Hart an der Grenze

Am wenig einladenden Eingangsbereich des Amtes für Ausländerangelegenheiten in der Thyrsusstraße dürften sich noch die wenigsten Kunden stören. Foto: Marco PiecuchSie ziehen der Arbeit wegen her oder der Liebe, manche suchen Schutz auf der Flucht aus der Heimat. Die Gründe, wieso ausländische Zuwanderer nach Trier kommen, sind zahlreich. Ihr Ziel eint: Sie wollen bleiben. Einer der ersten Anlaufstellen in der Stadt, die Heimat werden soll, ist das Amt für Ausländerangelegenheiten in der Thyrsusstraße. Auf offene Arme stoßen sie hier nur bedingt.

Es gibt wenige Orte, an denen sich eine alte Frage so häufig neu stellt, wie hier. Mittwochnachmittag, Trier-Nord. Das Amt für Ausländerangelegenheiten ist ein schmuckloses Gebäude mit Bunkerromantik. Dort, rechter Eingang, zweites Obergeschoss, müssen sich Ausländer melden, wenn sie nach Trier zuwandern. Hier werden sie ausgewiesen oder eingebürgert. Das Amt ist einer der ersten Berührungspunkte mit dem Zuhause auf Zeit, die Männer und Frauen werden auch dann herbestellt, wenn Trier längst Heimat ist. Wie präsentiert sich die Stadt dort Menschen, die gekommen sind, um zu bleiben? Nun ja.

Derzeit leben etwa 9800 Ausländer in Trier, die meisten stammen aus Polen, andere wandern aus Frankreich, Russland oder der Ukraine zu. Für den Aufenthalt in Deutschland benötigen sie einen Titel. Das Gesetz hierzu unterscheidet grundsätzlich zwischen fünf Stufen: von der einfachen Aufenthaltserlaubnis bis hin zum Visum, teils befristet, teils unbefristet. Jeder Aufenthaltstitel ist an verschiedene Bedingungen geknüpft, Ausnahmen wuchern zu jeder Regel. Der Grat dazwischen ist paragraphenreich. Und manchmal ist er schmal. „Wir versuchen, Härten zu vermeiden, gleichzeitig aber klare Kante zu zeigen“, sagt Dietmar Martini-Emden, Leiter des Amts.

Im Juni haben er und seine sechs Mitarbeiter 193 Menschen den Aufenthalt genehmigt, im Juli waren es 231, im August 177. Zahlen für den September gibt es noch nicht. In der gleichen Zeit sind für zehn Männer und Frauen „aufenthaltsbeendende Maßnahmen“ eingeleitet worden, ihr Verlängerungsantrag wurde abgelehnt, sie wurden ohne Ausweis aufgegriffen oder bei der Schwarzarbeit erwischt.

Etwa 20 Ausländer haben an diesem Nachmittag ein Anliegen, sie stehen Schlange im Treppenhaus der Behörde. Einige sitzen auf den Stufen und lesen, andere tippen auf ihrem Smartphone. 14 Uhr, die Tür wird aufgeschlossen, dahinter ein schnurgerader Flur, mausgrau, links und rechts die Büros. Weil es nicht genug Stühle gibt, hocken sich die Wartenden auf den Boden. Erneut.

Die erste Tür geht auf, eine Algerierin betritt das Büro. Sie hält einen Säugling auf dem Arm, zwei Kinder stolpern ihr nach. Die Frau möchte ihre Aufenthaltserlaubnis verlängern lassen, die deutschen Sätze holpern. Die Beamtin, sie soll Andrea Lauter heißen, prüft die Daten der Frau: Name, Geburtsdatum, Straße. Lauter erklärt, dass sie in vier bis sechs Wochen ihren neuen, elektronischen Aufenthaltstitel abholen kann.

„Wollen Sie zusätzlich die Online-Registrierung?“
„Was ist das?“
„Damit können Sie Verträge im Internet abschließen.“
„Ich verstehe nicht.“
„Das brauchen Sie, um Verträge im Internet abzuschließen.“

Verunsicherte Blicke auf beiden Seiten des Schreibtischs. Der Säugling an der Brust der Frau murrt und der Sohn springt durch den Raum und die Tochter versucht sich am Kopierer. Nur die Luft steht. Lauter zeigt mit dem Finger auf das „Ja“-Feld, die Algerierin kreuzt an. Die Beamtin zeigt mit dem Finger auf die Linie, unter der „Unterschrift“ steht, die Frau setzt den Kugelschreiber an. Dass ihr klar ist, was sie mit ihrem Namen besiegelt, dieser Eindruck entsteht nicht.

