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	<title>Kommentare zu: Brennpunkte der Kirchengeschichte</title>
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	<description>Nachrichten aus Trier</description>
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		<title>Von: Sigrid Otto</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7313</link>
		<dc:creator>Sigrid Otto</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 11:18:37 +0000</pubDate>
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		<description>K* Marx und sein Manifest müssen noch dringend ersetzt werden durch Schmidt-Salomon und dessen Manifest. Da dieser S.S. ein großer Philosoph ist, nimmt es nicht wunder, daß er sich nun auch Nietzsche nähert und ihn optimiert durch sein großartiges Buch: &quot;Jenseits von Gut und Böse - warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind&quot;. 


Da er aber auch  inspiriert und zum predigen geneigt ist, hat er in einem Wisch die zehn Gebote der Bibel fleißig überarbeitet in noch einem Buch: &quot;Die goldenen Regeln der Menschheit. Was man tun muß, wenn man das  Richtige tun möchte blablabla...&quot;. Bald in jeder Nachttischschublade der Hotels zu finden. 

Und in noch einem Buch (&quot;Auf dem Weg zur Einheit des Wissens&quot;) erfährt der Trierer Bürger endlich, &quot;wie unter der Perspektive des vernetzten Wissens deutlich wird, daß Biologismus und Kultur einander verstärkende Wahrnehmungsverzerrungen sind&quot;. S.S. beschreibt die Geschichte der Evolutionstheorie vom frühen Lamarckismus hin zur modernen Soziobiologie und zeigt auf, dass diese Entwicklung prinzipiell den Weg zu einer „Einheit des Wissens“ geebnet hat.

Wie bei allen großen Philosophen gibt es auch hier das Problem des Verstehens für den gemeinen Bürger, der die Masse ausmacht und wegen der Quantität großen Einfluß nehmen soll.  Darum ist es angeraten, das man o. g. Zentrum und das G.B.-Haus als Übersetzungsinstitutionen etabliert. Der Evolutionäre Humanismus als künftig trierbewegende Philosophie sollte mundgerecht und verdauungfähig vermittelt werden, um eventuellen Durchfällen und Magenverstimmungen vorzubeugen. Aber daran hat S.S. wohl auch schon gearbeitet, indem er Bilderbücher für Kinder schrieb, die ebenso erwachsenentauglich scheinen. Und da wird tatsächlich alles ganz einfach erklärt, wie es sich tatsächlich verhält. Was soll man da noch selber denken müssen? 

Also Bilderbücher für Kinder und einfach gestrickte Erwachsene einerseits und intellektuelle Sekretionen für die geistlich beweihräucherten andererseits. Dazwischen die Übersetzungsbüros für den mittelbegabten Bürger. 

Aber: vorsichtshalber sollten doch ein oder zwei Oppositionen gegen die Einheit des Wissens gegründet werden , damit der Bürger wenigstens das Gefühl hat, seinen Verstand zu gebrauchen, indem er zwischen manifesten Denkmustern wählen kann. 

