Antenne West verliert sein Gesicht
Tilo Saurin wurde entlassen, Anja Mentzendorff hat gekündigt und Jochen Kneifeld bemüht sich gerade um die Auflösung seines Vertrages: Der regionale Radio- und Fernsehsender Antenne West verliert seine bekanntesten Gesichter. Während ehemalige Mitarbeiter und Geschäftspartner noch auf Gehälter, Honorare und sonstige Zahlungen warten, will Geschäftsführer Sven Herzog expandieren.
TRIER. Kein Antenne West-Jingle, keine Antenne West-Moderation, kein Antenne West-”Superschuss” im Moselstadion – Sportreporter Tilo Saurin, der bisher unter anderem für das Rahmenprogramm des Senders bei den Heimspielen von Eintracht Trier zuständig war, fehlte am vergangenen Freitag beim Spiel gegen Sportfreunde Lotte, denn er bekam wenige Tage zuvor überraschend gekündigt. Anja Mentzendorff, die seit Oktober 2006 bei Antenne West beschäftigt war und zu der Identifikationsfigur schlechthin wurde, taucht seit vergangener Woche nicht mehr im Impressum auf. Ebenso wenig wie Jochen Kneifeld alias Heiner Knallinger, der anderthalb Jahre Programmchef gewesen ist.
“Wir wollen mehr mit Profis zusammenarbeiten”, sagt Geschäftsführer Sven Herzog auf Anfrage von 16vor. Die selbst ausgebildeten Leute gehören offenbar nicht dazu. Saurin absolvierte bis zum 31. März dieses Jahres ein Volontariat bei Antenne West und wurde im Anschluss übernommen. Bis vergangenen Mittwoch. In Zukunft sollen freie Journalisten die Fußballberichterstattung übernehmen, wie beim Spiel gegen Lotte, das ein Reporter aus Aachen kommentierte.
Die Entscheidung von Anja Mentzendorff bedauere man sehr. “Anjas Traum war es, zurück nach Hamburg zu gehen, um Schauspielerin zu werden”, begründet Herzog den Abgang der Moderatorin, die am vergangenen Donnerstag gekündigt hat. Und Kneifeld, der gerade versucht, seinen Vertrag aufzulösen, sei eben kein richtiger Journalist. “Politik zum Beispiel ist nicht seine Stärke”. Dass der durch Scherzanrufe deutschlandweit bekannt gewordene Pfälzer vor allem Comedian und weniger Reporter ist, war allerdings schon bei seiner Einstellung vor knapp zwei Jahren nicht neu.
Tatsächlich spielt aber Geld eine Rolle bei den Personalentscheidungen. Vor wenigen Wochen sollten die Mitarbeiter des Senders einen Vertrag unterzeichnen, in dem sie sich bereit erklärten, auf 19 Prozent ihres Netto-Gehaltes zu verzichten. Als Grund nannte Herzog finanzielle Einbußen, die durch die Kündigung des Vermarktungsvertrages mit der RTL-Tochter CLT-UFA entstanden seien. Die CLT-UFA beendete Anfang des Jahres die Zusammenarbeit – wogegen er geklagt hat –, weil er Zahlungen nicht nachgekommen sei, wie das Magazin Werbung & Verkaufen vor zwei Monaten berichtete. Herzog drohte seinen Mitarbeitern mit Entlassungen, wenn sie nicht auf Gehalt verzichteten. Fast alle beugten sich. Mentzendorff war die Ausnahme. Laut Herzog soll nach maximal einem halben Jahr wieder der volle Betrag gezahlt werden.
Nach 16vor-Informationen stehen aber auch noch Gehälter, Honorare und Zahlungen für ehemalige Mitarbeiter und Geschäftspartner aus. Unter anderem für die Agentur SIKO, die Antenne West mit Fotos und Video-Beiträgen belieferte. Vor sechs Wochen stellte die Firma die Kooperation ein, nachdem zwei Monate lang keine Rechnungen bezahlt worden seien. Das Unternehmen hat inzwischen einen Anwalt eingeschaltet. “Wir haben Gott sei Dank schnell die Notbremse gezogen”, so die Inhaberin Simone Geidies.
Niemand habe noch Gehälter oder Honorare zu bekommen, beteuert Herzog, der aber einräumt, dass die letzten Lohnüberweisungen erst verspätet, am 4 Mai, rausgegangen seien. Zweifel an der Zahlungsfähigkeit weist er zurück. Er sei im Gegenteil gerade dabei zu expandieren. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz, die seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überprüft habe, hat vor wenigen Tagen seinen neuen Radiosender Radio Eifel in Daun zugelassen. Allerdings ist die Radio Eifel GmbH nur eine von einer kaum zu überblickenden Anzahl von Gesellschaften (u.a. Antenne West GmbH & Co. KG, Regie 1 Deutschland GmbH, Radio Trier 22 Verwaltungsgesellschaft mbH, Herzog & Scharff Medienvermarktung GmbH), die der 41-Jährige gegründet hat oder in denen er involviert ist.