Draußen vor dem Zimmer flucht eine junge Algerierin in ihr Handy, dass es länger dauere und sie nichts dafür könne. Sie trägt etwas sehr Buntes, die Haare sind gesträhnt, ihr Trierisch ist breit. Seit mehr als zwanzig Jahren lebt sie in der Stadt. Der neue Pass ist fünf Wochen überfällig, dabei hat sie rechtzeitig alle Dokumente eingereicht, sagt sie. Um sich trotzdem ausweisen zu können, muss sie an diesem Tag ihre Fiktionsbescheinigung verlängern lassen, schon seit anderthalb Stunden tigert sie über den Flur. Dann ist die Frau an der Reihe. Sie geht rein ins Büro – zwei Aufkleber, zwei Stempel, eine Unterschrift. Sie kommt raus. „Die Beamten sind nicht immer freundlich“, sagt sie, die Stimmung schwanke „je nachdem, wie die gelaunt sind“. Einer der Angestellten hätte schon mehrmals ihre Dokumente, seien es Lohnabrechnungen oder Versicherungsnachweise, achtlos auf den Boden geworfen. Das versteht die Einzelhandelskauffrau nicht – nie sei sie arbeitslos gewesen oder straffällig. Und dennoch: „Man denkt nicht, dass die sich gerne kümmern.“ Kurze Pause, sie verbessert sich: „Man denkt nicht, dass die Leute hier ihre Arbeit gerne tun. Einige zumindest nicht.“

Die Tür öffnet, ein junger Mann betritt das Büro, er ist gebürtig aus der Ukraine. Seit elf Jahren lebt er in Trier, Abitur an einer Trierer Schule, VWL-Studium auf dem Petrisberg. Nach mehreren Flügen nach Kiew, Zugreisen zur ukranischen Botschaft nach Frankfurt und einer Vielzahl an Telefonaten ist es so weit: Am nächsten Tag wird er eingebürgert. Dass er sich hier auf dem Amt willkommen fühlt, betont er mit Nachdruck.

Ein weiteres Mal klopft es. 2001 kam die Frau aus Krasnojarsk in Sibirien, kurze Sommer, bitterkalte Winter. Im Internet hat sie einen Trierer kennengelernt. Er versprach ihr gute Zeiten, an den schlechten ist die Ehe zerschellt. Scheidung nach einem Jahr. Sie erzählt, wie sie daraufhin angefangen hat, Informatik zu studieren, drei Semester, ehe sie abbrach. Dann die Ausbildung zur Krankenschwester, bald will sie umschulen – der Rücken. Sie steht auf und trippelt barfuß an einen der Schränke im Raum. An dessen Rückwand klebt mit Tesafilm ein Metermaß. „1,72 Meter“. „Ihre Augenfarbe?“ „Braun“. Weitere zwei Jahre darf die Russin bleiben.

“Viele haben zu hohe Erwartungen”

Fragt man Amtsleiter Martini-Emden, was für ihn „Willkommenskultur“ bedeutet, fällt auch das Wort „Grenzen“. Viele Ausländer hätten zu hohe Erwartungen, manche spielten „nicht mit offenen Karten“, wenn es darum ginge, ihren Herzug zu erklären. Die Gesetze einzuhalten, das sei sein Job.

Für die Grüne Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer liegt genau da die Herausforderung: Fremde willkommen zu heißen sei ein Versprechen, das sich nur mit Taten einlösen lässt. Die Trierer Ausländerbehörde sehe ihre Aufgaben allerdings ausschließlich darin, „die Vorgaben eines beschränkenden Ausländerrechts zu erfüllen“. Soll heißen: Minimaler Aufwand, Dienst nach Plan. Zuwanderer, sagt Rüffer, dürfe man aber nicht als Problem begreifen und so behandeln, sondern als Bereicherung.

