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Beiträge vom Januar 2009

Wenn die kleine Eva nicht geweint hätte…

Die Kleidung der "Flippers" passt zu ihrer Musik. Foto: Christian JörickeKonzerte der “Flippers” sind anders als andere Konzerte. Nirgendwo sonst gehen während der Veranstaltung weniger Digitalkameras und Fotohandys in die Höhe, und nirgendwo sonst sind in der Pause die Schlangen vor den Toiletten länger. Und wenn es für die Auftritte des Trios eine Altersbegrenzung bis 60 gäbe, würde man wahrscheinlich nicht mehr genug Teilnehmer für ein Fußballspiel zusammenbekommen. Weil dem nicht so ist, sorgten am vergangenen Samstag mehrere Tausend Fans für eine fast ausverkaufte Arena.
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Jörg Holstein rückt nach

TRIER. Wenige Monate vor der Kommunalwahl wird es einen Wechsel in der SPD-Stadtratsfraktion geben: Die Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel hat ihr Mandat niedergelegt.
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Jahrzehnte unter der Erde

TRIER. Hans Waal, der unter anderem Namen für den stern schreibt, liest am Donnerstag um 19 Uhr im A-Gebäude der Uni aus seiner Nazi-Satire “Die Nachhut”.
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Von Göttern, Malern und Madonnen

TRIER. Unter dem Titel “Von Göttern, Malern und Madonnen” veranstaltet die Katholische Akademie am Samstag, 14. Februar, eine Exkursion nach Frankfurt.
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Fastnacht mit den Muselpratschlern

TRIER. Die “Muselpratschler” wollen in diesem Jahr zum ersten Mal beim Rosenmontagszug teilnehmen und suchen dafür noch Gleichgesinnte.
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Du bist Trier: Bernhard Schmitz

Weil er nicht mehr in sein Präparatorium passte, musste Bernhard Schmitz seinen Löwen zeitweilig ins benachbarte "La Tienda" auslagern. Foto: Marcus StölbHaustiere kommen Bernhard Schmitz nicht ins Haus! Zumindest dann nicht, wenn sie schon das Zeitliche gesegnet hat und Frauchen oder Herrchen hoffen, der Tierpräparator werde die verblichene Katze oder den dahin geschiedenen Hund postum noch “unsterblich” machen. “Die Leute sollen sich ein neues Haustier anschaffen, da haben sie mehr davon”, erklärt er kategorisch. Am liebsten arbeitet Schmitz in seinem Zoologischen Präparatorium in der Eberhardstraße mit Vögeln. Die haben unter anderem den Vorzug, dass sie nicht soviel Platz wegnehmen wie beispielsweise jener Löwe, der seit kurzem im luxemburgischen Nationalmuseum für Naturkunde steht und zuvor einige Tage lang im La Tienda zu bestaunen war.
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Bei Problemen mit der Verwaltung

TRIER. Der nächste Sprechtag des Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz, Ullrich Galle, findet am Dienstag, 17. Februar, in der Kreisverwaltung in Trier statt.
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Bob, der Folkmeister

Heil, Uwe. Hold on. 2009Als Gitarrist der Band “Candy Apple Grey” und vor allen Dingen als Songwriter ist Uwe “Bob” Heil eine feste Größe in der Trierer Rockmusikerszene. So bedienten sich schon die Kollegen von den “Shanes” oder von “Tunessy” im Fundus des Folkrockers. Jetzt hat der Bob Dylan- und Bruce Springsteen-Fan sein erstes Soloalbum “Hold On” heraus gebracht, das heute Abend ab 20.30 Uhr im Exhaus vorgestellt wird.
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Verse über Flora und Fauna

TRIER. Unter dem Titel “Schwimm, Hühnchen, schwimm” nehmen am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr, im Chat Noir Berthold Hirschfeld und Ody (Gregor Köhne) lyrisch die Tier- und Pflanzenwelt ins Visier.
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Die Tabellen-Terroristen

Der Überraschungs-Tabellenführer aus Göttingen gewinnt am Donnerstagabend gegen die TBB Trier mit 71:76 – dank einer nicht überragenden, aber sehr interessanten Leistung.
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Theater: Keine Gefahr im Verzug