Neben dem Programm in Daun soll ab 1. Juni ein Lokalstudio von Antenne West in Merzig auf Sendung gehen. In der Hochwaldstraße 66 wird die Niederlassung mit großer Wahrscheinlichkeit nicht liegen. Dort hat Herzog zwar seit 1. Juni 2008 ein Ladenlokal gemietet, auf dessen Schaufenster auch Aufkleber auf ein “Studio Merzig” hinweisen, doch bezogen hat er die Räume nie. Und auch nie Miete gezahlt. Zudem stehen laut Vermieter Konrad Bauer, der eine Firma für Werbe- und Marketingprodukte betreibt, noch Zahlungen für Werbemittel aus. Die offenen Beträge beliefen sich inzwischen auf eine fünfstellige Summe. Ein Mahnverfahren sei bereits eingeleitet worden.
Wer das geplante Studio im Saarland leiten soll, dürfte seit einigen Tagen offen sein. Denn für den Posten war Tilo Saurin vorgesehen, wie zumindest noch bis gestern auf der Homepage von “Regie 1″ zu lesen war. Auch Jochen Kneifeld wird nicht mehr Programmchef des insolventen Privatsenders Saar TV werden, als dessen potenzieller Retter sich Herzog Ende März in der saarländischen Lokalausgabe der BILD feiern ließ. Ersatz für die ehemaligen Mitarbeiter stehe jedoch bereit, so der Antenne West-Chef. Und für die geplanten Projekte sind zudem personelle Kapazitäten wieder frei geworden. Vor wenigen Wochen wurde sein vor einem Jahr gestartetes Gratis-Wochenblättchen “Luxemburger Stimme” eingestellt.



18. Mai 2009 (07:32 Uhr)
Ist es jetzt wieder so weit?…
18. Mai 2009 (08:31 Uhr)
Es brodelt ja schon sehr lange. Mich wunderts es, wie lange bereits es trotzdem Antenne West bereits in Trier gibt. Erst Handys, dann Fernsehen. Ist er denn selbst Fernsehprofi ;-) Unvergessen für mich die unglaublichen Interviews im OB-Wahlkampf, bei der der Chef selbst die Fragen stellte und alle Inteviewten brav mitmachten. Mit Journalismus hatte DAS nichts mehr zu tun…Auf jeden Fall steht der TV in den Startlöchern.
18. Mai 2009 (11:06 Uhr)
Unvergessen auch die schamlose Berichterstattung im Falle Tanja Gräff.
Solche Provinzfürsten scheint unsere schöne Stadt anzuziehen – leider.
18. Mai 2009 (11:33 Uhr)
Wieviele Läden darf man eigentlich – auf Kosten von Mitarbeitern, Dienstleistern und Investoren – an die Wand fahren, bis einem irgendjemand endgültig die Spielsachen wegnimmt und man sich auch dann nach ehrlicher Arbeit umsehen muss wenn man absolut nichts kann?
18. Mai 2009 (11:37 Uhr)
Mein Beileid an Alle, die diesmal geprellt wurden und werden…
18. Mai 2009 (12:26 Uhr)
Genau! Der soll lieber Spielfilme senden statt sich mit uns Trierern eine goldene Nase zu verdienen. Die Berichte sind sowieso nur einfach. Der Volksfreund ist viel besser. 16vor ist auch gut gemacht. Es wäre gut, wenn wir weniger Medien hätten am besten nur noch den Volksfreund dann hätten die auch mehr Geld um gute Berichte zum Beispiel für den Kurier in Pfalzel zu machen. In Pfalzel sind unglaublich nette Leute, da könnten die auch einmal mit dem Kamaerateam hingehen. Auch die Leute vom offnen Kanal sind Klasse und machen das besser wie Antenne West. Auch der Jöricke, der ja vom Volksfreund kommt ist klasse. Der macht jetzt die eigene Zeitung im Internet. Die ist toll. Am besten sollten alle vom Volksfreund jetzt 16vor gehen, da machen alle jetzt mit.
18. Mai 2009 (14:08 Uhr)
Meiner Ansicht nach ist es unmöglich, in einer dünn besiedelten Region wie Trier Fernsehen kommerziell zu betreiben. Da mochten die Produktionskosten noch so niedrig sein: Der verfügbare regionale Werbekuchen war einfach zu klein. Verschärft hat sich die Lage noch, weil – bedingt durch die Wirtschaftskrise – dem Sender die Werbeeinnahmen weggebrochen sind.
Als regionaler TV-Sender wird wohl nur der offene Kanal Trier (OK54) überleben, dessen Beiträge von ehrenamtlichen arbeitenden Menschen stammen. Qualität, die übrigens keinen Vergleich zu scheuen braucht – und am allerwenigsten den mit Antenne West.
18. Mai 2009 (14:54 Uhr)
Herr Jäger hat völlig recht. Irgendwann sollten solche Leute einfach keine Konzession mehr bekommen.
Sollte Antenne West eingestellt werden, wäre das sicher kein Verlust für die Region.
