Kaum noch Hoffnung für Produktion e.V.
Die Stadt hat am Montag bekräftigt, an der Kündigung ihres Mietverhältnisses mit dem Produktion e.V. festzuhalten. Damit tendieren die Chancen für eine Rettung des hoch verschuldeten Vereins nun gen Null. Das von der Produktion ausgearbeitete Sanierungskonzept, das unter anderem die Integration eines privaten Caterers vorsieht, könne “aus Gründen des Konkurrenzschutzes” nicht zum Zuge kommen, verlautete aus dem Rathaus. Beim Verein zeigte man sich gestern mehr als verwundert ob dieser Begründung. Für die Stadt dürfte es nun schwierig werden, einen Ersatzmieter zu finden, denn die vertraglichen Vereinbarungen mit der Nikolaus-Koch-Stiftung grenzen das Feld potenzieller Interessenten enorm ein.Â
TRIER. Man habe Stillschweigen vereinbart, erklärte Ulrich Holkenbrink vor wenigen Tagen gegenüber 16vor, es würden noch Gespräche mit allen Beteiligten geführt, begründete der Kulturdezernent seine Zurückhaltung. Die gab er am Montag auf: Über das Presseamt der Stadt ließ der Christdemokrat mitteilen, dass die Verwaltung die am 6. April ausgesprochene Kündigung des Mietverhältnisses mit dem Produktion e.V. nicht zurücknehmen werde. Ausschlaggebend für die Kündigung seitens der Stadt zum 30. April waren nicht erbrachte Mietverpflichtungen über einen längeren Zeitraum. Die Rede ist von rund 50.000 Euro, was wiederum “nur” ein Sechstel der Gesamtschulden des Vereins wäre, die sich inzwischen auf über 300.000 Euro belaufen sollen.
Für die Stadt sind die Mietrückstände auch deshalb problematisch, weil sie die Flächen im Palais Walderdorff von der Nikolaus-Koch-Stiftung angemietet hat, also mit der Miete in Vorleistung treten muss. Dennoch hatte es in den vergangenen Tagen hinter den Kulissen erneute Beratungen gegeben, ob der Produktion nicht doch noch eine Chance eingeräumt werden könnte, um im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens wieder auf die Beine zu kommen. “Dabei ging es vor allem darum, das Sanierungskonzept der Produktion e.V. auf seine rechtliche Tragfähigkeit zu überprüfen”, hieß es am Montag aus dem Rathaus, und weiter: “Aus Gründen des Konkurrenzschutzes erwies sich dabei der Vorschlag der Produktion e.V., einen auswärtigen Caterer zu integrieren, als nicht genehmigungsfähig”. Die Stadt sehe somit “keine Möglichkeit, die ausgesprochene Kündigung zurückzuziehen”.
Verein verwundert über Stadt
Peter Stablo, Vereinsvorsitzender und bis zum vergangenen Dezember auch Geschäftsführer der Produktion, zeigte sich gestern mehr als verwundert über die Begründung der Stadt. Folgt man seiner Darstellung, dann ist die Caterer-Lösung das Ergebnis von Gesprächen mit Verantwortlichen der Verwaltung, namentlich des Kulturbüros gewesen. Erst Ende letzten Jahres habe man im Rathaus von der Konkurrenzschutzklausel für die benachbarte Gastronomie im Palais Walderdorff erfahren, daraufhin hätten sich andere, ursprünglich angedachte Sanierungskonzepte erledigt, bestätigte gestern auch Udo Köhler, Mitglied des Vorstands des Vereins. Köhler war nach eigener Aussage bis gestern Abend davon ausgegangen, dass das Caterer-Modell rechtlich möglich ist. Laut Stablo steht der vom Verein gefundene Investor und Caterer nach wie vor bereit. Bis zu 150.000 Euro wolle dieser investieren, zudem sei der Gastronom bereit, eine Bürgschaft über eine Halbjahresmiete für die Flächen im Palais vorzulegen. Voraussetzung eines Engagements sei jedoch, dass das Mietverhältnis zwischen der Stadt und dem Produktion e.V. fortbesteht.
