In der Innenstadt überschlagen

TRIER. Hoher Sachschaden und eine leichtverletzte Person sind die Folgen eines Unfalls am vergangenen Dienstag gegen 19.12 Uhr in der Nordallee, bei dem sich ein Wagen überschlug.

Der Fahrer dieses Wagens hat sich glücklicherweise nur leicht verletzt. Foto: Eric ThielenDer Fahrer eines silbernen Golfs befuhr die Friedrich-Ebert-Allee in Richtung Nordallee. Im Kreuzungsbereich Friedrich Ebert-Allee/Bruchhausenstraße übersah er eine rote Ampel und kollidierte mit einem in Richtung Lindenstraße fahrenden blauen Golf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW gegen einen an der Ampel Nordallee/Lindenstraße wartenden weißen Ford Fiesta geschleudert, überschlug sich mehrmals und kam in der Nordallee auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrer des unfallverursachenden Golfs wurde hierbei leicht verletzt. An den Autos entstand hoher Sachschaden .

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9 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Stephan Jäger schreibt:

    Wäre mal interessant, zu erfahren, wie Trier in einer Statistik der im Innenstadtbereich auf dem Dach liegenden Autos pro 100.000 Einwohner dastehen würde.

    http://www.16vor.de/fahrzeug-uberschlagt-sich/

    http://www.16vor.de/kollidiert-und-uberschlagen/

    http://www.16vor.de/an-den-kaiserthermen-uberschlagen/

    http://www.16vor.de/uberschlagen-und-gefluchtet/

    Wenn ein Auto auf einen Menschen fällt, ist der Mensch übrigens meistens tot.

  2. Peter Moog schreibt:

    Sicherlich häufig, als “Die Auto-Stadt” nach Wolfsburg – um den Spitzenplatz zu bekommen, ist man ja jetzt zur SUV Stadt geworden….

  3. V.Clemens schreibt:

    Wollte/Sollte nicht jetzt im Herbst der zuständige Dezernent die Planungen für die Kommunale geschwindigkeits-Überwachung vorlegen?
    Oder wie er immer zu sagen pflegt: Man muss kreative Ideen ausarbeiten.

  4. Stephan Jäger schreibt:

    V.Clemens

    „Man muss kreative Ideen ausarbeiten.“

    Man muss wahrlich kein „kreatives“ Verkehrsplanungs-Genie sein, um Maßnahmen zu ersinnen, die derlei Actionfilm-reife Vollidioten Stunts in der Innenstadt praktisch zur Gänze ausschließen würden. Die beiden Wirkungsvollsten davon sind wohl auch schon vor den letzten zehn Überschlägen mehrfach in die Diskussion eingebracht worden.

    So ist es keine wirklich neue Erkenntnis, dass die Präsenz von permanenten Foto-Überwachungsanlagen an gefährlichen Kreuzungen die Attraktivität des „Übersehens“ von roten Ampeln drastisch reduzieren kann. Und 30 Stundenkilometer würden wohl auch unter ungünstigsten Bedingungen nicht für den mehrfachen Überschlag eines PKWs reichen.

    Aber beides ist ja mit den vernunftsresistenten Köpfen in den dafür zuständigen Behörden in Trier nicht zu machen. Liegen ihnen doch offensichtlich immernoch zügiges Vorankommen im Stadtverkehr und die Vermeidung unnötiger Bußgeld-Belastungen von Autofahrern mehr am Herzen als Leben und Gesundheit der ihnen anvertrauten (oder ausgelieferten?) Bürger.

    Vielleicht wäre ja insofern die „kreativste Idee“, ein paar dieser Köpfe auszutauschen…gegen solche, die nach heutigen Maßstäben ihren Job können.

  5. Helmut Heibel schreibt:

    Hallo Herr Jäger, vielleicht sollten wir die PKW- Verkehrsüberwachung der NSA überlassen, die haben doch auch die bessere Abschreckung in Cuba installiert.
    Wenn das dann gut läuft, kommen dann die Radfahrer dran.

  6. Stephan Jäger schreibt:

    @Helmut Heibel

    „vielleicht sollten wir die PKW- Verkehrsüberwachung der NSA überlassen,“

    Nee, ist klar, Herr Heibel: Das Überprüfen der Einhaltung grobster Reglen im Straßenverkehr stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger dar. Und auch das identifizierbar Machen einzelner Verkehrsteilnehmer anhand von Kennzeichen sollte nochmals gründlich überdacht werden…

  7. Helmut heibel schreibt:

    to Stephan Jäger

    Wenn jemand eine Ampel übersieht nutzt auch eine Überwachung nichts.

    Heute wurde ich nahe des Handwerkerbrunnens von einer Rotte Radfahrer, offensichtlich eine Familie auf Exkursion, beinahe angefahren. Wer kontrolliert hier eigentlich?

    Unser Bundesland ist derart verarmt, wenn Personal, Sozialleistungen und Zinsen gezahlt sind, bleiben nur noch ein paar hundert Mio € Schulden übrig. Da ist kein Geld für Verkehrsspionage.

    Wenn Gemeinden die Überwachung durchführen müssen die Geräte wie Nazisägen eingesetzt werden, oder die Verluste sind zu hoch.

  8. V.Clemens schreibt:

    Herr Jäger, ich stimme Ihnen zu. Aber in Trier muss da ja immer erst ein Konzept entwickelt werden, welches man dann in einer Schublade vergisst. Es würde schon was bringen, im Alleenbereich die grüne Welle von 70 km/h auf 40-50 km/h zu senken.
    Desweiteren ist es in Trier ja allgemein bekannt, das man morgens zwischen 5 und 7 Uhr sowieso fahren kann wie man will, weil dann die Polizei nie kontrolliert(Schichtwechsel)
    Eine Geschwindigkeitsüberwachung ist KEINE Abzocke!
    Es wird ja niemand gezwungen, zu schnell zu fahren.

  9. Kai Kugler schreibt:

    Wie schnell muss man denn sein, damit man sich bei einem Aufprall auf gerader Strecke mehrfach überschlägt? (Und wie sähe so ein Golf bei der Geschwindigkeit eigentlich nach ein paar Fahrbahnschwellen aus?)

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