18. Mai 2009 (15:07 Uhr)
Der Herzog fällt immer wieder auf die Füße – auf Kosten seiner Mitarbeiter, war bisher bei all seinen Unternehmen so (und das waren nicht wenige!)
18. Mai 2009 (15:14 Uhr)
“Die Antenne West verliert ihr Gesicht.” Der? Die? Ach ja, Sven Herzog ist ja ein Mann. Ich dachte, der Laden lief die ganze Zeit auf den Namen einer Frau. Ohgottogott.
18. Mai 2009 (16:07 Uhr)
Herrlich! Christian Jöricke ist und bleibt Trierer. “… denn er bekam wenige Tage zuvor überraschend gekündigt.“ Wenn das mal nicht waschechtes Trierer Präteritum ist. Was allerdings der Brisanz des Inhalts keinen Abbruch tut. Schon vor Monaten flüsterten Dienstleister, ihre Arbeit für Antenne West eingestellt zu haben, weil es offenbar “Zahlungsschwierigkeiten” gab…
18. Mai 2009 (16:42 Uhr)
Nach internen Aussagen, hat Antenne West aber 3 mal mehr Umsatz in den ersten Monaten 2009 gemacht als je zu vor. An Geld scheint es ja nicht zu fehlen, wenn man sich bei der LMK für Frequenzen bewerben kann. Hätte er sich nur auf eines konzentriert hätte es vielleich auch geklappt.
Schade dass Triers Ausflug in die Lokalradiowelt vom falschen Reiseleiter geführt wird.
Ahnung von den Medien hat er keine.
Ihm gehts nur darum den Leuten WAS zu verkaufen – Inhalt ist unwichtig, darauf achtete er nie – aber hauptsache verkauft.
legt doch einer ihm das Handwerk!!!
18. Mai 2009 (17:55 Uhr)
Pleitekönig Herzog…!!!
18. Mai 2009 (19:29 Uhr)
Na, das geschieht dem Herrn H. recht!!! Mal wieder den Hals nicht voll genug bekommen, wie damals bei der Herzog Telecom AG. Mann sollte meinen, dass “Firmeninhaber” aus ihren Fehlern lernen… Damals hat er den Absprung ja rechtzeitig geschafft, bin mal gespannt womit er es diesmal versucht!! Seinem erfinderischen Geist sind ja keine Grenzen gesetzt. Bravo, Herr Herzog! Vielleicht klappt es ja das nächste Mal mit ein wenig weniger Arroganz!!! :-)
18. Mai 2009 (19:35 Uhr)
@beobachter: dat ass meisch daatsäschlisch nit uffgefall, dat mit diem imperitum!
ja, da gab’s mal was in der richtung – history repeats itself!
18. Mai 2009 (20:28 Uhr)
Sven Herzog ist für seine unqlifizierte Personalfüurung doch bekannt. Herzog redet von unqualifiziertem Personal, andere Sender halten Ihr Gesicht !
18. Mai 2009 (22:13 Uhr)
Alles ist besser wie der Herzog jawoll! Keine Ahnung warum ich den nicht mag, ich kenn den auch gar nicht, aber man muss ja immer einen haben, wo man draufhaut. Jetzt, wo ich den Brief hier geschrieben hab gehts mir schon viel besser. Wann ist denn der Laden endlich weg. Eben noch war ich bei denen von antenne west auf der Homepage, alles voll mit werbung rechts neben den briefen, keine ahnung, irgendwie machen da alle werbung. Im radio ist auch alles voll mit werbung und auf der videoseite von antennewest hab ich allein 500 pr werbefilmchen gezählt, und die doofe videowall soll auch ausgebucht sein, macht wieder 50.000 Euro im Monat. irgendwie ist das doof, aber rumhacken ist geil!!!! *grins* Ich will pech und federn wie früher! Die *au muss durchs dorf getrieben werden. hoffe nur das das alles hier so stimmt…
18. Mai 2009 (22:19 Uhr)
Ich habe Herrn Saurin gerne gehört. Der war mit richtig Herzblut bei der Sache. Schade drum.
18. Mai 2009 (22:55 Uhr)
hahaha. und juhu
es scheint mal wieder soweit zu sein.
danke für den bericht – einfach mal am ball bleiben liebes 16vor team!
tjaja – ich frage mich eh die ganze zeit schon, wie jemand, der sich als professionller medienvermarkter anpreist, es schafft, dass die kunden genau das auch noch glauben.
ohne jetzt zu sehr ins detail gehen zu wollen: wenn ich mich als kunde einem professionellen medienvermarter anvertraue, der es noch nichteinmal selbst schafft, ein ordentlichen, übersichtliches, seriöses erscheinungsbild nach aussen darzustellen, würde ich doch irgendwann auch zweifel bekommen.
und genau das macht mich doch sehr stutzig. ein medienprofi schafft es nochnicht einmal seine aussendarstellung einigermaßen seriös auf die beine zu stellen – und der soll dann andere beteiligte vermarkten – gerade im bereich aussendarstellung.da stimmt doch was nicht.
