Genossen nominieren Barley

TRIER. Die Sozialdemokraten in Stadt und Kreis gehen mit Katarina Barley an der Spitze in die Bundestagswahl. Dies beschloss jetzt einstimmig der Vorstand des SPD-Kreisverbands Trier-Saarburg.

Der Stadtverband Trier habe die Schweicherin ebenfalls einstimmig nominiert, heißt es in einer Mitteilung. Katarina Barley soll damit dem amtierenden SPD-Bundestagsabgeordneten Manfred Nink nachfolgen. Bereits Anfang September hatte 16vor gemeldet, dass die Sozialdemokraten Barley ins Rennen schicken wollen.

Katarina Barley wurde in der Region bekannt durch die Landratswahl in Trier-Saarburg im Jahr 2005, bei dem sie mit fast 45 Prozent ein gutes Ergebnis einfuhr. “Wenn es uns gelingt, diese Begeisterung wieder aufzunehmen, können wir das Direktmandat gewinnen”, versprach Barley bei ihrer Vorstellung. Zugleich dankte sie ihrem Vorgänger und Amtsinhaber Manfred Nink für dessen langjährige Arbeit für die Region in Bundestag und Landtag: “Vor allem im Bereich der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik hat er wichtige Akzente gesetzt”, erklärte sie. Sie kündigt weitere Akzente beim Thema Soziale Gerechtigkeit an: “Ob bei der Alterssicherung, den Einkommen und Vermögen, zwischen Geschlechtern und Generationen – wir müssen der drohenden Spaltung unserer Gesellschaft deutlich entgegen treten.” Großes Gewicht wird außerdem auf dem Thema Europa liegen. “Die aktuelle Finanzkrise wird ausschließlich auf dem Rücken der ‚Normalbevölkerung‘ in allen europäischen Staaten ausgetragen. Überwunden geglaubte Vorurteile brechen wieder auf. Aber wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. In einer globalisierten Welt kann Europa nur gemeinsam bestehen.”

Als Ersatzkandidat nominierten beide Verbände einstimmig den stellvertretenden Vorsitzenden der Trierer SPD, Markus Nöhl, sowie als weiteren Listenkandidaten den Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes Christian Z. Schmitz. Die offizielle Nominierung wird am 3. November auf dem Wahlkreisparteitag der SPD im Wahlkreis Trier stattfinden, auf dem die Delegierten aus Stadt und Kreis gemeinsam zu entscheiden haben.

Weitere Informationen: Katarina Barley will gegen Kaster antreten

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