Bitter für die Hwk?

TRIER. Polizeipräsident Manfred Bitter ist angeblich im Rennen um die Nachfolge des ehemaligen Hwk-Hauptgeschäftsführers Hans-Hermann Kocks.

Entsprechende Informationen hatte der externe Berater der Handwerkskammer, Karl-Jürgen Wilbert, am Dienstag gegenüber 16vor zwar weder bestätigen noch dementieren wollen, und auch Hwk-Präsident Rudi Müller lehnte jeglichen Kommentar ab, doch inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass Bitter sein Interesse an der Übernahme der Hauptgeschäftsführung der Kammer angemeldet hat.

So berichtet der Volksfreund in seiner aktuellen Ausgabe, dass Manfred Bitter der aussichtsreichste unter fünf verbliebenen Kandidaten für die Hwk-Hauptgeschäftsführung sein soll. Von Wilbert, der selbst einmal als Nachfolger Kocks gehandelt wurde, hieß es lediglich, eine Entscheidung werde nicht vor Anfang Juli fallen.

Sollte Bitter tatsächlich die Nachfolge von Kocks antreten, wäre dies eine Überraschung. Denn bislang galt der promovierte Jurist als Mann der Verwaltung. Vor seiner Berufung zum Polizeipräsidenten von Trier wirkte Bitter bei der Bezirksregierung. Der Polizeipräsident werde die Spekulationen um seine Person nicht kommentieren, erklärte derweil die Sprecherin des Polizeipräsidiums.

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. Michael Pramann schreibt:

    Es ist kein Geheimnis, dass ein Pöstchen als Hauptgeschäftsführer bei einer Kammer, egal ob Handwerkskammer ( HWK ) oder Industrie- und Handelskammer als sehr lukrativ zu bezeichnen ist. inclusive „Dienstwägelchen“, welches auf keinen Fall mit einer Droschke zu verwechseln wäre. Ist ja auch etwas anderes als ein Streifenwagen! Gelle? Bliebe die Frage offen, ob ein ehemaliger Polizeipräsident als Vertreter von Gesetz und Ordnung nun enlich auch einmal die Kammern erfolgreich belehren kann, sich an geltendes Recht zu halten. Sprich:z.B. Keine Verhandlungen mehr hinter verschlossenen Türen unter Ausschluß der Öffentlichkeit und speziell die skrupellose Eintreibung von Zwangsbeiträgen. Von der Kontopfändung, über Haftandrohung, ja gar bis zur Inhaftierung. Als Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim und Mitglied beim bffk ( Bundesverband für freie Kammern – http://www.bffk.de ) lade ich Herrn Bitter gerne auf das Portal der Kammerkritiker http://www.kammerwatch.de ein, um sich an der Diskussion um den unsinnigen Kammerzwang zu beteiligen.

    Michael Pramann
    Borwelle 20
    37632 Eschershausen

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