Nur noch Gewalt in Trier
Da laut TV von gestern nicht weniger als “ganz Trier” wieder über die “Gewalt in der Öffentlichkeit” spricht, haben auch wir beschlossen, uns mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Die in dem fragwürdig motivierten Artikel aufgeworfene Frage des Gewaltexperten vom Trierischen Volksfreund, ob man angesichts solcher Vorfälle wie der sexuellen Belästigung einer 12-Jährigen im Bus von zwei Assis und dem erfundenen Überfall eines Mädchens in der Brotstraße “in Trier noch sicher” sei, müssen wir brutalst verneinen.
Uns ist beispielsweise nicht ganz behaglich dabei, wenn wir unseren neuen MP3-Player nachts um eins an der Mosel spazieren tragen. Wir haben auch ein bisschen Schiss, im Trierer Tierheim den Zwinger des Rottweiler-Staffordshire-Mischlings “Crusher” zu betreten. Ebenso fürchten wir uns davor, beim Türken am Bahnhof die “frische Meeresfrüchteplatte” zu bestellen.
Da nützt es auch wenig, wenn der Killerspielspezialist heute in einem Kommentar genau das Gegenteil von gestern tut und vor Panikmache warnt.
Allein, damit nicht wieder derart die Sau durchs (unsichere) Dorf getrieben wird, hoffen wir, dass die “Serie der Gewalt” (TV) bald abreißt.
Die Auch-nachts-durch-den-Palastgarten-Geher
von 16vor



22. Februar 2008 (16:13 Uhr)
*lol*bauchfesthalt*… was ein Artikel :-))
Ich muss allerdings voll zustimmen. Passieren kann zwar immer was, aber man muß es auch nicht übertreiben und unser Städtchen schlechter machen als die Bronx in NY.
22. Februar 2008 (17:25 Uhr)
Ich rate nur zur Vorsicht im Palastgarten.
Da stehen immer komische (weiße) Gestalten rum.
Nachts sind sie nur schwer zu erkennen.
Sie stehen nicht selten gegenüber des Palais
um den Brunnen herum … ganz harte Typen sind das !
23. Februar 2008 (22:49 Uhr)
Heute schon wieder! Ein Trupp von 11-14 jungen Männern in uniformen blauen Oberteilen hat ca. 800 (!) Menschen im Trierer Moselstadion über fast 2 Stunden (!!!) Gewalt angetan! Herrgott, tut denn keiner was???!!!
24. Februar 2008 (10:10 Uhr)
Danke für diesen Artikel. Die allergrößte Gefahr für Trier liegt in talentlosem und unseriösem Journalismus. Das ist nämlich auch eine Form von Gewalt – gegen den Intellekt der Menschen, die hier leben. Vor dieser Art der Pressearbeit ist mir mehr bange als vor den Assis, die es in jeder Stadt gibt – auch in Deutschland ältester Stadt.