wie war das noch: wir versuchen auf wordpress-basierend krampfhaft eine ordentliche und übersichtliche website bzw ein nachrichtenportal hinzubekommen. hmmm … und ändern es jeden monat im layout, in der hoffnung übersichtlichkeit zu gewinnen. für portale wie 16vor ja ok und angebracht, für mehrere mitteilungen, sparten und aktuelle pressenews täglich wird das ganze dann doch unübersichtlich. dafür kann es doch nur zwei gründe geben:
herr h. liebt wordpress über alles und zieht es einem vernünftigen skalierbaren cms vor oder b) wordpress ist doch kostenlos und kann frei benutzt werden – vor allem die verwendeten freien templates…. ? hmmmm
es ist schade für trier, wenn bald wohl ein lokaler radio und tv sender den bach runter geht. ohne frage. mal schaun , was noch kommt
18. Mai 2009 (22:57 Uhr)
“Wir wollen mehr mit Profis zusammenarbeiten”, sagt Geschäftsführer Sven Herzog auf Anfrage von 16vor.
Deshalb moderiert jetzt auch seine Freundin, wohl in Ermangelung professioneller Moderatoren.
19. Mai 2009 (01:15 Uhr)
Mit Verlaub, der Weggang der “Gesichter” sollte nicht wirklich weh tun. Schauspieler, die als Chefredakteure auftreten und ganz offensichtlicher Schleichwerbeveranstaltungen braucht man nicht im Fernsehen, dafür gibts die Mülltonne…
19. Mai 2009 (06:19 Uhr)
@ ehem. Angestellte: Natürlich schafft er den Absprung. Den bereitet er allem Anschein nach doch schon vor. “Wir wollen mehr mit Profis zusammenarbeiten”, soll H. gesagt haben. Nun denn: Soweit ich weiß, ist H. DV-Kaufmann – und kein Profi, wenn es Journalismus und Redakteursaufgaben geht.
Das einzige, was mich wundert, ist, dass sein ehemaliger Herzogtel-Finanzchef nicht im aktuellen Firmendickicht auftaucht. Oder habe ich da was übersehen?
19. Mai 2009 (09:01 Uhr)
http://www.handelsblatt.com/archiv/herzog-telecom-vorstandschef-sven-herzog-zurueckgetreten;442975
19. Mai 2009 (10:57 Uhr)
@Trierer
Lieb gemeint, aber das hatte wohl kaum jemand vergessen. Der Ein- oder Andere, den es damals ebenfalls erwischt hat, hat der Stadt nach seinem “Rücktritt” zumindest den Gefallen getan, aus ihr zu verschwinden.
Und, wenn es nur aus Feigheit war.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/232062-1-10/netbrain-hv-bericht-bei-wytto-de
19. Mai 2009 (14:55 Uhr)
@ all
Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Manche die Zeit und Muse finden, sich anderleute Kopf zu zerbrechen und vor allem ohne Fakten zu kennen, sogleich auf den Zug aufspringen. Aber wie hier schon jemand festgestellt hat: die Geschichte wiederholt sich! – ich komme mir hier vor wie in einer Dorfkneipe. Spekulationen und Fakten unterscheiden sich meist wie Tag und Nacht, zeigt mir meine Erfahrung. Dass dabei ‘der Schnee aus dem letzten Winter’ geschaufelt wird zeugt nicht gerade den großen Weitblick. Ich warte lieber ab ob es eine ‘Story’ wird oder nicht.
19. Mai 2009 (16:44 Uhr)
“Wir wollen mehr mit Profis zusammenarbeiten”, sagt Geschäftsführer Sven Herzog auf Anfrage von 16vor.
Hmmm…Sven, wenn man den Gedanken mal weiterspinnt, müsstest Du Dich da nicht einfach mal selbst feuern?
Weil….Profi…klar, Profi im Leuten was aufschatzen, die dann irgendwann nachgeben und tatsächlich noch ne Radio Kampagne bei Antenne Trier West kaufen….uiuiui…nur damit Sie Dich loswerden…nur geht dann der Ärger erst mal so richtig los.
Ach je…mal sehen, wann die Trierer Geschäftswelt merkt, dass Antenne West echt nur ne minimale Reichweite und keine ordentliche (und vor allem unabhängige) Mediaanalyse vorweisen kann. Der Laden hat doch echt kaum Hörer..ist doch wirklich kläglich, was da abgeht. Und mal im Ernst, wer würde schon freiwillig zugeben, ja, ich höre diesen Werbesender, der selbst regionale Berichterstattung mit Werbung spickt? War die 88,4 nicht ursprünglich auf ein “Jugendradio” lizensiert? Irgendwas geht da einfach nicht mit rechten Dingen zu…
19. Mai 2009 (17:17 Uhr)
Als ehemaliger Mitarbeiter von Antenne West wundere ich mir nur,daß nicht schon viel früher die ganzen Machenschaft aufgedeckt wurden. Die Wahrheit über Leute wie Sven Herzog oder Werner P. muss öffentlich gemacht werden.
Wo leben wir denn,wenn niemand mehr für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen wird und keinen Respekt mehr vor den Menschen hat?