Wenigstens..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>K* Marx und sein Manifest müssen noch dringend ersetzt werden durch Schmidt-Salomon und dessen Manifest. Da dieser S.S. ein großer Philosoph ist, nimmt es nicht wunder, daß er sich nun auch Nietzsche nähert und ihn optimiert durch sein großartiges Buch: &#8220;Jenseits von Gut und Böse &#8211; warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind&#8221;. </p>
<p>Da er aber auch  inspiriert und zum predigen geneigt ist, hat er in einem Wisch die zehn Gebote der Bibel fleißig überarbeitet in noch einem Buch: &#8220;Die goldenen Regeln der Menschheit. Was man tun muß, wenn man das  Richtige tun möchte blablabla&#8230;&#8221;. Bald in jeder Nachttischschublade der Hotels zu finden. </p>
<p>Und in noch einem Buch (&#8220;Auf dem Weg zur Einheit des Wissens&#8221;) erfährt der Trierer Bürger endlich, &#8220;wie unter der Perspektive des vernetzten Wissens deutlich wird, daß Biologismus und Kultur einander verstärkende Wahrnehmungsverzerrungen sind&#8221;. S.S. beschreibt die Geschichte der Evolutionstheorie vom frühen Lamarckismus hin zur modernen Soziobiologie und zeigt auf, dass diese Entwicklung prinzipiell den Weg zu einer „Einheit des Wissens“ geebnet hat.</p>
<p>Wie bei allen großen Philosophen gibt es auch hier das Problem des Verstehens für den gemeinen Bürger, der die Masse ausmacht und wegen der Quantität großen Einfluß nehmen soll.  Darum ist es angeraten, das man o. g. Zentrum und das G.B.-Haus als Übersetzungsinstitutionen etabliert. Der Evolutionäre Humanismus als künftig trierbewegende Philosophie sollte mundgerecht und verdauungfähig vermittelt werden, um eventuellen Durchfällen und Magenverstimmungen vorzubeugen. Aber daran hat S.S. wohl auch schon gearbeitet, indem er Bilderbücher für Kinder schrieb, die ebenso erwachsenentauglich scheinen. Und da wird tatsächlich alles ganz einfach erklärt, wie es sich tatsächlich verhält. Was soll man da noch selber denken müssen? </p>
<p>Also Bilderbücher für Kinder und einfach gestrickte Erwachsene einerseits und intellektuelle Sekretionen für die geistlich beweihräucherten andererseits. Dazwischen die Übersetzungsbüros für den mittelbegabten Bürger. </p>
<p>Aber: vorsichtshalber sollten doch ein oder zwei Oppositionen gegen die Einheit des Wissens gegründet werden , damit der Bürger wenigstens das Gefühl hat, seinen Verstand zu gebrauchen, indem er zwischen manifesten Denkmustern wählen kann. </p>
<p>Wenigstens..</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ernst</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7210</link>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 07:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>Wieso so bescheiden? Flavius Valerius ist nicht nur für die Irrungen der Inquisition verantwortlich. Führt nicht auch ein direkter Weg von der Milvischen Brücke zum Prager Fenstersturz, Erstem und Zweitem Weltkrieg, von Vietnam und Kuba und dem Kalten Krieg ganz zu schweigen? Wes Geistes Kind der war, zeigt sich ja schon daran, dass er den Türken dreisterweise mitten in Istanbul eine Kirche der Heiligen Weisheit vor die Nase setzt - und das direkt vis à vis der Blauen Moschee. Durch seine einseitige Bevorzugung des Christentums ist er auch direkt mitverantwortlich für den Internationalen Terrorismus und den Islamismus und irgendwie auch für Guantanamo und Abu Graib.

Und dann erst seine kurzsichtige Planung der Feiertage und Verkehrswege in unserer Stadt und halb Europa! Konstantin ist schuld, dass unsere luxemburgischen Vettern uns regelmäßig die Stadt verstopfen. Und: Hätte er die Niederlande erobert, hätten die Holländer heute ihre eigenen antiken Baudenkmäler und müssten nicht in Karawanen gen Süden ziehen und würden unsere Fernstraßen verstopfen. Letzlich ist Konstantin damit auch für die Klimakatastrophe verantwortlich, das Ozonloch, die Abholzung der Regenwälder, die Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Minderheiten sowie das Wembley-Tor von 1966. Direkt verantwortlich ist er auch für die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, schließlich hätte sich Konstantin ja auch dem Buddhismus zuwenden und statt des Domes und der Basilika Zen-Zentren bauen können. Sanftmütig wie die Lämmer wären wir heute und würden geschwisterlich leben statt uns die Hälse abzuschneiden und gegenseitig zu bescheißen. Auch für die geringe Wahlbeteiligung bei der letzten Trierer Kommunalwahl ist Konstantin direkt zur Verantwortung zu ziehen. Schließlich hätte er ja nicht nur den Sonntag, sondern auch noch den Montag für frei erklären können. Letzlich ist Konstantin auch für meinen Tinnitus aurium verantwortlich. Hätte er seinen Palazzo nicht am Domfreihof errichtet, würde dort heute nicht der dicke Pitter meine Lebenswelt akkustisch verseuchen und Lärmstress verursachen. 

