Deutlich weniger Verletzte
TRIER. Die Zahl der Verkehrsunfälle in der Region ist im vergangenen Jahr etwas gesunken. Das geht aus der vorläufigen Unfallbilanz des Polizeipräsidiums hervor.
Wurde im Jahre 2007 mit 20.984 Verkehrsunfällen der höchste Stand in der Verkehrsunfallstatistik seit über zehn Jahren erreicht, so sank die Zahl entgegen dem Landestrend im vergangenen Jahr leicht um 0,35 Prozent auf 20.910. Etwa die Hälfte all dieser Verkehrsunfälle (10.442) ereignete sich außerhalb geschlossener Ortschaften. Auf den Autobahnen der Region stieg die Zahl der Verkehrsunfälle um 22 oder 2,3 Prozent auf 964 Unfälle an.
Erfreulich ist der Rückgang der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. So registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 2.461 Unfälle mit Personenschäden. Das sind 133 oder 5,1 Prozent Verkehrsunfälle weniger als in 2007. Damit waren im Jahr 2008 11,8 Prozent aller registrierten Unfälle solche, bei denen Personenschäden zu beklagen waren.
Auch die Zahl der verunglückten Personen ist zurückgegangen und erreichte 2008 mit 3.428 verletzten Menschen den niedrigsten Wert seit 10 Jahren.
Während die Zahl der Leichtverletzten um 62 auf 2.544 sank, stagnierte die Anzahl der im Verkehr getöteten Menschen mit 49 auf Vorjahresniveau. Besonders dramatisch war hierbei der Unfall einer 40-jährigen Fußgängerin, die am 21. November in Traben-Trarbach von einem Fahrzeug überrollt und tödlich verletzt wurde. Der Unfallverursacher flüchtete und konnte bis heute nicht ermittelt werden. Auch die Zahl der Schwerverletzten blieb mit 835 gegenüber dem Jahr 2007 fast unverändert.
Positiver Trend bei Kinderunfällen setzt sich fort
2008 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Trier insgesamt 227 Verkehrsunfälle registriert, an denen Kinder beteiligt waren. Das waren 25 Unfälle weniger als im Jahr 2007. Damit setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre weiter fort. Landesweite Kontrolltage, viele Sonderaktionen der Polizei und Appelle an die Eltern, für eine wirkungsvolle Kindersicherung im Auto zu sorgen, haben offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt.
Auch die Zahl der verunglückten Kinder ging von 247 im Jahr 2007 auf 243 zurück. Während sich die Zahl der leicht verletzten Kinder um 5 auf 179 verringerte, blieb die Zahl der schwer verletzten Kinder mit 63 gegenüber dem Vorjahr konstant. Besonders tragisch: Ein Kind kam als Mitfahrer in einem PKW ums Leben.
von 16vor




