Beck macht Region Trier Mut

TRIER. Ministerpräsident Kurt Beck betonte beim Neujahrsempfang der Vereinigung Trierer Unternehmen (VTU) in der Europahalle, dass die Wirtschaftsregion Trier gut gerüstet sei. “Trier und die Eifelregion haben eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung vorzuweisen. Von 2000 bis 2006 ist das Bruttoinlandsprodukt um 13,1 Prozent gewachsen.”

Die Arbeitslosenquote sei die niedrigste im Land und das Einkommen der Menschen sei überdurchschnittlich gewachsen. “Typisch für diese Region sind regional verwurzelte, innovative Unternehmen und eine konkurrenzfähige Landwirtschaft. Auch Gäste kommen gerne hierher. Ein Drittel aller Übernachtungen in Rheinland-Pfalz entfallen auf die Region”, so der Ministerpräsident. Dies alles seien gute Voraussetzungen, um aus wirtschaftlich schwierigen Zeiten gestärkt herauszugehen.

“Wir wollen in dieser Rezessionsphase die Unternehmen stabilisieren und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten”, betonte Beck. Rheinland-Pfalz habe als erstes Land eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die unverschuldet in Not geratenen mittelständischen Unternehmen mit Krediten und Bürgschaften helfe. Die Landesregierung habe außerdem frühzeitig damit begonnen, ein Beschäftigungs- und Wachstumspaket zu erarbeiten. Viele Vorschläge der Landesregierung seien in das von der großen Koalition im Bund beschlossene Programm aufgenommen worden. Beide Programme passten zusammen und ergänzten sich gut. Es gehe vor allem um notwendige Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und in das Schul- und Hochschulwesen, die vorgezogen würden. Das Land sei dabei, alle Beteiligten schnell zu informieren und für eine zeitnahe und optimale Umsetzung zu sorgen.

“Wir können in Rheinland-Pfalz aus einer hervorragenden Position heraus auf die Krise reagieren”, betonte Beck. Bei allen wichtigen wirtschaftlichen Kennzahlen wie Arbeitslosen- und Exportquoten, bei Lehrstellen, beim Abbau von Verwaltungsvorschriften oder bei der Konversionspolitik liege das Land im bundesweiten Vergleich ganz vorne.

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