Nur: Was tun mit so einem linken Vogel, der auch noch die Dreistigkeit besitzt, seit 1672 Jahren tot zu sein und sich so einem Tribunal zu entziehen? Der Römer hätte ein probates Mittel gehabt: Damnatio memoriae! Lasst uns den Namen K* überall tilgen - in Museen, Büchern, Internet, Akten, auf Kunstwerken. Ein erster Schritt zur Wiedergutmachung wäre die Umbenennung aller Kinder, die den Namen K* tragen. Auch die Umbenennung von Dom und K*-Basilika in Michael-Schmidt-Salomon-Zentrum und Giordano-Bruno-Haus wäre ein schönes Zeichen. Und als Strafe für diese unsägliche Lobhudelei im Jahr 2007 wird das Rheinische Landesmuseum umgewidmet in eine Karlheinz-Deschner-Bibliothek. Praeterita mutare non possumus. 

Was den Herrn Stölb betrifft, dessen Medium &quot;16vor&quot; übrigens auch umbenannt werden muss, da der Name ein direkter Verweis auf präkoloniale, imperialistische Aktivitäten der Römer ist, die hier unsere Ahnen unterdrückten: Schreibt er weiterhin so ketzerische Dinge und nimmt Luther-Zitate in den Mund, wird das Bistum ihm sicher bald den Temporallappen auswringen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso so bescheiden? Flavius Valerius ist nicht nur für die Irrungen der Inquisition verantwortlich. Führt nicht auch ein direkter Weg von der Milvischen Brücke zum Prager Fenstersturz, Erstem und Zweitem Weltkrieg, von Vietnam und Kuba und dem Kalten Krieg ganz zu schweigen? Wes Geistes Kind der war, zeigt sich ja schon daran, dass er den Türken dreisterweise mitten in Istanbul eine Kirche der Heiligen Weisheit vor die Nase setzt &#8211; und das direkt vis à vis der Blauen Moschee. Durch seine einseitige Bevorzugung des Christentums ist er auch direkt mitverantwortlich für den Internationalen Terrorismus und den Islamismus und irgendwie auch für Guantanamo und Abu Graib.</p>
<p>Und dann erst seine kurzsichtige Planung der Feiertage und Verkehrswege in unserer Stadt und halb Europa! Konstantin ist schuld, dass unsere luxemburgischen Vettern uns regelmäßig die Stadt verstopfen. Und: Hätte er die Niederlande erobert, hätten die Holländer heute ihre eigenen antiken Baudenkmäler und müssten nicht in Karawanen gen Süden ziehen und würden unsere Fernstraßen verstopfen. Letzlich ist Konstantin damit auch für die Klimakatastrophe verantwortlich, das Ozonloch, die Abholzung der Regenwälder, die Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Minderheiten sowie das Wembley-Tor von 1966. Direkt verantwortlich ist er auch für die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, schließlich hätte sich Konstantin ja auch dem Buddhismus zuwenden und statt des Domes und der Basilika Zen-Zentren bauen können. Sanftmütig wie die Lämmer wären wir heute und würden geschwisterlich leben statt uns die Hälse abzuschneiden und gegenseitig zu bescheißen. Auch für die geringe Wahlbeteiligung bei der letzten Trierer Kommunalwahl ist Konstantin direkt zur Verantwortung zu ziehen. Schließlich hätte er ja nicht nur den Sonntag, sondern auch noch den Montag für frei erklären können. Letzlich ist Konstantin auch für meinen Tinnitus aurium verantwortlich. Hätte er seinen Palazzo nicht am Domfreihof errichtet, würde dort heute nicht der dicke Pitter meine Lebenswelt akkustisch verseuchen und Lärmstress verursachen. </p>
<p>Nur: Was tun mit so einem linken Vogel, der auch noch die Dreistigkeit besitzt, seit 1672 Jahren tot zu sein und sich so einem Tribunal zu entziehen? Der Römer hätte ein probates Mittel gehabt: Damnatio memoriae! Lasst uns den Namen K* überall tilgen &#8211; in Museen, Büchern, Internet, Akten, auf Kunstwerken. Ein erster Schritt zur Wiedergutmachung wäre die Umbenennung aller Kinder, die den Namen K* tragen. Auch die Umbenennung von Dom und K*-Basilika in Michael-Schmidt-Salomon-Zentrum und Giordano-Bruno-Haus wäre ein schönes Zeichen. Und als Strafe für diese unsägliche Lobhudelei im Jahr 2007 wird das Rheinische Landesmuseum umgewidmet in eine Karlheinz-Deschner-Bibliothek. Praeterita mutare non possumus. </p>
<p>Was den Herrn Stölb betrifft, dessen Medium &#8220;16vor&#8221; übrigens auch umbenannt werden muss, da der Name ein direkter Verweis auf präkoloniale, imperialistische Aktivitäten der Römer ist, die hier unsere Ahnen unterdrückten: Schreibt er weiterhin so ketzerische Dinge und nimmt Luther-Zitate in den Mund, wird das Bistum ihm sicher bald den Temporallappen auswringen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sigrid Otto</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7168</link>
		<dc:creator>Sigrid Otto</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 22:30:15 +0000</pubDate>
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		<description>Zu dem sogenannten &quot;Beschiß&quot;: 