Eine andere Konstellation wäre auch kaum möglich angesichts der geltenenden vertraglichen Vereinbarungen. Denn die Stadt hat die weitgehend im Keller liegenden Produktions-Flächen von der Nikolaus-Koch-Stiftung angemietet und mit dieser im Dezember 1997 eine Dauernutzungsvereinbarung getroffen. Diese läuft erst 2017 aus und sieht vor, dass die von der Verwaltung angemieteten Räume – insgesamt handelt es sich um eine Fläche von 5.157 Quadratmetern, auf der unter anderem auch das Bildungszentrum der Stadt samt Volkshochschule sowie das Standesamt untergebracht sind – nur an soziale, kulturelle oder gesellschaftliche Gruppierungen untervermietet werden dürfen. Dass diese Auflage auch sehr großzügig ausgelegt werden kann, zeigt sich in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Produktion: Im Nordflügel des Palais hat die Stadt rund 370 Quadratmeter Bürofläche an ein Privatradio untervermietet – und das zu deutlich günstigeren Konditionen. Die Konsequenz: Die Stadt, sprich der Steuerzahler, zahlt permanent drauf (wir berichteten).
Im Mai vergangenen Jahres deckte 16vor diese Mietdifferenzen auf, doch bis heute schweigt sich die Verwaltung über die Höhe der Verluste aus. Im letzten Oktober erklärte Holkenbrink dann immerhin, wie es zu dem Mietverhältnis zulasten der Stadt kommen konnte: “Die Suche nach passenden Mietern war äußerst schwierig, da sie auch dem Konzept ‘generationsübergreifendes Informations- und Kommunikationszentrum im Herzen der Stadt’ entsprechen mussten. Folglich musste die Stadt Trier zu niedrigeren Konditionen untervermieten”.
Weitere Mietdifferenzen im Palais?
Am Montag kündigte die Stadt nun an: “Entsprechend dem bestehenden Dauernutzungsvertrag zwischen der Nikolaus-Koch-Stiftung schreibt die Stadt Trier die Räumlichkeiten ( des Produktion e.V.; Anm. d. Red.) zur baldestmöglichen Vermietung aus. Mieter der Räumlichkeiten können soziale, kulturelle oder gesellschaftliche Gruppierungen sein”. Gut möglich, dass man auch dieses Mal keinen passenden Interessenten finden wird, der bereit ist, den vollen Mietpreis von rund 4.800 Euro monatlich inklusive Nebenkosten zu zahlen. Dann wäre die Verwaltung wohl abermals gezwungen, niedrigere Konditionen in Kauf zu nehmen. Oder aber das Rathaus könnte versucht sein, einen Teil der Flächen an die Stiftung zurückzugeben und zumindest teilweise aus dem noch acht Jahre laufenden Vertrag auszusteigen.
Doch selbst dann wäre noch lange nicht sicher, ob schon bald wieder Leben in den Keller einziehen könnte. Denn schließlich existiert besagte Konkurrenzschutzklausel, weshalb eine Vermietung an einen privaten Interessenten nur bedingt möglich ist. Es sei denn, Ralf Laux, Inhaber des Walderdorff”s, würde von seinem Erstzugriffsrecht Gebrauch machen. Sollte die derzeit vom Produktion e.V. genutzte Fläche von der Stadt an die Koch-Stiftung zurückgegeben werden, hätte Laux die Option, die Räume anzumieten. Das sei für ihn derzeit aber kein Thema, versicherte der Gastronom am Montag auf Anfrage. Momentan sei die Frequenz doch “eher müde”, begründete er seine Zurückhaltung. Laux betreibt in Trier neben dem Walderdorff’s auch das Textorium in der Tufa, das Täglich und das Theo an der Porta Nigra sowie das Restaurant Brunnenhof.