19. Mai 2009 (17:25 Uhr)
…und die herzog und scharff medienvermarktung, die ja unter einer seriösen düsseldorfer adresse im bonzigen oberkassel firmiert hat, lässt sich jetzt auch unter der bekannten allzweckadresse in trier finden…
19. Mai 2009 (17:51 Uhr)
Mit Profis zusammenzuarbeiten hat sicherlich Vorteile: Bei Trier-Plus hatten die meisten Praktikanten innerhalb von vier Wochen die Basics in Kamerabedienung, Bildgestaltung und Schnitt drauf – nur wurde dann in Schönheit gestorben.
War da nicht mal ein gewisser T. Uhrmacher bei AW? Der hat mit Sicherheit nicht den Hut gezogen, weil er den professionellen Ansprüchen des Senders nicht genügen konnte …!
Ich mache drei Kreuze, nichts mehr mit dem regionalen Medienzirkus zu tun zu haben und bin froh, bei einem seriösen Arbeitgeber untergekommen zu sein der a. fair, b. pünktlich und c. zahlt.
Ob das “Redaktionsteam” zum Teil aus profilneurotischen dilettierenden Selbstdarstellern besteht/bestand mag dahingestellt sein: Der “Dank” für den Arbeitseinsatz ist indiskutabel.
19. Mai 2009 (17:58 Uhr)
@ Beobachter. Schau mal hier. Da sind sie alle. Auch Herr P ist mit dabei.
http://www.herzog-scharff.de/das-team.html
19. Mai 2009 (21:01 Uhr)
:-D
… und bis zum bitteren Schluss durchgehalten!
19. Mai 2009 (21:26 Uhr)
Ich hielt Sven Herzog für den einzigen Menschen in Trier, der es fertig bringt einen Lokalsender im Kabelnetz dieser Stadt mit dem Betriebsergebnis einer “schwarzen Null” zu betreiben! Damit ist über die Qualität des Programms, speziell seines Inhaltes nichts gesagt. Es wäre sehr schade, wenn auch der dritte Versuch, der Längste bisher, scheiterte. Mir hat ein kluger Unternehmer aus Trier gesagt:” Mit dem Sender ist es wie mit einem Hotel, es wird drei Mal Pleite gehen bis es sich trägt!” Also, hoffentlich gibt es einen vierten Versuch!
20. Mai 2009 (08:11 Uhr)
@ Trierer. Bingo! Neue Firmen, alte Gesichter. Und da fällt mir doch gleich noch eine Parallele ein: War kurz vor dem Exitus von Herzogtel nicht auch noch so ein Gerichtsprozess? Oder wenigstens eine Klage von Herzogtel? Ich weiß nicht mehr so genau, aber klagte man damals nicht gegen Viag Interkom oder Mannesmann, weil man doch so ungerecht von den Firmen behandelt wurde? Das mit CTL-UFA klingt halt so verdammt ähnlich… Ich hoffe, Jöricke und Stölb halten uns auf dem Laufenden.
20. Mai 2009 (09:00 Uhr)
Na ja; aber immerhin ist diese Homepage (herzog-scharff) halbwegs intelligent aufgebaut; strukturiert und durchdacht.
Es wäre schade drum, wenn tatsächlich was an den Gerüchten dran wäre – schließlich gäbe es dann noch weniger Diskussionsstoff hier in Trier – und leider ist es schon furchtbar langweilig. Der Volksfreund bietet da nicht wirklich Ersatz – ein ebenso grauenhaftes Medium mit schlechten Reportern und noch schlechteren Artikeln von Vorgestern. Und sonst? Wochenspiegel? RPR?; bei RPR bin ich mir nicht sicher ob es die überhaupt noch gibt in Trier. Die Lokalstudios sind doch geschlossen.
Das einzige Akzeptable was überbleibt ist dann 16VOR.
Insgesamt eine erbärmliche Medienlandschaft.
20. Mai 2009 (10:49 Uhr)
@ ehem. Angestellte
„Nach Informationen von manager-magazin.de hatten bereits mehrere Mitarbeiter in den vergangenen Monaten kein Gehalt mehr bekommen. Einige von ihnen hatten daher eine Klage erwogen.”
Nee, das ist nicht aktuell, Das ist von 2001.
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,124525,00.html
20. Mai 2009 (10:55 Uhr)
@Peter Musti:
also mit Verlaub, im Grunde sei ja jedem Unternehmer Erfolg gegönnt. Aber Sie gönnen einem Sven Herzog tatsächlich den Erfolg eines vierten Versuchs?..Ich glaube, Sie haben noch nicht ganz verstanden, dass es bei dieser Situation nicht nur um ein Einzelschicksal geht, sondern, dass Herr Herzog etliche Angestellte und Kunden mit in den Ruin reißt. Nichts gegen mutige, innovative kreative Köpfe, die sich nicht unterkriegen lassen. Aber dennoch muss man Mitmenschen und Angestellte mit Respekt behandeln, und für seine dreisten Beschimpfungen und Ausraster ist Herr Herzog ja auch bekannt. Und, dann diese dubiosen Gehaltskürzungungen, wenn das alles so stimmt, wie 16vor berichtet. Natürlich ist es schade, dass der einzige regionale Fernsehsender anscheinend vor dem Aus steht, ich hab ihn auch gerne mal eingeschaltet. Aber man hört ja so Einiges, und ich wünsche jedem Mitarbeiter Glück, der noch rechtzeitig den Absprung schafft.