Hier rennt man Illusionen und Wunschdenken hinterher oder Ritualen, Märchen, Mythen. Was immer der Mensch braucht. 
Reliquienverehrung ist halt nicht mehr oder weniger. Mit Realismus oder Rationalismus hat das nichts zu tun. Die sog. Gläubigen wollen halt Wallfahrten und Pilgern, das liegt in ihrer spirituellen Natur. Ein infantiles Suchen nach Geborgenheit, Wärme und göttlichem Verständnis. Das gibt halt ein geiles, sehr erhabenes, extrem göttliches GEFÜHL. 

Dieses wird selbstverständlich merkantil ausgeschlachtet.

Besonders in Trier, wo der Constantin, der sog. christl. Wegbereiter, über viele Leichen hinweg endlich die Religionsfreiheit propagierte und, Gott sei selig, auch den Weg frei machte zur Inquisition. 

Inquisitio bedeutet &quot;Untersuchung&quot;. Das mutet kriminalistisch an? Was bitte, soll das bedeuten? 

&quot;Untersuchen&quot; hat für die kath. Kirche nur die eine Bedeutung, daß gemäß ihren Dogmen auf Schuld oder Unschuld (nichtgläubig/gläubig) plädiert wird. Insofern ist o.g. Artikel blasphemisch inkl. des Charakters von Herrn Stölb, der sich anmaßt, den hl. Rock etc. als &quot;Beschiß&quot; auszugeben. Er ist schuldig, gemäß den Paradigmen der kath. Kirche und einer Beichte dringend bedürftig. 

Meine Ausführungen lassen vielleicht einige die Pathologie des kath. Glaubens erahnen, die sich laut der Hirnforscher in einer Störung des Temporallappens lokalisieren lassen.

Das ist therapierbar, wenn auch ziemlich schwer. 