Unterdessen hat Peter Stablo die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Produktion eventuell doch noch gerettet werden könnte. Die Juristen seines Vereins seien übereinstimmend der Auffassung, dass die Konkurrenzschutzklausel das Mietverhältnis zwischen Stadt und Produktion gar nicht berühre – “ansonsten wäre uns ja jeder Weg zu einer Sanierung verbaut”, erklärte Stablo gestern Abend.
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Zum Thema Palais Walderdorff: Fragwürdige Differenzen und Erfolgsgeschichte oder Fehlentscheidung?
von Marcus Stölb





28. April 2009 (07:01 Uhr)
Samstagnacht 0.00 Uhr vor der Produktion. Zwei Türsteher am Hofeingang. Zwei Kassierer im Flur. An der Theke im ersten Stockwerk (Raucher) eine Bedienung hinter der Theke. An der Theke im Untergeschoss zwei Bedienungen. Ein DJ an der Musik. Ein Geschäftsführer, der im Haus unterwegs ist. Bei ca. 20 Gästen um diese Uhrzeit kommt also ein Angestellter/Aushilfe auf zwei Gäste.
Kann solch ein Konzept (noch) aufgehen?
Was machen, wenn die Stadt um diese Uhrzeit LEERGEFEGT ist. Dort wo es früher Schlangen für den Eintritt auf dem Domfreihof gab um diese Uhrzeit am Wochenende ist heute gähnende Leere. Aber auch anderswo in der Altstadt. Die Straßen sind schlicht leer. Wo sind alle (jungen) Menschen? Geht man in Richtung Karl-Marx-Haus und weiter zur Mosel, da trifft man dann plötzlich auf etliche Menschengruppen, die über die Mosel ziehen. Wie beim Rattenfänger von Hameln zieht es die jungen Menschen in dieser Nacht zum einem Lichtstrahl auf der anderen Uferseite. Manche biegen dann noch nach links ab vor der Eisenbahn, wo Luckys Luke sich über ein volles Haus nach der Renovierung und Umbau freuen kann. Doch die große Masse zieht zum A1, wo fünf (!) schwarz gekleidete und grimmig dreinschauende Türsteher streng den Ein- und Ausgang bewachen. Gesichtskontrolle ist hier angesagt und nicht jeder kommt rein. Der Parkplatz ist um diese nächtliche Uhrzeit brechend voll und so kann man sich das auch leisten. Die Stimmung vor dem Haus ist allerdings etwas aufgeheizt und so wundert es nicht, dass es plötzlich neben mir heißt: “Achtung, der hat die Polizei gerufen!”, die dann auch wenig später anrückt. Gewalt liegt in der Luft und nur mit viel Mühe kann eine Schlägerei verhindert werden, deren Grund offenbar hauptsächlich durch die Verweigerung des Eintrittes entstanden war.
28. April 2009 (09:15 Uhr)
Wenn das Palais (bzw die “Produktion”) stirbt, dann sicher aus verschiedensten Gründen. Ein Defizit ist ein Defizit, aus welchen Gründen heraus es auch entstanden sein mag – falsche bauliche Investitionen, Mangel an punktueller Publikumsattraktivität, kein Controling. Bei der Auslegung einer Konkurrenzschutzklausel hat der Vermieter Interpretationshoheit.
Als es Mitte der 80er Jahre darum ging, ob ein Programmkino in der Tufa entstehen sollte, wurde dieses Anliegen der damaligen Film&VideoAG abgelehnt mit der Begründung, hier passe kein “kommerzieller” Betreiber hinein (ergo auch kein nicht-gemeinnütziger Verein inkl GF). Und das war umso bedauerlicher, als die AG bereits 100 Kinosessel aus dem alten Gloria angekauft hatte, und der kleine Saal der Tufa daraufhin bereits als Kinosaal baulich angelegt wurde (bis heute sind dort keine 10 Filme gelaufen). Kurz darauf wurde dann die – kommerzielle – Kneipe Textorium in den Tufa-Räumlichkeiten errichtet, die keine inhaltliche Kulturarbeit leistet. Zweierlei Maß nennt man das. (nebenbei: Jahre später schloß dann auch das VHS-Kino am Hauptmarkt, das seinerzeit einzige kommunale Kino in RLP.)