TRIER. Besuchern und Mitarbeitern des Stadttheaters droht keine akute Gefahr. Das teilte am Freitagmittag das städtische Presseamt mit.
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Gewinn trotz Krise

TRIER. Trotz der schwersten internationalen Finanzmarktkrise seit 80 Jahren hat die Sparkasse Trier 2008 einen Gewinn von rund 3,5 Millionen Euro verzeichnet.
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Weitere Einbrüche

TRIER-SÜD/HEILIGKREUZ. Eine Serie von Einbrüchen in den Stadtteilen Trier-Süd und Trier-Heiligkreuz beschäftigt derzeit die Ermittler der Kriminalinspektion Trier.
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Wie nach einem guten Essen

TRIER. Am Samstag um 21 Uhr lädt “Amocdoof rückwärts” beziehunsgweise “Foodcoma” zur Veröffentlichung ihres ersten Tonträgers ins Chat Noir ein.
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Geschenke vom Nikolaus

TRIER. 2.812 Euro sammelten Trierer Theologiestudenten im Dezember als Nikoläuse. Damit waren sie fast so erfolgreich wie im vorvergangenen Jahr.
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Hundert Prozent für Christiane Probst

Das Spitzen-Trio der UBM für die Stadtratswahl: Margret Pfeiffer-Erdel, Christiane Probst und UBM-Chef Hermann Kleber. Foto: Marcus StölbChristiane Probst ist nun auch offiziell Spitzenkandidatin der UBM für die Kommunalwahl am 7. Juni. Die Stadträtin, die im Sommer Vereinsgründer Manfred Maximini im Fraktionsvorsitz ablösen soll, erhielt am Donnerstagabend auf einer Mitgliederversammlung 100 Prozent der abgegebenen Stimmen. Dass sich Maximini in wenigen Monaten völlig aus der Kommunalpolitik zurückziehen wird, scheint eher unwahrscheinlich: “Ich verlasse zwar die Kommandobrücke, bleibe aber weiterhin an Bord”, kündigte der Kürenzer an.
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Ein toter Dichter, vier Musiker und drei Radschläge

Wiglaf Droste (rechts) und das "Spardosen-Terzett" gaben amüsante eigene Stücke und wunderbar selbst vertonte Gedichte von Peter Hacks zum Besten. Foto: Christian JörickeEin toter Dichter kann sich nicht mehr dagegen wehren, was nach seinem Ableben mit seinem Werk geschieht. So besteht die Gefahr, dass sich sektenartige Verbindungen eine absolutistische Deutungshoheit zueignen oder grobschlächtige Rezitatoren sich mit einem Werk auf Lesereise begeben. Die Art und Weise wie sich Wiglaf Droste und das “Spardosen-Terzett” (verstärkt mit dem Trompeter Lars Kuklinski) dem 2003 verstorbenen Dichter Peter Hacks angenähert haben, zeugt dagegen von einer sehr respektierlichen und künstlerischen Methode.
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Studis müssen mehr zahlen

TRIER. Den Studierenden an Universität und Fachhochschule steht eine Erhöhung ihres Semesterbeitrags bevor. Das bestätigte der Geschäftsführer des Studierendenwerks.
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Einführung in O’Neills Drama

TRIER. Am Sonntag um 11.15 Uhr lädt das Theater Trier zu einer Einführung in die aktuelle Produktion “Eines langen Tages Reise in die Nacht” von Eugene O’Neill.
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Informationen zum Unterhaltsrecht

TRIER. Die zum 1. Januar in Kraft getretenen Änderungen zum Unterhaltsrecht sind Thema einer Veranstaltung am kommenden Montag im Trierer Gesundheitsamt.
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Zwei Spielzeiten dicht?