Sigrid Otto</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem sogenannten &#8220;Beschiß&#8221;: </p>
<p>Hier rennt man Illusionen und Wunschdenken hinterher oder Ritualen, Märchen, Mythen. Was immer der Mensch braucht.<br />
Reliquienverehrung ist halt nicht mehr oder weniger. Mit Realismus oder Rationalismus hat das nichts zu tun. Die sog. Gläubigen wollen halt Wallfahrten und Pilgern, das liegt in ihrer spirituellen Natur. Ein infantiles Suchen nach Geborgenheit, Wärme und göttlichem Verständnis. Das gibt halt ein geiles, sehr erhabenes, extrem göttliches GEFÜHL. </p>
<p>Dieses wird selbstverständlich merkantil ausgeschlachtet.</p>
<p>Besonders in Trier, wo der Constantin, der sog. christl. Wegbereiter, über viele Leichen hinweg endlich die Religionsfreiheit propagierte und, Gott sei selig, auch den Weg frei machte zur Inquisition. </p>
<p>Inquisitio bedeutet &#8220;Untersuchung&#8221;. Das mutet kriminalistisch an? Was bitte, soll das bedeuten? </p>
<p>&#8220;Untersuchen&#8221; hat für die kath. Kirche nur die eine Bedeutung, daß gemäß ihren Dogmen auf Schuld oder Unschuld (nichtgläubig/gläubig) plädiert wird. Insofern ist o.g. Artikel blasphemisch inkl. des Charakters von Herrn Stölb, der sich anmaßt, den hl. Rock etc. als &#8220;Beschiß&#8221; auszugeben. Er ist schuldig, gemäß den Paradigmen der kath. Kirche und einer Beichte dringend bedürftig. </p>
<p>Meine Ausführungen lassen vielleicht einige die Pathologie des kath. Glaubens erahnen, die sich laut der Hirnforscher in einer Störung des Temporallappens lokalisieren lassen.</p>
<p>Das ist therapierbar, wenn auch ziemlich schwer. </p>
<p>Sigrid Otto</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Theodosius</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7154</link>
		<dc:creator>Theodosius</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 17:12:29 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist also historisch, dass Helena &quot;den Fummel&quot; mitgebracht hat. Glückwunsch zur wissenschaftlichen Sensation. Nach aktuellem Forschungsstand ist das eine Legende. Ebensowenig hat Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erklärt, das geschah mehr als 40 Jahre nach seinem Tod unter einem seiner Nachfolger. Seine Affinität zum &quot;Katholizismus&quot; ist umstritten, möglicherweise sympathisierte er auch mit den Arianern. Auch läuft meines Wissens kein Heiligsprechungsverfahren in Rom. Aber solche Details interessieren ja in einer ideologisierten Debatte ebensowenig, wie die die Rolle des Heiligen Rocks als Symbol für die Ökumene, von wegen Gottesbild und so. 

Konstantin mag man auch wegen seiner historischen Rolle durchaus kritisch bewerten, immerhin hat er ja seine halbe Familie gemeuchelt und Krieg und Bürgerkriege geführt. Das unterscheidet ihn aber kaum von allen anderen römischen Herrschern und auch nicht von vielen Machthabern bis in unsere Zeit. Ihn aber als Besatzer zu sehen, der &quot;unsere Vorfahren&quot; ausgemerzt (so ein historisch belastetes Wort aus ihrem Munde...) hat, ist ziemlich albern. Zu Konstantins Zeiten war unsere Gegend schon Jahrhunderte römisch. Und überhaupt: Wer sind den &quot;unsere&quot; Vorfahren&quot;? Kelten, Franken, Römer oder was hier noch an Völkerschaften durchmarschiert ist?! Die Kelten hat Konstantin sicher nicht okkupiert, die waren im 4. Jahrhundert lange romanisiert. Die Franken hat er auch nicht ausgemerzt (hätte er vielleicht, wenn er gekonnt hätte)  sonst hätten diese nicht gut 150 Jahre später den Laden übernommen. Was die Rolle der Römer als fremde Besatzer betrifft, verkneife ich mir ein Zitat aus Monthy Python... 
Ob seine Zeitgenossen in Trier Konstantin als Besatzer gesehen haben oder als Tyrann? Interessante Frage, angesichts der Quellenlage aber vollkommen hypothetisch. 