Das Beispiel zeigt: Es geht also doch – wenn “man” – und das ist nun mal immer die Stadt – das will.
Insofern ist dem produktion eV neben eigener Verfehlungen vielleicht anzulasten, dass er sich falsch vernetzt hat, oder irgendwelchen leeren Versprechungen auf den Leim gegangen ist.
Die Schliessung ist umso bedauerlicher, weil ein wichtiger Anlaufpunkt für junge Menschen im Herzen der Stadt fehlen wird. Viele erinnern sich an das “alte” Palais der 80er und 90er als Ort abendlicher Freizeitgestaltung – ohne Kulturanspruch, aber als prima Ersatz für das Saufen am Marktkreuz. Es gehörte einfach zum studentischen Trier dazu. U.a. auch deshalb war der Palastgarten damals eben nicht vermüllt. Die heutige “produktion” hat es geschafft, sich – anders als zB die Tufa – ein studentisches Publikum mit den Slams zurückzuerobern, was man ihr nicht hoch genug anrechnen kann. Die Vernetzung UNI-STADT ist nach wie vor kaum existent, interessiert scheinbar auch nicht. Schon gar nicht über die Schiene “Kultur” – da dominieren Feuerschlucker und Männerchöre.
Der Versuch, das inhaltliche Programm der Produktion in die Tufa abzudrängen, um dort endlich ein entspr Publikum anzusprechen, ist verständlich – die Weigerung der Produktion, eigenständig entwickelte kulturelle Formate in dem Dachmantelmäntelchen organisierter Pseudo-Vereine unterzubringen, auch.
Allein deshalb wäre es schon eine Überlegung wert, inwiefern man dem “produktion eV” – eine bessere Rechnungsführung vorausgesetzt – nicht doch eine – wie auch immer aussehende – zweite Chance einräumt. Die Schulden müssen von den Verantwortlichen bezahlt werden. Aber der Eindruck, dass hier irgendwelche nichtsachlichen Interessen Vorrang haben, ist schlimm genug, er sollte schnellstens aus der Welt geschafft werden, weil er zur fatalistischen Haltung der freien kulturellen Rest-Szene beiträgt, die man in Trier immer schon als vernachlässigenswerten Faktor angesehen hat.
28. April 2009 (12:26 Uhr)
es ist schade das es mit der produktion zu ende geht nicht nur aus dem grund das wir mitarbeiter auf unseren nichtausgezahlten löhnen sitzen bleiben und unseren job los sind
was ich nur hoffen kann ist das die richtigen leute dafür rechenschaft ablegen müssen und damit meine ich nicht nur die chefetage der produktion
sondern auch so manch anderen hier in trier leute die mehrere kneipen in trier besitzen und seit jaheren nur darauf waten in diesen keller zu kommen weil er ja praktischerweise direkt neben seinem lokal liegt
und der andere der der bestimmt auch was dafür bekommen hat
ich bin ja immernoch dafür das der tufa die zuschüsse gestrichen werden der herr laux und der herr schleimer können das bestimmt ausgleichen mit tollen ideen und geld
und wieso bekommt die tufa 6euro/person die dahin geht die tufa bekommt doch schon das eintrittsgeld ?
langt das etwa nicht um den betrieb am laufen zu halten ?
hmmmmmm
kommt mir bekannt vor
naja das sit mal wider typisch trier
klön war gestern heute ist es trier
aber gott sei dank werden unsere steuergelder für brot und spiele ausgegeben die wirklich gut laufen und nie miese machen
man man hoffe man erkennt die ironie
28. April 2009 (12:29 Uhr)
Als richtig ärgerlich empfinde ich, dass die Stadt die Mietkosten des Kommerzsenders RPR subventioniert. Welches öffentliche Interesse rechtfertigt es eigentlich, Steuergelder für ein Programm auszugeben, dessen kultureller Wert nahe Null liegt und das vor allem auch ohne Subventionen verfügbar wäre. Mit dem gleichen Recht könnte auch Sven Herzog, Chef von Antenne West, öffentliche Gelder für sich einfordern.
