La Boom auf der Strecke

Bis zum Jahr 2012 soll die Schienenverbindung zwischen Konz-Karthaus und dem luxemburgischen Grenzort Wasserbillig ausgebaut sein – auf dass sich die Fahrtzeit zwischen Trier und der Kapitale des Großherzogtums um einige Minuten verkürze. Noch scheint ungewiss, ob sich der Zeitplan wirklich einhalten lässt. Unterdessen berichtet Luxemburgs Transportminister Lucien Lux gegenüber 16vor von einem regelrechten Boom auf der Strecke zwischen Schweich und Luxemburg: Demnach stieg die Zahl der Fahrgäste im ersten Halbjahr 2008 um mehr als 27 Prozent. Die Nachfrage würde wohl noch höher liegen, zöge die Deutsche Bahn ihre Triebwagen vom Typ VT 628 aus dem Verkehr. 

TRIER/MAINZ/LUXEMBURG. Erst wenige Monate im Amt, initiierte Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) im Juli letzten Jahres einen regionalen Verkehrsgipfel. Bei dem Trierer Treffen, an dem neben Ministerpräsident Kurt Beck auch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, sein Mainzer Amtskollege Hendrik Hering ( allesamt SPD) sowie Landrat Günther Schartz (CDU) teilnahmen, stand die “Ertüchtigung” der Schienenverbindung zwischen Konz und Wasserbillig im Mittelpunkt. Vor allem mit dem Ausbau eines zwei Kilometer langen und bislang eingleisigen Streckenabschnitts zwischen Igel und der Grenze auf künftig zwei Gleise soll die Fahrtzeit zwischen Trier und Luxemburg um bis zu acht Minuten verkürzt werden. Erklärtes Ziel ist es, die Bahnreise zwischen den beiden Schwesterstädten komfortabler zu gestalten; an Optimierungspotenzial mangelt es nicht, wie allen voran Triers mit der Bahn pendelnde Grenzgänger zu berichten wissen.

Innerhalb von fünf Jahren, also bis spätestens 2012, sollen die Maßnahmen umgesetzt sein, hieß es auf dem Verkehrsgipfel. Und so stand es auch im Herbst 2007 in einer Mitteilung der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Auf die Frage, ob denn die Realisierung des Ausbaus in vier Jahren abgeschlossen sein werde, verlautete nun aus Mainz: “Das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium arbeitet mit Nachdruck daran, dass der vorgesehene Zeitplan eingehalten wird”. Dazu sei man in Gesprächen mit Bund, DB AG und Luxemburg. “Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine konkreteren Angaben gemacht werden”, so ein Ministeriumssprecher.  Auch der geplante Staatsvertrag zwischen Deutschland und dem Großherzogtum, in dem unter anderem die von Luxemburg angebotene finanzielle Unterstützung für den Ausbau des deutschen Streckenabschnitts geregelt werden soll, lässt noch auf sich warten.

Im Nachbarland verlässt man sich derweil auf die von Berlin und Mainz gemachten Zusagen: “Ich gehe davon aus, dass spätestens 2010 mit dem Ausbau des Teilstücks zwischen Igel und der luxemburgischen Grenze begonnen werden soll. Voraussichtlich 2012 soll die Strecke dann zweigleisig sein”, erklärte Lucien Lux, Umwelt- und Transportminister des Großherzogtums, jetzt gegenüber 16vor.

Triebwagen weiter im Einsatz

Lux hat auch richtig positive Nachrichten zu vermelden, zumindest aus der Sicht der Eisenbahnen: So stieg die Zahl der Fahrgäste auf der Strecke Schweich-Luxemburg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um beachtliche 27,57 Prozent. Der Verkauf der Oekocard Luxemburg-Schweich schnellte gar um mehr als 32 Prozent nach oben.

Wahrscheinlich stiegen noch mehr deutsche Grenzgänger vom Auto auf den Zug um, würde die Deutsche Bahn AG endlich ihre semikomfortablen und klimaanlagenfreien Triebwagen vom Typ VT 628 aus dem Verkehr ziehen. Auf die Frage, ob die DB Regio plane, künftig Doppelstockwagen nach Luxemburg einzusetzen, erklärte ein Sprecher: “Wir arbeiten fortlaufend an Verbesserungen im Angebot für unsere Kunden. Dazu gehören insbesondere innovative Ideen hinsichtlich unseres Fahrzeugangebotes. In diesen Fragen stehen wir in einem kontinuierlichen Abstimmungsprozess mit den Aufgabenträgern. Zu Bahnlinien und Zeit möglicher Veränderungen können wir aus heutiger Sicht noch nichts sagen”. Im Klartext: Ein Austausch der Fahrzeuge scheint vorerst nicht geplant.