Also, ich verstehe, dass aufgeklärte Menschen dem Reliquien- und Heiligenkult der sancta ecclesia kritisch gegenüberstehen. Man sollte aber niemandem &quot;Beschiss&quot; vorwerfen und sich dann selbst eine gefällige Geschichtsschreibung zusammenzimmern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist also historisch, dass Helena &#8220;den Fummel&#8221; mitgebracht hat. Glückwunsch zur wissenschaftlichen Sensation. Nach aktuellem Forschungsstand ist das eine Legende. Ebensowenig hat Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erklärt, das geschah mehr als 40 Jahre nach seinem Tod unter einem seiner Nachfolger. Seine Affinität zum &#8220;Katholizismus&#8221; ist umstritten, möglicherweise sympathisierte er auch mit den Arianern. Auch läuft meines Wissens kein Heiligsprechungsverfahren in Rom. Aber solche Details interessieren ja in einer ideologisierten Debatte ebensowenig, wie die die Rolle des Heiligen Rocks als Symbol für die Ökumene, von wegen Gottesbild und so. </p>
<p>Konstantin mag man auch wegen seiner historischen Rolle durchaus kritisch bewerten, immerhin hat er ja seine halbe Familie gemeuchelt und Krieg und Bürgerkriege geführt. Das unterscheidet ihn aber kaum von allen anderen römischen Herrschern und auch nicht von vielen Machthabern bis in unsere Zeit. Ihn aber als Besatzer zu sehen, der &#8220;unsere Vorfahren&#8221; ausgemerzt (so ein historisch belastetes Wort aus ihrem Munde&#8230;) hat, ist ziemlich albern. Zu Konstantins Zeiten war unsere Gegend schon Jahrhunderte römisch. Und überhaupt: Wer sind den &#8220;unsere&#8221; Vorfahren&#8221;? Kelten, Franken, Römer oder was hier noch an Völkerschaften durchmarschiert ist?! Die Kelten hat Konstantin sicher nicht okkupiert, die waren im 4. Jahrhundert lange romanisiert. Die Franken hat er auch nicht ausgemerzt (hätte er vielleicht, wenn er gekonnt hätte)  sonst hätten diese nicht gut 150 Jahre später den Laden übernommen. Was die Rolle der Römer als fremde Besatzer betrifft, verkneife ich mir ein Zitat aus Monthy Python&#8230;<br />
Ob seine Zeitgenossen in Trier Konstantin als Besatzer gesehen haben oder als Tyrann? Interessante Frage, angesichts der Quellenlage aber vollkommen hypothetisch. </p>
<p>Also, ich verstehe, dass aufgeklärte Menschen dem Reliquien- und Heiligenkult der sancta ecclesia kritisch gegenüberstehen. Man sollte aber niemandem &#8220;Beschiss&#8221; vorwerfen und sich dann selbst eine gefällige Geschichtsschreibung zusammenzimmern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: norbert damm</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7152</link>
		<dc:creator>norbert damm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 11:14:16 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt Herr Müller, die ökonomische Dimension habe ich nicht berücksichtigt. Ich würde auch nie behaupten, dass ich über ReliqienverehrerInnen lachen würde. Meine verstorbene Mutter kam aus diesem Anlass extra von der Südpfalz nach Trier. Historisch ist: Kaiserin Helena hat diesen Fummel mitgebracht, angeblich aus Jerusalem. Ihr Sohn, Kaiser Konstantin, hat dann den Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Ein notierter Mörder, der unsere Vorfahren, die hier lebten, ausmerzen lies. In der Ostkirche ist dieser Okkupator bereit heilig gesprochen. Die katholische Kirche denkt gerade darüber nach. So, wie wenn der amerikanische Präsident Nixen, oder sein Vorgänger, heilig gesprochen würden wegen des Vietnamkrieges. Nein, Herr Müller, der &quot;Heilige Rock ist eine Schande für das Christentum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt Herr Müller, die