TRIER. Das stark sanierungsbedürftige Stadttheater wird aller Voraussicht nach für zwei aufeinanderfolgende Spielzeiten geschlossen werden müssen.
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Trierer Projekt überzeugt Brüssel

Neue Energie: Mit der Zusage aus Brüssel könnte das Projekt Energieagentur für die Region Trier bald Gestalt annehmen. Foto: EUDie Brüsseler EU-Kommission hat in Aussicht gestellt, in den kommenden drei Jahren den Aufbau einer Energieagentur für die Region Trier mit insgesamt 250.000 Euro zu unterstützen. Die Realisierung dieses Vorhabens, das ein Gemeinschaftswerk von Stadt, Landkreisen und verschiedenen Institutionen werden soll, scheint damit ein Stück näher gerückt. Doch zunächst müsse man kurzfristig noch “einige Hausaufgaben” erledigen, erklärte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani am Mittwoch.
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Von links nach rechts

TRIER. “Horst Mahler: Von links nach rechts, ein alternativloser Weg?” lautet das Thema eines Vortrags von Dr. Martin Jander am kommenden Dienstag an der Universität.
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Sexy, unschuldig und romantisch

TRIER. Abwechslungsreiches Songwriting der Extraklasse gibt es am morgigen Donnerstag um 20 Uhr mit Heather Greene in der Tuchfarbik.
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Sportler und Glauben

TRIER. “Wie leben Sportler ihren Glauben?” ist die Kernfrage der Veranstaltung “Helden, Heilige, Himmelsstürmer” am Mittwoch, 28. Januar, um 19.30 Uhr in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars.
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Dramatischer Sanierungsbedarf

Keine Zeit mehr für "Visionen": laut Rathaus muss das Stadttheater "dringend und zwingend" saniert werden. Foto: Christian JörickeDie dringend notwendige Sanierung und Erweiterung des Trierer Stadtheaters wird voraussichtlich rund 18,5 Millionen Euro kosten. Mit dieser Hiobsbotschaft konfrontierte Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink in der vergangenen Woche die Mitglieder seines Dezernatsauschusses. Gestern beriet der Steuerungsausschuss im Rahmen der Haushaltsberatungen über den immensen Finanzbedarf. In der nichtöffentlichen Sitzung des Gremiums soll es zu heftigen Diskussionen gekommen sein. Die Verwaltung hält eine vorübergehende Schließung des Theaters für die “einzig sinnvolle Vorgehensweise”.
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Katrin Werner kandidiert direkt

TRIER. Katrin Werner ist Direktkandidatin der Partei Die Linke für den Wahlkreis Trier. Eine Mitgliederversammlung nominierte die 35-Jährige gestern Abend bei nur einer Gegenstimme.
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Naturschützer ab 50 gesucht

TRIER. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) sucht für Natur- und Umweltprojekte in Kindergärten ehrenamtliche Helfer ab 50.
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Spielraum statt Kaserne

Studenten machen ernst: Am Mittwoch 28. Januar, feiert "Republik Vineta" Premiere im Theater. Foto: Nicole BurckhardtBundesweit verzweifeln die Gelehrten an den Universitätsreformen. Als schwerwiegende Geste des Protests tritt in Mainz Professor Marius Reiser deswegen von seinem Lehrstuhl zurück. Ganz Deutschland beschwört den Untergang des Abendlandes. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Treverern besetztes Dorf leistet den Römern – ach nein – den Kulturpessimisten Widerstand. Trierer Studierende lassen sich nicht von Bachelor, Master und Hermeskeiler Kasernenvisionen verschrecken, sondern gründen eine neue Theatergruppe (“bühne 1″) und suchen sich im Stadttheater einen Verbündeten gegen eine Universitätskultur des lustlosen Zwangsbetriebs. Das Kooperationsprojekt feiert mit Moritz Rinkes “Republik Vineta” am Mittwoch, 28. Januar, auf der Studiobühne seine Premiere.
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Kernige “Winterreise”

Daniel Lewis Williams begann seine Theaterlaufbahn in den 1970er Jahren in Trier und wurde einer der jüngsten “Ochs auf Lerchenau” der Operngeschichte. Und er sang, von seinem Mentor Kurt Böhme beraten, so überzeugend, dass er mit dieser Partie den Grundstein einer bis heute anhaltenden internationalen Karriere im seltenen Stimmfach des Basso profondo – tiefer Bass – legte. Dennoch blieb der sympathische Amerikaner seiner rheinland-pfälzischen Wahlheimat verbunden und zieht sich zwischen Engagements in allen Kontinenten, wo es Opernhäuser und Konzertsäle gibt, in die Region zurück, um zu regenerieren, zu unterrichten und in Konzerten öffentlich oder zu besonderen Anlässen, aber auch immer mal wieder im Haus am Augustinerhof mit seinem Können zu glänzen.
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