Anders als ihre deutschen Kollegen setzt die luxemburgische Staatsbahn schon seit Jahren klimatisierte Doppelstockwagen auf der Strecke ein. Wer sich einen Eindruck von dem Komfortunterschied zwischen Cfl und DB Regio machen möchte, hat dazu unter anderem morgens um 7.24 Uhr (Abfahrt Hauptbahnhof Trier) und abends um 17.15 Uhr (Abfahrt Hauptbahnhof Luxemburg) Gelegenheit.

Die Cfl führt derzeit eine Pendlerumfrage unter Nutzern der Eisenbahnstrecke Schweich-Luxemburg durch. Den Online-Fragebogen finden Sie hier.

Zum selben Thema: Kein zweites Gleis über die Mosel

und In fünf Jahren zweigleisig nach Luxemburg

von Marcus Stölb

15 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Julius schreibt:

    Ich finde das jetztige Angebot schlichtweg eine Frechheit. Wieso stopft man potente Besserverdiener, die wir notfalls auch einen Euro mehr zahlen würden in solch alte Züge.
    Hätten wir Lederhosen und Laptop dabei und wollten mal eben nur zum Flughafen würde man uns gleich mit dem Transrapid erschlagen wollen. Gehts dagegen “nur” zur Arbeit in die Bankenmetropole reicht der gute alte Viehtransporter. Danke Herr Tiefensee, Danke Herr Hering, Danke Herr Mehdorn.
    Da ich nicht immer erst am Kirchberg duschen will, fahre ich also oft doch mit dem Auto. Danke Herr Wedeking.

  2. R. Mueller schreibt:

    Gerade beim Thema Ausbau der Verkehrsinfrastruktur offenbart sich das totale Versagen der zuständigen politischen Stellen, vorausschauend zu planen.

    Während die Zahl deutscher Grenzgänger nach Luxemburg ständig steigt – weil man auf der deutschen Seite offenbar nicht in der Lage ist, Arbeitsplätze zu schaffen, ändert sich an der Mobilität nichts. Weder werden neue Straßen angegangen, noch gibt es einen nennenswerten Ausbau des Bus- oder Schienennetzes.

    Wer abends von LU nach Trier zurück fährt, steht oft allein auf der Bitburger Straße eine halbe Stunde im Stau. Und bis es hier einen Ausbau gibt, werden wohl noch viele Jahre ins Land ziehen.

    Dafür ist Geld da für unnütze Infrastrukturprojekte wie den Handwerkerpark. Wo doch im Umkreis weniger Kilometer massig ungenutzte Gewerbefläche brach liegt.

    Fazit: Politik dient nicht unbedingt dem Gemeinwohl, sondern denjenigen, die am lautesten schreien.

  3. Treverer schreibt:

    @r.mueller

    ein ausbau der bitburger nach trier hinein? wie soll das aussehen?

  4. Thomas Meisezahn schreibt:

    @R.Mueller

    Mal etwas überspitzt formuliert: Warum sollten die Strassen hier ausgebaut werden, damit Sie Ihre Steuern noch leichter in Luxemburg bezahlen können?
    Warum sollen hier Bus-/Zugverbindungen subventioniert werden, damit sie einfacher von den Steuervorteilen drüben profitieren können?

    Jeder der ins Ländchen arbeiten geht, weiß worauf er sich einläßt. Und wenn wir ehrlich sind ist auch klar, warum der Großteil der Grenzgänger dies tut. Nicht wegen der guten Luft auf dem Kirchberg jedenfalls.

    Und das wir das auch noch mit UNSEREN Steuern subventioneren sollen, dass Sie es angenehmer haben, hier keine Steuern zu zahlen, halte ich persönlich für den gespielten Witz…

  5. Michael Peh schreibt:

    @ R. Müller
    Busfahren erspart lästige Staus auf der Bitburger…!

    @ T. Meisezahn
    1. Ich weiß nicht was Sie beruflich machen, aber in Luxembourg arbeitende Deutsche zahlen oftmals mehr Steuern über indirekte Abgaben an den deutschen Staat, als mancher Deutscher insgesamt zahlt, da diesen über das i.d.R. höhere Einkommen auch eine höhere Kaufkraft zur Verfügung steht. Darum haben haben auch SIE den Ausbau von Verkehrsverbindungen von und nach Luxembourg mit IHREN Steuern zu subventionieren, wie Sie das nennen.