20. Mai 2009 (14:43 Uhr)
Ich oute mich mal als unregelmäßiger Antenne-West-Zuischauer.
Besonders attraktiv fand ich heute (gerade eben) dass das Herzog´sche Unternehmens-Denken in Richtung Familienunternehmen geht.
Tochter macht die Aussentermine, Mama moderiert.
Das ist das, was ich erleben wollte, ein Team im Sinne der Familie Koch.
Hut ab.
21. Mai 2009 (16:55 Uhr)
@Gabriele L.
Um Himmels Willen nicht nochmal ein Versuch mit Herzog! Aber es könnte doch sein, dass jemand aus den Erfahrungen der Anderen seine Schlüsse zieht und mit neuem Konzept und frischem Geld ein erfolgreicheres TV Projekt veranstaltet, als es die anderen waren!
21. Mai 2009 (19:13 Uhr)
Uups, wahrscheinlich ist da jemand sauer. 16vor wird das sicher gelassen nehmen.
http://www.antennewest.de/2009/05/21/antenne-west-stellt-strafanzeige-gegen-16vor/
21. Mai 2009 (19:52 Uhr)
Ui, Herzog will euch an den Kragen:
http://www.antennewest.de/2009/05/21/antenne-west-stellt-strafanzeige-gegen-16vor/#more-46523
21. Mai 2009 (22:08 Uhr)
Warum versucht 16vor das Niveau der “Bild” zu erreichen? Hat eher den Anschein das es mit 16vor Berg ab geht was kaum verwundert
22. Mai 2009 (10:10 Uhr)
@Gabriele L.: Ich denke mal, er meinte mit dem “vierten Versuch” nicht die Inangriffnahme eines Lokalsenders unter Führung der aktuellen Protagonisten.
Allerdings wäre ein Neustart faktisch der fünfte Versuch: 1. F.I.T., 2. TrierPlus I, 3. TrierPlus II, 4. AW – ergo: 5. Ein Lokalsender von einem heimatliebenden Multimillionär finanziert, der das Ganze als Hobby betreibt … es gibt leider regional nicht genügend Einnahmequellen/schaltungsfreudige Kundschaft, um einen solchen Betrieb effizient zu führen …
22. Mai 2009 (12:18 Uhr)
Na großartig!
Beschießt Ihr Euch jetzt gegenseitig, oder was?
Also viel lächerlicher kann sich weder 16VOR noch Antenne West kaum machen. Wie die Kinder; ein bisschen seriösere Recherche hätte ich von Euch bei 16VOR schon erwartet. Und das etwas von Antenne West zurückkommt war ebenfalls zu erwarten.
Nun denn – so sind wir gespannt wie es weitergeht; immerhin wurde für Gesprächsstoff gesorgt.;-)
http://www.antennewest.de/2009/05/21/antenne-west-stellt-strafanzeige-gegen-16vor/
24. Mai 2009 (14:56 Uhr)
Antenne West? Möchte doch niemand sehen, wenn ich einschlafen möchte schau ich mir den Ofen auf SuperRTL an.
Es wäre so einfach in Trier einen guten “Medien”Sender zu betreiben, auch das es sich lohnen würde, Werbung ist nicht alles…
Der Herr H. hat es einfach falsch angegangen, wer hoch steigen will muss erstmal lernen zu gehen…
24. Mai 2009 (19:24 Uhr)
Danke, dass mal ein Medium darüber berichtet; wenn ich mir noch vor Augen
führe, wie ausführlich z. B. die regionale Tageszeitung “Trierischer Volksfreund” – die sich gerne auch TV abkürzt;-) – den Niedergang der Vorgängerfirma “Trier Plus” zelebrierte.
Kompliment also an 16vor. Da steht einfach mehr drin. – Weiter so.
13. Juni 2009 (10:45 Uhr)
Für alle Interressierten: Auf http://www.ebundesanzeiger.de kann man kostenlos die bilanzen des herzogschen imperiums begutachten.
Regie 1: 1,2 Mio Bilanzsumme
Antenne West: 1,1 Millionen Bilanzsumme
Trier 1 : 40.000 € Bilanzsumme
Radio Trier: 35.000 € Bilanzsumme
Stand: Bilanzstichtag 31.12.2007
14. Juni 2009 (22:49 Uhr)
Der Blick in den ebundesanzeiger ist sicher interessant. Ob man allerdings nach dem Blick in den ebundesanzeiger von einem Imperium sprechen kann, ist sehr fraglich.
