Wenigen Zeitgenossen käme auf Anhieb der Gedanke, dass Lyrik und Prosa in einem symbiotischen Verhältnis zueinander stehen können. Ebendies bewiesen Thomas Gsella und Matthias Keidtel in ihrer Doppellesung am Montagabend in der Tufa. Gsella bot ein amüsantes “Best of” seines nun schon fünf Jahrzehnte währenden Poetentums, während Keidtel “Das Leben geht weiter” präsentierte, jenen gerade erschienenen zweiten Teil seiner “Romantrilogie des modernen Mannes” um den verschrobenen Berliner Felix Holm, deren erster Part von den Feuilletons des Landes bereits zurecht hymnisch gefeiert wurde.
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