Das hat auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg erkannt – und steuert gegen. Zehn Ordnungsämter sollen sich in den nächsten anderthalb Jahren in „Willkommensbehörden“ wandeln. Für Rheinland-Pfalz werden stellvertretend auf dem Mainzer Ausländeramt Mitarbeiter geschult, es sollen zukünftig Termine vereinbart werden, statt die Frauen und Männer warten zu lassen. Die Mitarbeiter sollen Pakete mit den nötigen Informationen verteilen, damit Zuwanderer leichter starten können. Sie sollen den Ausländern zumindest auf Englisch entgegenkommen können.

In Trier etwa sind die Zuwanderer angehalten, Bekannte mitzubringen, die Paragraphen und Gesetze aus verworrenem Amtsdeutsch in die jeweilige Muttersprache entfädeln. Englisch sprechen wenige Mitarbeiter, nur eine Frau sagt, sie beherrsche zudem ein paar Brocken Französisch und Italienisch. Hier bewerben Flyer Sprach- und Integrationskurse, allerdings ausschließlich auf Deutsch. Termine hat an diesem Nachmittag niemand vereinbart. Ja, es mag ein zufälliges Bild sein, das sich nach fast vier Stunden aus der Summe vieler Teile geformt hat. Heute so, morgen vielleicht anders. Seiner Aussage zu glauben beschämt nichtsdestoweniger.

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12 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Raimund Scholzen schreibt:

    Heute vormittag, am 29.10.2014, kam im SWR 2 die Nachricht, daß sich in der Trierer AfA der Müll neben der Essensausgabe aufhäfen würde, Kakerlaken über die Böden der Familienunterkünfte liefen und die Wände vom Schimmel befallen seien. Zudem funktioniere die Heizung nicht, ganz zuschweigen vom Zustand der Klos. Ich gebe nur wieder, was vom Gehörten bei mir hängengeblieben ist. So etwas gehört wohl auch mit Priorität zur “Erfüllung der Vorgaben eines beschränkenden Ausländerrechts”.

  2. D. Walter schreibt:

    1.) Der oben geschilderte Zustand, betrifft, fast alle Trierer Schulen und Kindergärten!
    2.) Die geschilderten Verschmutzungen, sind zum Teil mit Eimer und Putzlappen zu
    beheben. Frage ist es den dort zeitweilig untergebrachten , nicht zu zu muten, dies
    vorzunehmen.
    Sollte dieses zutreffen, schlage ich vor, daß der Personenkreis, der sich darob
    echaufiert,selbst Hand anlegt!!
    Damit dürfte allen geholfen sein, dem, der die Kosten zu tragen hat, den Bewohnern,
    und nicht zuletzt, den sich darüber so betroffen zeigenden.7

  3. J Ward schreibt:

    D. Walter ist doch sicher kein Geringerer als Detlef Walter, NPD-Kader aus Trier.

    Wieso erhalten solche Leute hier ein Forum, um ihren geistigen Unrat abzusondern?

    Anm. d. Red.: Voraussetzung für die Freischaltung von Leserbriefen ist die Einhaltung der Kommentarrichtlinien. Im konkreten Fall wurde nicht dagegen verstoßen.

  4. Raimund Scholzen schreibt:

    @ D. Walter: Falls es sich bei “D. Walter” um besagten Detlef Walter handeln sollte, der demnach ein echter Deutscher sein müsste, würde ich ihm die deutsche Rechtschreibung ans Herz legen.

