hatte. Und noch besser, dass ich überhaupt keine besitze, denn sonst wäre in Trier wohl täglich Fußgängerverteidigungs-Krieg und wir hätten wohl bald UNO-Soldaten hier, die örtliche Polizei und Verwaltung bekommen die Sache ja nicht in den Griff ;o

  4. Jana Meyer schreibt:

    Leider ist das keine Ausnahme. Ich bin Schülerin und muss jeden Morgen die Saarstraße entlang um zur Schule zu kommen. Ich habe Glück wenn mich überhaupt man einer über den Zebrastreifen lässt ohne vor mir ungeduldig zu drängeln weil ich nicht schnell genug drüber gehe. Vor einiger Zeit bin ich auf der Straße beim überqueren einer Fußgängerampel hingefallen und hatte mich wirklich ernsthaft verletzt. Aber anstatt das mir jemand hilft hat ein Mercedesfahrer gehupt weil ich die Straße blockiert habe -.- Da kriegt man echt nen Hass auf Autofahrer. Gott sei dank sind nicht alle so.

  5. Stephan Jäger schreibt:

    @F. Wohlfeil, Jana Meyer

    Entgegen der in Trier verbreiteten Meinung, ist es immernoch keine „Gefälligkeit“, anzuhalten.

    http://bussgeldkatalog.kfz-auskunft.de/zebrastreifen.html

    …und, wenn man das Ganze dann noch auf der Hupe begleitet, wird ganz schnell eine Nötigung draus.

    Aber das interessiert ja hier in den meisten Fällen nichtmal die ach so diensteifrige, aber leider – nur wegen rot/grüner Landesregierung! – hoffnungslos unterbesetzte und schlecht ausgestattete Polizei.

  6. Chris Steil schreibt:

    Sehr schlimm dieser Unfall, aber macht mal halblang. Für jeden Fußgänger, der bei Rot über die Ampel rennt, keinen Übergang nutzt und alle anderen Ordnungswidrigkeiten, ebenso von Radfahrern, immer ein Euro und ich wäre Multimillionär .
    Das entschuldigt aber auf keinen Fall die bekloppten Raser.

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