Die zitierten BilanzSUMMEN sind zwar korrekt, haben aber an sich keine Aussagekraft für Vermögen, Ertragskraft und damit Kreditwürdigkeit (Bonität) und Wert des Unternehmens (für diese Erkenntnis genügt ein Klick in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Bilanzsumme). Grund: Wenn ein Unternehmen Vermögenswerte auf Kredit kauft, steigt zwar die Bilanzsumme; das Unternehmen selbst wird aber nicht wertvoller, denn mit dem Vermögen steigen auch die Schulden.
Ein Detailblick auf die erwähnten Bilanzen gibt eher zu denken (ich konzentriere mich aus Relevanzgründen auf die beiden zuerst genannten Gesellschaften). Beide Unternehmen weisen äußerst geringe Liquidität (Kassenbestand, Bankguthaben) aus: Antenne 0 Euro, Regie sage und schreibe 38 Euro.
In beiden Unternehmen besteht das Vermögen im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen: Regie 91%, Antenne 82%. Insoweit steht und fällt das Unternehmen mit der Einbringlichkeit bzw. Werthaltigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände.
Und vor allem: Beide Unternehmen sind zu ganz erheblichem Teil sehr kurzfristig, d. h. mit Darlehens-Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, finanziert: Regie zu 76%, Antenne zu 77%. Das bedeutet, dass in jedem Jahr für drei Viertel des Kreditbedarfs der Gesellschaften eine Anschlussfinanzierung gefunden werden muss. Im Allgemeinen streben Unternehmen eher nach langfristiger Finanzierung, um Planungssicherheit auch über ein Jahr hinaus zu bekommen.
Schließlich hat die Regie 1 eine Eigenkapitalquote (5,3%), die nicht nur im internationalen Vergleich, sondern auch für deutsche Verhältnisse gering ist (siehe http://www.muszalik.com/Jahresabschlussanalyse.html, Stichwort: Eigenkapitalquote). Bedeutet: Über 94% des Unternehmensvermögens ist auf Kredit finanziert. – Und hier zeigt sich wieder: die Bilanzsumme an sich sagt nichts aus.
Bei alledem ist zu berücksichtigen: Die Zahlen stammen vom Stichtag 31.12.2007. Da die Unternehmen bis heute existieren, hat es bis jetzt Personen gegeben, die bereit waren, den Unternehmen Kredit zu geben. Hoffen wir im Interesse der Mitarbeiter und Gläubiger, das dies so bleibt…
16. Juni 2009 (18:08 Uhr)
Die Seiten http://www.antennewest.de und http://www.regie1.de sind heute nicht zu erreichen.
17. Juni 2009 (22:54 Uhr)
Kann es sein, dass die Website http://antennewest.de abgeklemmt worden ist? Hier tut sich nix mehr.
24. Juni 2009 (14:07 Uhr)
In zeiten wo etliche Unternehmen in die Pleite ziehen
stellt sich mir die Frage ob es nicht besser ist auf 19 % des Nettolohns zu verzichten aber einen Job zu haben – denn selbige liegen zur Zeit nicht auf der Strasse –
Desweiteren denke ich das Herr Herzog bisher keinen seinen Mitarbeiter davon angebhalten hat das Unternehmen zu verlassen –
Antenne West hatte von seiner ersten Stunde an nicht den Anspruch den DLF zu ersetzten sondern haben seichte – zugegeben manchmal unproffesionelle Unterhaltung geboten –
und irgendwie muss es ja ein Publikum hierfür geben sonst hätte er sich wohl kaum solange gehalten –
Ich habe an einigen Stellen das Gefühl hier spricht durch einige der Neid –
Ich stimme JULIA zu hier beginnt eine öffentliche Schlammschlacht -also eigentlich ist es ja wie immer der TV versucht zu beweisen das Antenne West pleite / unproffesionell usw ist …
Konkurenz belebt das Geschäft – sagt man doch so :-)
29. Juni 2009 (09:46 Uhr)
Hallo!
Ich habe von dem ganzen Theater noch gar nichts bemerkt, weil ich Antenne West immer seltener gehört habe. Wenn ich das hier jetzt so lese, dann wird mir alles klar. Gewundert hat mich in letzter Zeit nu, das RTL Radio (regional) sehr viel Engagement in Form von Berichterstattung über Trier gezeigt hat. Ich schalte immer öfter zu RTL Radio (regional) welches sich für die Region gottseidank (nach langen “Oldie-Sender-Jahren”) wieder stark macht. Es ist fast wie in alten Zeiten in den 70-ern und 80-ern weit vor RPR, Antenne West & Co.
Eine 2., private Landeswelle sollte es geben mit regionalen Fenstern. In Südtirol z.B. gibt es viele (manchmal auch wirklich gute) Privatradios. Die Nachrichten sind überall gleich und werden von einer weiteren, privaten Gesellschaft produziert (nachrichten.it). Privatradio für ein Oberzentrum wie Trier ist schon wichtig, vor allem für die regionalen Werbemöglichkeiten. Sogar Idar-Oberstein und Pirmasens haben eigene Sender (R. IO / R. Pirmasens). Also ist doch ein Markt da – nur gehören Profis ran die Ahnung davon haben. Herr Herzog könnte ja dann z.B. im Supermarkt-Foyer Telefonverträge anbieten.