  5. Rüdiger Rauls schreibt:

    j.Ward, Ich teile die Meinung von Herrn Walter nicht, aber ich verteidige sein Recht, seine Meinung zu sagen. Leute wie Sie unterscheiden sich nicht von denen, über die Sie sich glauben, aufgrund Ihrer “besseren” Meinung erheben zu können.
    Und wenn nun Herr Walter nicht derjenige ist, von dem Sie VERMUTEN, dass er es ist. Was dann? Ihnen reicht also schon eine VERMUTUNG, um die demokratischen Grundrechte außer Kraft zu setzen. Gott behüte uns vor solchen Leuten, die schon aufgrund von Vermutungen andere verurteilen. Fürs erste gilt Ihre Selbstanmaßung nur für die Redefreiheit, die Sie ihm vorenthalten wollen. Wann soll er denn die Redefreiheit nach Ihrer Meinung wieder bekommen? Wenn er so denkt wie Sie? Wenn er so gleichgeschaltet ist, wie Sie es Leuten wie Herrn Walter vorwerfen? Sehr demokratisch!
    Wenn Sie seiner Sichtweise nichts entgegensetzen können, wenn Sie seine Ansichten nicht entkräften können, sein Weltbild nicht als falsch erklären können, dann gewinnen Sie nichts, wenn Sie ihm den Mund verbieten wollen. Im Gegenteil. Ihr Maulkorb ist nur das Eingbeständnis, dass Sie nicht darstellen können, wo Herr Walter irrt und wo er bewusst oder unwissentlich den gesellschaftlichen Frieden vergiftet.
    Mir haben Herrn Walters Einlassungen auch nicht gefallen. Aber, ehrlich gesagt, Leute wie Sie gefallen mir noch weniger, die mit dem selbstrechten Auftreten moralischer Überlegenheit anderen den Mund verbieten wollen. Weniger Selbstgerechtigkeit, J Ward, und dafür mehr Demut.

  6. Rüdiger Rauls schreibt:

    Herr Walter, es macht sich immer gut, wenn man dem deutschen Wutbürger nach dem Munde redet in dem Sinne, dass die Ausländer sich hier ein schönes Leben machen und für die eigenen Kinder nichts bleibt.
    Nur, ich sehe zwischen dem Zustand in unseren Schulen und dem Beitrag hier keinen sachlichen Zusammenhang, außer dass da Leute auf dem Boden sitzen. Aber das ist nicht der Fall in unseren Schulen. Da muss niemand auf dem Boden sitzen. Also bleiben Sie bei den Tatsachen, sowohl bei denen des Artikels als auch denen in den Schulen.
    Wer soll denn welche Verschmutzungen beseitigen? Die Besucher, die Autorin? Kein Amtsvorsteher würde es einem Besucher erlauben, in seinen Amtsstuben und Fluren den Putzlappen zu schwingen. Das ist hoheitliche Aufgabe.
    Und DEN deutschen Wutbürger würde ich mal gerne erleben, wenn irgendwelche Ausländer die Wände der Amtsstuben anstreichen, weil der Zustand gar zu schäbig ist. Ich denke, dass auch Sie das sicherlich als eine unzumutbare Eigenmächtigkeit ansehen würden. Zudem würden das Trierer Maler- und Reinigungsgewerbe darauf bestehen, dass solche Arbeiten nur von steuerzahlenden Firmen erledigt werden dürfen.
    Ich weiß also nicht, worüber Sie sich aufregen, über die Leute, die da beschrieben werden, oder über die Autorin? Die Besucher müssen kommen, denn sie müssen staatliche Auflagen erfüllen, andernfalls würde ich mal gerne das Geschrei der Wutbürger hören. Liegts am Artikel? Kann ich verstehen. War mir selbst auch stellenweise zu sentimental.

  7. J Ward schreibt:

    Hallo Herr Rauls,

    ich danke Ihnen sehr für Ihre wortreiche Belehrung. Auch wenn Sie mir – im Übrigen nicht sehr demutsvoll und überaus anmaßend – Demut empfehlen und Anmaßung vorwerfen, werde ich mich sicher nicht mir einem bekennenden Neonazi inhaltlich auseinandersetzen, wie Sie es fordern. Und das nicht, weil ich Ihm nichts entgegensetzen könnte, sondern weil Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist.

    Dass ich Ihnen deshalb weniger gefalle als die NPD, nehme ich dafür sehr gerne in Kauf.

