Gehen, um sich selbst zu finden?

TRIER/MAINZ. In einem ZDF-Bericht des “heute.magazins” werden soziologische Pilgerstudien von Julia Reuter und Markus Gamper vom Forschungscluster der Universitäten Trier und Mainz vorgestellt.

270.000 registrierte Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago di Compostela, bis zu einer halben Million erwartete Pilger bei der “Heilig-Rock-Wallfahrt” – massenhaftes Pilgern ist ein Zeichen für die “Rekomposition” von Religion heute, so Soziologieprofessorin Dr. Julia Reuter. Dass so viele Menschen Pilgern und Wallfahrten für sich (wieder)entdecken machte die Soziologen neugierig. Sie wollten herausfinden, was die Menschen motiviert sich dieser Form der Religiosität zuzuwenden.

Ein Team des Forschungsclusters “Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke” der Universitäten Trier und Mainz machte sich selbst auf den Camino bis Santiago und erhob dabei Daten mittels Interviews und über 1100 Fragebögen. “Den religiösen Pilger gibt es auch heute noch”, erklärt Mitarbeiter Dr. Markus Gamper, “aber die größte Gruppe sind die spirituellen Pilger, die auf der Suche nach sich selbst sind.”

Das “heute.magazin” widmet sich dem Phänomen des Unterwegsseins, der Suche nach Gott und sich selbst. In einem Bericht von Britta Wagner und einem Filmbeitrag von Diana Nägele wird ein Blick auf die vielen Formen und individuellen Motive geworfen.

Mehr dazu unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8507580,00.html. Weitere Infos zur Studie finden Sie unter http://www.pilgern.eu/.

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