ökonomische Dimension habe ich nicht berücksichtigt. Ich würde auch nie behaupten, dass ich über ReliqienverehrerInnen lachen würde. Meine verstorbene Mutter kam aus diesem Anlass extra von der Südpfalz nach Trier. Historisch ist: Kaiserin Helena hat diesen Fummel mitgebracht, angeblich aus Jerusalem. Ihr Sohn, Kaiser Konstantin, hat dann den Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Ein notierter Mörder, der unsere Vorfahren, die hier lebten, ausmerzen lies. In der Ostkirche ist dieser Okkupator bereit heilig gesprochen. Die katholische Kirche denkt gerade darüber nach. So, wie wenn der amerikanische Präsident Nixen, oder sein Vorgänger, heilig gesprochen würden wegen des Vietnamkrieges. Nein, Herr Müller, der &#8220;Heilige Rock ist eine Schande für das Christentum.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mattheisenmüller</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7143</link>
		<dc:creator>mattheisenmüller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 19:32:39 +0000</pubDate>
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		<description>@ norbert damm
jaja, ist klar, hauptsache mal über die dummen reliquienverehrer gelacht....
und klar, logisch: wer sich mit dem heiligen rock beschäftigt, der verbrennt auch menschen, oder so.
ganz so einfach ist das nun auch nicht, wenn man mal von persönlichen &quot;gottesbild&quot; (by the way: was ist denn &quot;angemessen&quot;?) absieht, so wird bekanntlich niemand gezwungen sich das anzusehen. und auch die trierer geschäftsleute wird es freuen, wenn besucher in die stadt kommen (warum auch immer). also bitte mal den ball flach halten, es gibt ja wohl auch wichtigeres...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ norbert damm<br />
jaja, ist klar, hauptsache mal über die dummen reliquienverehrer gelacht&#8230;.<br />
und klar, logisch: wer sich mit dem heiligen rock beschäftigt, der verbrennt auch menschen, oder so.<br />
ganz so einfach ist das nun auch nicht, wenn man mal von persönlichen &#8220;gottesbild&#8221; (by the way: was ist denn &#8220;angemessen&#8221;?) absieht, so wird bekanntlich niemand gezwungen sich das anzusehen. und auch die trierer geschäftsleute wird es freuen, wenn besucher in die stadt kommen (warum auch immer). also bitte mal den ball flach halten, es gibt ja wohl auch wichtigeres&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: norbert damm</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7140</link>
		<dc:creator>norbert damm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>Am  Juli 1933 schloss Hitler mit der römischen Kurie den Konkordatsvertrag ab. Am 23. Juli 1933 dem Eröffnungstag der &quot;Rockausstellung&quot; begrüßte Bischof Bornewasser auch die Vertreter der Reichsregierung und der NSDAP vor dem Domportal per Handschlag und geleitete sie in den Dom. In feierlichem Zug. Der normale Christ-Nazi in Tier musste denken, dass der Herr Bischof die Nazis hoffähig gemacht hat.Ich zitiere aus dem Stattführer: Trier im Nationalsozialismus/hrsg. von Thomas Zuche. 1997, S.57:&quot;Es ist ein großes Verdienstder Reichsregierung, ja, es ist ein Rettungswerk am deutschen Volk, wenn sie dem verderblichen und unwürdigen Treiben der Gottlosen ein kraftvolles Halt gebietet; wenn sie mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dem Bolschewismus, dieser die Völker ins Unglück stoßenden geistigen Entartung, entgegentritt....