Lauf nach Luxemburg

TRIER/LUXEMBURG. Luxemburger Studenten der Trierer Universität haben am Freitag einen Staffellauf von der Moselstadt bis zur Kapitale des Großherzogtums unternommen.
Der Lauf hat schon eine lange Tradition, doch wann er begründet wurde, vermag Nathalie Frosio nicht zu sagen: Das 24. Mal mache man sich nun schon auf den Weg, mutmaßte die Pädagogikstudentin. Ein Kommilitone hielt dagegen: Es sei wohl bereits der 25. Staffellaaf, den die Vereinigung “Lëtzebueger Studenten zu Tréier”, kurz LST, am Freitagmorgen startete.

Mehr als 450 Luxemburger studieren derzeit an Triers Hochschulen, rund 80 von ihnen sind in der LST organisiert. Die Vereinigung existiert bereits seit rund drei Jahrzehnten. Fast in jedem Jahr veranstaltete die LST seither einen Staffellauf, und jedes Mal lief man für einen guten Zweck: für Kinderheime, Obdachloseninitiativen oder an Krebs erkrankte Menschen.

Die Luxemburger und der Kulturdezernent kurz vor dem Start zu ihrem Staffellauf. Foto: Marcus StölbIn diesem Jahr geht der Erlös von rund 600 Euro an das SOS-Kinderdorf im luxemburgischen Mersch. Gesponsert wurde die Veranstaltung von der luxemburgischen Bank BGL. Mehr als 20 Läufer legten gestern eine knapp 60 Kilometer lange Strecke zurück, die insgesamt 21 Etappen führten von der Trierer Uni entlang der Mosel über Wormeldingen hinauf zum Kirchberg in Luxemburg-Stadt. Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink empfing die Gruppe am Vormittag im Rathaus. Die Aktion unterstreiche einmal mehr die “sehr innige Partnerschaft zwischen unseren beiden Schwesterstädten”, lobte Holkenbrink, und so wie der Findel der Flughafen der Trierer sei, so sei die hiesige Uni auch irgendwie die der Luxemburger – ungeachtet dessen, dass das Großherzogtum längst über eine eigen Hochschule verfügt.

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