  6. Thomas Meisezahn schreibt:

    @Michael Peh

    Beruflich arbeite ich. In Luxemburg….
    1. geht der Großteil der höheren Kaufkraft schon für die Fahrtkosten drauf. Nur die meisten sind nicht ehrlich genug, sich das auch einzugestehen.
    2. (bei mir kommt nach erstes auch ein zweitens ;-))
    weiß ich nicht, wie bei dem Umsetzen eines luxemburgischen Nettogehaltes in D mehr “hängenbleiben” soll, als beim Umsetzen eines Deutschen Bruttogehaltes in D, siehe auch 3.
    3. das in Lux. höhere Einkommen die Regel sind, halt ich für ein hartnäckiges Gerücht. Auch in Lux haben die Firmen erkannt, dass durch das günstigere Steuersystem die Brutto-Gehälter nicht so hoch sein müssen wie in D. Wir kommen ja trotzdem rüber arbeiten…

  7. werner sorgen schreibt:

    sehr geehrter herr misezahn,
    jeder der in trier und umgebeung wohnt, zahlt hier auch steuern (es gibt ja nicht nur die einkommensteuer), seien es luxemburger, deutsche und andere staatsangehoeige.
    Ausserdem faellt jeder, der arbeitet, sei es hueben oder drueben, dem steuerzahler nicht zu last, da er ja keine staatlichen unterstuetzungsgelder in anspruch nimmt(siehe hierzu arbeitslosenstatistik.
    der ausbau der verkehrswege hingegen kommt allen zu gute, auch ihnen, da weniger autos sich auf den strassen schleichender weise vorwaertsbewegen und die gute trierer luft verschmutzen.

  8. Andreas schreibt:

    Nuja,solange sich alle nur über die Finanzierung aufregen…
    Ich find eher die 4 Jahre bis zur Fertigstellung das Ausbaus lachhaft. Wie lange haben die in China für die Transrapidstrecke gebaut,so zwischen 11-13 Monate?

  9. Michael Peh schreibt:

    @Andreas

    Chapeaux!
    Der Vergleich mit dem Musterland der Demokratie ist Ihnen wahrlich gelungen…

  10. Andreas schreibt:

    Fürwahr lässt sich dort einiges aus bekannten Gründen schneller bewerkstelligen,allerdings braucht man beim hiesigen Projekt wohl kaum Zugriff auf fremden Grund und Boden,sondern muss nur auf vorhandener Trasse einen Ausbau bewerkstelligen. Das sollte auch hierzulande bei Einhaltung aller arbeits- und tarifrechtlichen Bestimmungen in kürzerer Zeit möglich sein. ;)

  11. R. Mueller schreibt:

    Es gibt noch weitere Chancen, die der Region durch ihre weinseelige Gemütlichkeit beim Ausbau der Infrastruktur entgehen. Viele meiner EU-Kollegen in LU wären grundsätzlich bereit in Trier zu leben, was der Stadt zusätzliche Einwohner und damit eine Ankurbelung der Gesamtwirtschaft brächte.

    Aber wer will schon in ein Provinzkaff mit schlechten Straßen, schlechter Kinderbetreuung und mangelnder Anpassung an ein internationales Publikum (Internet-Präsenz des Rathauses ist ausschließlich deutsch) ziehen?

    Dafür setzt man auf vollkommen unnütze und überflüssige Handwerkerparks – der Großraum Trier hat Gewerbefläche in Hülle und Fülle!!!. Als wenn Handwerker nicht viel stärker davon profitieren würden, wenn mehr Menschen nach Trier zögen.

  12. Sil.ke schreibt:

    @ R. Mueller:

    In der Tat, Trier versteht sich ja bekanntlich als “Touristenstadt” nicht als Stadt seiner Bürger. Seien es nun “Fremdarbeiter” oder Studtenten, beide Gruppen bringen viel Geld von “Außen” in die Stadt, dass das der Touristen sicherlich wahrlichin den Schatten stellt.
    Die Lobbyarbeit der Touribranche ist aber nun mal leider wohl um Längen besser.

    Naja, vielleicht kommt zur nächsten Stadtratswahl ja eine Gruppe auf die Idee sich mal für die Interessen jener großen Minderheit einzusetzen. Dank Zweitwohnsitzsteuer sind die meisten Studis, Pendler und EU-Ausländer ja dann gezwungenermaßen wahlberechtigt, betrachtet man die generell geringe Wahlbeteiligung auf kommunaler Ebene würde es schon ausreichen, wenn nur jeder zweite dieser Gruppe sein Kreuz setzt um den Stadtrat tiefgreifend zu verändern. Achja. Touris dürfen nicht wählen.

  13. Volker schreibt:

    Ganz sicher geht die höhere Kaufkraft eines luxemburger Gehaltes nicht schon an der Tankstelle drauf. Was alle Statistiken zur Wirtschaftskraft der Region auch nachweisen.
    Der allergrößte Anteil auch meines höheren Luxemburg-Gehaltes bleibt in Trier.