  8. Rüdiger Rauls schreibt:

    J.W. mein mir liegt nichts daran, Sie zu belehren. Sie nehmen sich zu wichtig. Es geht nicht um Sie. Ich richte mich über Sie an die Leser, die durch solche Sprüche wie “Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen” glauben, etwas Wesentliches zu leisten gegen dieses Gedankengut. Das hört sich zwar unglaublich redikal an, ist aber nur eine aufgeblasene Worthülse, hinter der man die eigene Unfähigkeit der politisch-inhaltlichen Auseinandersetzung versteckt. Die einfache Wahrheit ist: Sie KÖNNEN nicht überzeugen.
    Faschismus, da gebe ich Ihnen Recht, ist ein Verbrechen. Aber nicht alle Leute, die SIE als Faschisten bezeichnen, sind desalb Verbrecher. Solange sie keine Verbrechen begangen haben, sind sie auch keine Verbrecher. Oder bestimmen jetzt Leute wie Sie, wer als Verbrecher zu bezeichnen ist. Darüber befinden Gerichte nach geltenden Gesetzen und nicht selbsternannte Rächer.
    Man kann den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu denken haben. Sonst gäbe es solche Meinungen wie Ihre und D.Walters nicht mehr. Aber man kann Einfluss nehmen auf das Denken der Menschen, sonst blieben ja alle so blöde, wie sie geboren wurden oder wie so manche unverbesserlich Uneinsichtigen, die da glauben, dass man mit diesem oder jenem nicht reden könne, dürfe oder müsse. Vielleicht haben sie aber auch einfach nur Angst davor zu erkennen, dass sie gar nicht so anders sind als die, über die sie sich erheben.

    Und unterlassen Sie Ihre unterschwelligen Versuche, mich in NPD-Nähe zu schieben!

  9. J Ward schreibt:

    Herr Rauls, Sie tun mir leid. Bitte führen Sie Ihr absurdes Theater ruhig weiter auf, aber ich äußere mich nicht mehr zu Ihnen. Alles Gute!

  10. Sönke Greimann schreibt:

    Ohje. Da wird es aber künftig einsam, wenn Herr Ward sich nur noch mit Leuten auseinandersetzt, die seine kruden Thesen teilen.

    Es gehört zu den Errungenschaften der Demokratie, dass sogar jede Knalltüte im Rahmen der allgemeinen Gesetze alles äußern darf, was er für seine Meinung hält. Es gehört zu den größten Problemen der Demokratie, dass dieses Recht auch vorrangig von Knalltüten in Anspruch genommen wird. Aber damit muss man in einer offenen Gesellschaft eben leben.

    Ganz unabhängig davon, wer etwas äußert, es geht wohl auch noch (vorrangig) um das “was”. Wenn Herr Walter hier etwas schreibt, das nicht wahr ist, muss er mit Widerspruch rechnen. Wenn er Platitüden schreibt, wird ihm das sicher auch angekreidet werden. Und wenn er mit seinen Äußerungen im Rahmen der gesetzten Grenzen bleibt, hilft auch kein “Nazi! Nazi!”-Gerufe, um ihn mundtot zu machen. Damit gewährt man ihm eine Opferrolle, die ihm nicht zusteht.

    Denn die Zeiten, wo man willkürliche Repression gegen Menschen ausschließlich aufgrund ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen politischen Gesinnung verübt, sind in unseren Landen inzwischen 25 bzw. bald 70 Jahre her.

    Und damit das so bleibt, hat Herr Rauls schlicht und ergreifend recht. Dass nun Sie genau das als “absurdes Theater” darzustellen wünschen, ist wiederum absurd. Aber jeder wie er mag…

    Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Entscheidung, sich nicht mehr zu Herrn Rauls zu äußern, bitte auch auf mich erweitern. Vielen Dank.

  11. Peter Schreiner schreibt:

    @ J.Ward.

    Aus Ihrer Reaktion geht für mich eindeutig hervor, daß Sie die Ausführungen von Herrn Rauls nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen. Insofern tun Sie mir leid.

    Herr Rauls beschreibt letztendlich sehr anschaulich die ignorante und undemokratische Haltung vieler “Gutmenschen”, die konsequent Argumente und vor allem FAKTEN ignorieren und sehr schnell dabei sind, Andersdenkende zu diffamieren.

  12. Thomas Schulte schreibt:

    @ J. Ward:

    Mit Ihrem letzten Eintrag bestätigen Sie vollständig die völlig korrekte Analyse von Rüdiger Rauls -Sie haben seinen Argumenten nichts entgegenzusetzen, versuchen deshalb, Ihren Gegenüber persönlich zu diffarmieren und stellen sich dann wie ein eingeschnapptes Kind, das von Papa belehrt wurde, in die Ecke und wollen mit niemandem mehr sprechen.

    Herr Rauls hat vollkommen Recht, auch wenn mich wundert, daß er in diesem Punkt mit Thilo Sarrazin und der AfD übereinstimmt; das kannte ich so von ihm nicht ;-)

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