Du bist Trier: Karl Heinz Päulgen
Wann immer der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Region Trier in den vergangenen Jahrzehnten in Erscheinung trat – Karl Heinz Päulgen konnte nicht weit sein. Schließlich ist der 58-Jährige so etwas wie das Gesicht des regionalen DGB-Bezirks. 1950 in Rothenbach geboren, absolvierte Päulgen zunächst eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. In diesem Beruf gearbeitet hat er seit 1972 nicht mehr, denn seinerzeit wurde er erstmals freigestelltes Betriebsratsmitglied in einem Unternehmen in Höhr-Grenzhausen. Im Oktober 1976 kam er zum Trierer DGB, wurde zunächst Gewerkschaftssekretär und 1989 dann Vorsitzender. Nun verlässt Päulgen die Kommandobrücke und frönte dem Ruhestand. An der Mosel wird man dem streitbaren Arbeitnehmervertreter nicht mehr so oft über den Weg laufen, denn Päulgen und seine Frau werden künftig acht Monate des Jahres in ihrem Mobihome in der Provence verbringen.
1. Was gefällt Ihnen besonders an Trier?
Die Menschen. Das Flair. Die römischen Hinterlassenschaften. Der Hauptmarkt und der Domfreihof.
2. Wo essen und trinken Sie auswärts am liebsten?
In Luxemburg
3. Wer ist für Sie der bedeutendste Trierer?
Karl Marx (das Kapital), Oswald von Nell-Breuning ( Katholische Soziallehre), Willy Torgau (Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten)
4. Wo ist Triers größter Schandfleck?
Alles ist behebbar.
5. Wer ist in Trier Ihr Lieblingssportler oder -verein und warum?
Mario Basler, Trainer von Eintracht Trier. Er hat die Qualität, auch in höheren Fußballligen seine Erfahrungen weiter zu geben.
6. Ihr Lieblingswort auf Trierisch?
Sauwer.
7. Was zeichnet den typischen Trierer aus?
Er/Sie sind zunächst etwas abwartent, wenn jedoch gegenüber dem “Friemen” der Eindruck positiv ausfällt, ist es der Beginn einer schönen Freundschaft.
8. Was würden Sie in Trier gerne ändern?
Die Mehrheitsverhältnisse bei der anstehenden Kommunalwahl zu Gunsten der SPD.
9. Wo ist für Sie Trier am schönsten?
Zurlauben, Palastgarten
10. Welche Freizeiteinrichtung in Trier nutzen Sie am meisten?
Petrisberg, Nells-Park
11. Was ist für Sie das vollkommene Glück?
Harmonie und Gesundheit in der Familie.
12. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Vorbereitung auf einen vierbeinigen Freund (Hundeschule), Lesen, Angeln, mit Holz arbeiten.
13. Ihr größter Fehler?
Das Wort “nein” fällt zu selten.
14. Was verabscheuen Sie am meisten?
Rassismus und Intoleranz.
15. Wo würden Sie außer in Trier gerne leben?
Südfrankreich.
16. Ihr Motto?
“Du sollst Dich nie vor einem lebenden Menschen bücken” und “Mut zur Lücke.”
von 16vor