&quot; Aus einer Rede am 25. Juli von Bischof Bornewasser vor der katholischen Studentenverbindung &quot;Ripuaria&quot; in Bonn. &quot;Der Beschiss mit unserem Herrn Rock in Trier&quot;( Martin Luther) geht weiter. Eines meiner Lieblingslieder &quot;Freifrau von Droste-Vischering&quot; von 1844 verballhornt diese Reliquienverehrung. Bischof Ackermann sollte nachdenken, ob diese Rock-Show der Förderung eines angemessenen Gottesbildes dient, oder ob, wenn man die politische Dimension berücksichtigt, sie nicht zu einer Rocky- Horror-Picture-Schow verkommen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am  Juli 1933 schloss Hitler mit der römischen Kurie den Konkordatsvertrag ab. Am 23. Juli 1933 dem Eröffnungstag der &#8220;Rockausstellung&#8221; begrüßte Bischof Bornewasser auch die Vertreter der Reichsregierung und der NSDAP vor dem Domportal per Handschlag und geleitete sie in den Dom. In feierlichem Zug. Der normale Christ-Nazi in Tier musste denken, dass der Herr Bischof die Nazis hoffähig gemacht hat.Ich zitiere aus dem Stattführer: Trier im Nationalsozialismus/hrsg. von Thomas Zuche. 1997, S.57:&#8221;Es ist ein großes Verdienstder Reichsregierung, ja, es ist ein Rettungswerk am deutschen Volk, wenn sie dem verderblichen und unwürdigen Treiben der Gottlosen ein kraftvolles Halt gebietet; wenn sie mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dem Bolschewismus, dieser die Völker ins Unglück stoßenden geistigen Entartung, entgegentritt&#8230;.&#8221; Aus einer Rede am 25. Juli von Bischof Bornewasser vor der katholischen Studentenverbindung &#8220;Ripuaria&#8221; in Bonn. &#8220;Der Beschiss mit unserem Herrn Rock in Trier&#8221;( Martin Luther) geht weiter. Eines meiner Lieblingslieder &#8220;Freifrau von Droste-Vischering&#8221; von 1844 verballhornt diese Reliquienverehrung. Bischof Ackermann sollte nachdenken, ob diese Rock-Show der Förderung eines angemessenen Gottesbildes dient, oder ob, wenn man die politische Dimension berücksichtigt, sie nicht zu einer Rocky- Horror-Picture-Schow verkommen ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Merten</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/10/brennpunkte-der-kirchengeschichte/comment-page-1/#comment-7131</link>
		<dc:creator>Michael Merten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:34:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hier eine heute wieder sehr lesenswerte Passage aus dem Bericht &quot;Bischof Marx lädt Papst Benedikt nach Trier ein&quot; aus dem Jahr 2007:
&quot;Gut möglich aber auch, dass der Papst den Weg an die Mosel findet und dann nicht mehr von Bischof Marx empfangen wird. Schließlich gilt der Trierer als einer der Hoffnungsträger des deutschen Episkopats, und dass er dereinst Erzbischof von Köln und damit Nachfolger von Joachim Kardinal Meisner werden könnte, ist nur eine der vielen Spekulationen, die über Marx’ künftige Einsatzmöglichkeiten angestellt werden.&quot;
Tja, so hatten sich wohl viele von uns verschätzt. Jetzt trinkt unser Altbischof Erdinger statt Kölsch...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine heute wieder sehr lesenswerte Passage aus dem Bericht &#8220;Bischof Marx lädt Papst Benedikt nach Trier ein&#8221; aus dem Jahr 2007:<br />
&#8220;Gut möglich aber auch, dass der Papst den Weg an die Mosel findet und dann nicht mehr von Bischof Marx empfangen wird. Schließlich gilt der Trierer als einer der Hoffnungsträger des deutschen Episkopats, und dass er dereinst Erzbischof von Köln und damit Nachfolger von Joachim Kardinal Meisner werden könnte, ist nur eine der vielen Spekulationen, die über Marx’ künftige Einsatzmöglichkeiten angestellt werden.&#8221;<br />
Tja, so hatten sich wohl viele von uns verschätzt. Jetzt trinkt unser Altbischof Erdinger statt Kölsch&#8230;</p>
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