Ich glaube ich werde demnächst einen Kleiderladen eröffnen mit Jeans, auf denen hübsche Einstein-Sticker die Potaschen zieren. Da müsste der Kulturdezernent meine Ladenmiete doch auch ein wenig subventionieren. Oder sehe ich da etwas falsch, Herr Holkenbrink?
28. April 2009 (13:59 Uhr)
Ich habe mich nochmals kundig gemacht: Die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung haben Anfang 2008 November begonnen.
Aufgrund der überwiegend (!) durch A 1 verursachten Mindereinnahmen in der Herbst/Hauprsaison hatte der Verein kein Spielraum mehr! Das erste vorgeschlagene Sanierungskonzept wurde abgelehnt wegen des damals ERSTMALS erwähnten Klausel. Anfang Dezember bekam die Stadtverwaltung ein Cateringkonzept vorgelegt und war damit erstmal einverstanden! Und nun Ende April wird genau dieses Cateringkonzept abgelehnt wegen dieser Konkurrenzschutzklausel. Seltsam!!
29. April 2009 (07:03 Uhr)
Eine Konzessionsentscheidung wegen des Weihnachtsmarktproblems?
29. April 2009 (09:56 Uhr)
Ich denke, dass die Entscheidung der Stadt richtig ist. Es kann nicht angehen, dass die Allgemeinheit alle defizitären Projekte mitfinanzieren muss, die unter dem Deckmantel von ” Kultur” laufen. Richtig ist aber, dass hier noch konsequenter vorgegangen werden muss, z.B. bei der Vermietung an RPR.
Mitarbeiter@ Du schreibst: ” das wir mitarbeiter auf unseren nichtausgezahlten löhnen sitzen bleiben ”
WWie sieht es denn mit dem Lohn/Gehalt der Leute aus, die den Laden gemanagt haben ? Kann es sein, dass der Vorsitzende im Unterschied zu Euch noch seine Kohle bekommen hat ? Oder macht er es ehrenamtlich ? Frag doch mal nach …
Nicht untypisch in den heutigen Zeiten, dass die Folgen von Missmanagment der öffentlichen Hand zugeschoben wird.
Zitat Stablo lt. 16.vor: ” Produktions-Chef Peter Stablo kontert: Die Stadt provoziere mit ihrer Kündigung, dass nun sämtliche Gläubiger leer ausgingen”
Schon klar. Massig Schulden gemacht und wenn es dann kracht, soll der Steuerzahler es richten. Ich finde es gut, dass die Stadt hier einen Riegel vorschiebt.
29. April 2009 (17:42 Uhr)
@genauso:
Genau das mit dem Steuerzahlen soll eben nicht sein, mit ihrer Entscheidung mutet die betreffenden Entscheider der Stadt dem Haushalt derselben mutmaßlich mindestens 30 000 Euro Miese mehr zu.
zum 1.Vorsitzenden; Er arbeitet tatsächlich ehrenamtlich und ist nicht nur finanziell am Ende.
zum Verein : Derselbe ist mit sechsstelligen Verbindlichkeiten gestartet ( Investition) gesteht Fehler ein . ABER dieser Verein hat in den zweieinhalb Jahren mehr Impulse für Trier gesetzt als andere in 20 Jahren.
Zu den sonstigen Leuten, die den Laden gemanagt haben: Bewesien derzeit das, was dem Trierer Klüngel fehlt: Ehrentliches ideeles Engagement!
Zu Dir: Erst informieren, dann losplärren – Bildzeitungsklischees helfen hier nicht weiter.
Generell: Habe noch nie so (sozial)engagierte Leute in Trier getroffen wie dort
Ich denke , daß noch derbe Überraschungen bezüglich der eigentlichen Motive dieser Entscheidung rauskommen werden.
Fazit: Bald ist Kommunalwahl!