Grenzen unserer Freiheiten

TRIER. Die Jungen Europäischen Föderalisten Trier (JEF Trier) veranstalten in Kooperation mit dem Referat für Politische Bildung des AStA der Universität die Podiumsdiskussion “Einstimmen zum Abstimmen: Europapolitiker diskutieren die Grenzen unserer Freiheiten”.

Diskutieren werden die Kandidaten zur Wahl des Europaparlaments Simone Thiel (CDU), Joachim Mayer (SPD), Friedhelm Pieper (FDP), Romeo Franz (Bündnis ‘90/Die Grünen), Christian Lehberger (Die Linke) und Jerry Weyer (Piratenpartei). Die Moderation obliegt Hans Mund, Gründer der Citizen-E Projektinitiative und der “Rock The Union”-Bewegung.

Die Diskussion zu den vier Freiheiten des Europäischen Binnenmarktes, Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalfreiheit, wird aktuelle Themen aufgreifen, bei deren Gestaltung das Europäische Parlament ausgewiesene Mitspracherechte hat. Ebenso wird die Verhandlung des Transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP zwischen der USA und der EU eine Rolle spielen.

Die Podiumsdiskussion findet statt am Dienstag um 18 Uhr im Hörsaal 10 der Universität Trier (E-Gebäude, Campus 1).

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4 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Thomas Schulte schreibt:

    Wie überraschend, daß der Kandidat der AfD nicht an dieser teils steuerfinanzierten Diskussion teilnehmen darf – wer nicht ins linke Meinungsschema paßt, bei dem sind die Grenzen der Meinungsfreiheit ganz eng abgesteckt…diese Veranstaltung ist ein Armutszeugnis, mehr nicht!

  2. Fabian Bauer schreibt:

    Muahahaha, ich seh schon, die CDU samt FDP vereint im linken Volkssturm, sicher dat. Aber soweit ist es gekommen mit den linken mainstream-Medien und Unis undundund.
    Deswegen wäre die AfD ja auch nie rechts, der mainstream ist blos nach links gerückt. Hat ja Genosse Hans Olaf (?) gesagt, oder so ähnlich, ne?

    Aber im Ernst: Was soll denn auch ein sinnvoller Debattenbeitrag der AfD zur EU sein? Als halbwegs informierter Mensch lässt sich das wohl verdichten auf: Dagegen. Und so sieht sie der eine als enfant terrible deutscher Politik, der andere eben als Brandstifter, der sich zum Feuerwehrmann stilisieren will.
    Persönlich sehe ich da schon die Not der Veranstalter zu schauen, mit wem man sich einlässt. Kann aber natürlich auch sein, dass von der AfD keiner Zeit hatte, steht ja nicht oben im Text, ne?

    Und abschließend sei mir noch eine (nicht ganz ernste) Spitze gegönnt, ganz frei nach Wiglaf Droste: Niemand in diesem Land diskriminiert Peter Maffay – und wenn es so wäre, es wäre eine gute Nachricht.

  3. Thomas Schulte schreibt:

    Komisch, daß auch bei der heute beginnenden Reise des “Wahl-O-Mat” durch das Saarland nur von allen, auch oben eingeladenen Parteien Vertreter anwesend sein werden, um Fragen von Schülern und Jugendlichen zu beantworten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Laßt bloß keinen AfD-Kandidaten auf die Jugend los, die merkt sonst noch, was los ist und wählt die dann vll. sogar – um Gottes Willen! So etwas darf es nicht geben! Die decken ja die Lügenmärchen der Regierung auf (die Eurokirse ist vorbei, Griechenland geht es besser, der Mindestlohn hilft Geringverdienern etc.) Es ist wie gehabt: Entweder totschweigen oder völlig absurd die Rechtspopulistenkeule schwingen. Dennoch: Am Ende wird es nicht helfen, die AfD wird sich nach und nach etablieren, auch wenn z.B. die Ministerpräsidentin des Saarlandes mit strafrechtlich relevanten Lügen gegen die AfD, d.h. vor allem gegen ehemalige Parteifreunde (sic!) hetzt.

  4. Helge Pfaff schreibt:

    Schade, dass man sowas nicht später stattfinden lassen kann. Ich habe leider nicht die Freiheit diese Veranstaltung zu besuchen.

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