    Ich glaube auch, dass viele Luxemburger noch wesentlich häufiger zum wohnen, shoppen oder aus kulturellen Gesichtspunkten nach Trier oder in die Region kämen, stünden sie denn nicht in irgendwelchen Staus, Richtung Stadt. Ein grosses (negatives) Thema für die Luxemburger wenns nach Trier gehen soll.
    Dies ist aber für die ganze Region, auch für die vielen Unternehmen, insbesondere für den Einzelhandel die in Trier von der luxemburger Kaufkraft (sehr gut) leben und davon natürlich auch Steuern an den deutschen Staat abführen, von grösster Wichtigkeit.
    Das eine Deutsche Bahn das nicht interessiert, wundert mich bei deren Unternehmensstrategie und -führung nicht sonderlich. Die möchten nur das “grosse Rad” drehen und interessieren sich nicht für die Provinz.
    Das nicht die komplette Kommunalpolitik parteiübergreifend dagegen Sturm läuft, und Druck auf die politisch Verantwortlichen macht, dagegen sehr.
    Es müsste nach meiner Meinung, auf der Prioritätenliste aller politischen Parteien der Region, ganz ganz oben stehen.
    Mit attraktiven Verkehrsanbindungen nach Luxemburg, würden sich auch viele andere Probleme der Stadt lösen.
    Luxemburg ist für sehr viele Menschen aus der Region die “Lebensversicherung” der kommenden beruflichen und finanziellen Jahre. Dies ist auch unter sozialen und kulturellen Gesichtspunkten nicht zu verachten.
    Schade, dass wir mal wieder sehr lange brauchen, um das zu bemerken und die politisch richtigen Folgerungen daraus ziehen. Wenn überhaupt. Für viele Politiker in Trier ist ja ein Nachdenken über die Stadtgrenze hinaus schon ein zu hoher Anspruch.
    Wir diskutierem lieber neidvoll über die, die ja “so viel Geld verdienen” aber keine Steuern in Deutschland zahlen und dann auch noch Forderungen nach besseren Strassen und Bahnverbindungen stellen.
    Ein vorhersehbares Chaos auf den Straßen wird uns dann wenn es zu spät ist, viel viel teurer kommen, vor allem für die die in Deutschland Steuern zahlen ;.) oder in Trier einen Einzelhandel oder Gastronomie betreiben. Beim Erkennen und Lösen dieser Problematik ist uns die luxemburger Politik meilenweit voraus.
    Echt schade!

  14. Roland Struwe schreibt:

    Zur Besteuerung möchte ich nur noch zusätzlich anmerken, dass es ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und Luxemburg gibt. Nicht jeder der in Luxemburg arbeitet zahlt seine Steuern dort. Dies betrifft insbesondere diejenigen die im Bau- oder im Speditionswesen tätig sind – denn es gibt noch mehr als Banken im Ländchen. ;-)

    Ansonsten bleibt mir auch nur noch unsere Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker sowie die Deutsche Bahn AG eindringlich aufzufordern, der Nachfrage und dem Klimaschutz Rechnung zu tragen, und den Ausbau der Gleise ohne Verzögerung anzugehen – und schon vor 2012 fertig zu werden.

    PS @Volker: Das ß wurde durch die Rechtschreibreform nicht abgeschafft! (kurzer Vokal = ss –> Fass, Fluss, Kuss; langer Vokal = ß –> groß, Straße, Fuß) ;-)

  15. Malte Beyer schreibt:

    Ohne die Diskussion um die steuerlichen und sonstigen Vor- und Nachteile einer Berufstätigkeit in Luxembourg sowie die Nachhilfe in Sachen Rechtsschreibung stören zu wollen, möchte ich doch gegen den Mainstream anmerken, dass auch der Streckenzustand in Luxembourg noch etliches zu wünschen übrig lässt.
    Der eingleisige Ausbau bei Sandweiler/ Contern lässt so manchen Regionalexpress einen fünfminütigen Umweg über die Südeinfahrt des Luxemburger Hauptbahnhofs machen.
    Die Streckenhöchstgeschwindigkeit ist mit tatsächlich gefahrenen ca. 100 km nicht gerade atemberaubend. Der kritisierte Triebwagen mag zwar nicht gerade so spurtstark sein wie der Porsche von ‘Julius’ aber die 100 schafft er allemal.
    Schließlich hat es die großherzogliche Regierung auch versäumt aus Richtung Trier das Kirchberg-Plateau eisenbahnmäßig zu erschließen und erwägt nicht einmal Planungen. Außerdem ziehen sich die Planungen einer Tram vom Bahnhof zum Kirchberg und zum Findel auch schon über 10 Jahre hin, ohne dass ein Baubeginn in Sicht ist.
    Die Trierer/ Rheinland-Pfälzer sollten sich also nicht immer den schwarzen Peter zuschieben lassen.

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