Macht das Trierer Lokalradio nicht ganz kaputt! Hier ist auch die LMK in Ludwighafen gefragt.
30. Juni 2009 (23:09 Uhr)
Zu User “M”:
Sie können sich ja gerne am 07.07.2009 beim Arbeitsgericht in Trier informieren, wer hier wen gut behandelt hat oder nicht. Dann klagt nämlich rund eine handvoll Ex- Mitarbeiter, die ihrer Meinung nach noch Ansprüche haben, gegen Herrn Herzog. Die Sitzungen dürften öffentlich sein. Liebe Grüße, Michael Resch
21. Juli 2009 (18:52 Uhr)
@User “M”:
da kann ich Herrn Resch nur beipflichten. Nur weil sich ein Herr Herzog selbst in die Pleite fährt, muss er nicht als Trittbrettfahrer die Gunst der Stunde nutzen und so tun, als wäre die Wirtschaftskrise Schuld an allem. Ausbaden dürfen das dann wieder sein Mitarbeiter, die er laut den Berichten und was man so hört, weder geschätzt noch respektiert werden. Schade drum, ein Regionalsender könnte sicher richtig Erfolg haben, aber nicht mit so einer Führungsspitze.
Ja, bei dem Prozess waren wohl auch andere Pressevertreter vertreten. Und wer kam als Einziger nicht? Der Angeklagte selbst..
31. Juli 2009 (10:21 Uhr)
Konrad Bauer mit DEKOBA Merzig ist auch insolvent. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
24. August 2009 (12:03 Uhr)
Ich musste schmunzeln, als ich soeben den Artikel gelesen habe. Da wird was Wahres dran sein, da bin ich mir ganz sicher. Schade übrigens, dass Antenne West einen deart lächerlichen Hampelmann als Saurin Nachfolger im Moselstadion präsentiert. Und dann auch noch den Superschuss aus der Stadionshow genommen hat. Eine krasse Fehlentscheidung, denn das kam bei “uns” Fans prima an. Verstehe es, wer mag.
24. September 2009 (15:19 Uhr)
Nun versteh ich auch, warum das Radiopgrogramm von Antenne West schon seit Monaten total besch* geworden ist, immer die selben …Herzog-Moderatoren.
Und in der Webcam vom Onlinescream sieht man auch nichts mehr, außer ein leeres Studio.
Anscheinend bestehen die Moderatoren nur noch aus Familienmitglieder, denn sie haben alle den selben Nachnamen.
Und das soll nun professionell sein???
30. September 2009 (23:54 Uhr)
Das Lokales Privatradio sowie Fernsehen in Trier funktionieren kann glaube ich schon.
Die Leute die für so ein Projekt in Frage kommen waren bei dem Sender Trier Plus zuhauf vertreten.
Das Programm was vor TV Herzog betrieben wurde war qualitativ gut.
Die Beiträge wurden ordentlich produziert.
Wie Radio22 begann hätte man sehen können wohin das führt.
Morgens eine grottenlangweilige Morningshow die sogar nen Knall hatte und danach Hardrock.
Heute schrammeln äh stammeln höchstens die “Moderatoren”.
Der Sender läuft einige Zeit aber am anfang hat sich darüber kaum einer beschwert.
Jetzt,wo es zu spät ist,da der Werbemarkt verbrannt ist einen neuen Sender zu etablieren wird schwierig.
Man hätte Trier Plus laufen lassen sollen und die Führungsetage gegen fähige Leute austauschen.
Dann hätte man wenigstens einen Fairen Wettbewerb gehabt unter Print und Rundfunk.
Nochwas wenn ich mich über Trier informieren möchte schaue ich auf die Website von 16vor und SWR und Bewegtbild bekomme ich bei OK54.
Da machen die Leute gutes Fernsehen.
19. November 2009 (00:04 Uhr)
Hallo Leute,
wo ist denn auf einmal die Antenne Trier-West hin?
ohoh …
hat da einer nicht bezahlt??
*grins*
Naja, wen wundert es, das man dem die Lizenz entzieht bei der Geschäftspraktik.
Nils
28. November 2009 (12:06 Uhr)
Fuer mich ist der niedergang von antenne west eine bestaetigung, dass die marktwirtschaft und der darwinismus funktioniert. Die moderatoren waren unterirdisch und keiner hatte fundierte deutschkenntnisse. Die ganze schleichwerbung war auch nicht zu ertragen. Die nachrichten waren so aktuell wie eine zeitung der jahrhundertwende. Dass solches Amateurfernsehen nicht funktioniert ist nicht schwer vorherzusehen.
10. Dezember 2009 (16:06 Uhr)
Langweilig Debatte! Schon erbärmlich, dass hier jeder noch so dilettantische Pseudogeschäftsmann meint seinen schlecht recherchierten Senf hinzugeben zu dürfen; wahrscheinlich nur um in stillen Momenten niederer Schadensfreude zu fröhen.
Rest in Peace Antenne West „Du kannst so rasch sinken, daß du zu fliegen meinst.”