Azubis sanieren Sanitärräume

HEILIGKREUZ. Auszubildende von insgesamt 16 Handwerksbetrieben werden in den kommenden sechs Wochen die maroden Sanitärräume der Grundschule Heiligkreuz sanieren.

Erstmals stellt die fabri GmbH Trier damit ihr Azubi-Sozialprojekt in den Dienst der guten Sache. Nachdem fabri-Geschäftsführer Wolfgang Scholtes erfahren hatte, dass es bei den sanitären Anlagen schon seit Jahren erheblichen Erneuerungsbedarf gibt, war die Entscheidung schnell gefallen. Das Vorhaben wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Grundschule bekannt gegeben, die Renovierungsphase wird sich über voraussichtlich sechs Wochen erstrecken, so dass die mehr als 200 Schüler bereits nach den Sommerferien über die neuen Räumlichkeiten verfügen können.

“Unser Engagement ist als Geschenk an die Stadt Trier zu verstehen”, erklärte der Handwerksmeister im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk, “und wir haben der Schule gerne dieses ‘Geburtstagsgeschenk’ gemacht”. Scholtes geht es aber nicht nur um den sozialen Aspekt und das “Anpacken” dort, wo Unterstützung von Nöten ist: “Gemeinnützige Projekte, die der Allgemeinheit zu Gute kommen, und bei denen die Auszubildenden ihre Fähigkeiten und Kenntnisse vertiefen und unter Beweis stellen können, dienen als Motivationsmotor und bilden eine wichtige Basis für das spätere Berufsleben. Lob und Anerkennung aus der Öffentlichkeit unterstreichen diese Aspekte”.

Lobende Worte für das Engagement kommen auch aus der Verwaltung: “Das Rathaus der Stadt Trier freut sich über das Angebot des fabri-Teams, uns bei der Sanierung der Toilettenanlage der Grundschule Heiligkreuz zu unterstützen. Ohne dieses bürgerschaftliche Engagement wäre es uns nicht möglich gewesen, die Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt zu realisieren”, betonte Klauspeter Quiring, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft der Stadt Trier. Die Materialkosten werden vom Steuerzahler getragen, so Quiring, der auf “weitere Projekte ähnlicher Art” hofft. Auch Rektor Hans-Dieter Biesdorf ist begeistert von der Auszubildenden-Initiative: “Es ist natürlich mehr als begrüßenswert, wenn sich die Lehrlinge so für unsere Schule einbringen, und die Schüler und ihre Eltern freuen sich ganz besonders über diese Renovierung. Unser Dank geht natürlich auch an das Amt für Gebäudewirtschaft, das diese Maßnahme tatkräftig unterstützt. Die positive Zusammenarbeit zwischen der Stadt Trier und dem hiesigen Handwerk kann nicht genug Beachtung finden”.

Währenddessen schaut Wolfgang Scholtes schon weiter: „Ich wünsche mir natürlich, dass unsere Initiative als Beispiel mit Vorbildcharakter wahrgenommen wird, und dazu beiträgt, dass sich künftig auch andere Unternehmen ihren sozialen Auftrag wahrnehmen und bürgerschaftliches Engagement beweisen“. In Zeiten leerer Kassen und knapper Budgets, so Scholtes weiter, sollte es häufiger zu solch übergreifenden Kooperationen kommen. Für den fabri-Chef ist jedenfalls klar, dass es künftig in jedem Jahr ein ver-gleichbares fabri-Sozialprojekt geben wird.

fabri – Handwerk aus einer Hand

fabri plant, koordiniert und führt mit 16 angeschlossenen Handwerksfirmen den Umbau und die Sanierung von kompletten Häusern, Wohnungen oder einzelnen Räumen aus. Auch unter dem Aspekt der effizienten Energieeinsparung schafft fabri – abgestimmt auf die individuellen Vorstellungen – zeitgemäßen Wohn- und Lebensraum. Und das bequem, termingerecht und zum vereinbarten Preis. Unternehmensschwerpunkte sind: Komplette Hausumbauten, Hauserweiterungen durch Anbauten, Renovierung einzelner Wohnungen, Dachgeschossausbau und –aufstockung, exklusive Badumbauten, private und öffentliche Wellnessanlagen, Terrassensanierungen und Gartengestaltungen.

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. Klaus Wagner schreibt:

    Die Toilettenanlagen in der Grundschule Heiligkreuz waren schon ein unappetitliches Thema, als meine Tochter in die Grundschule kam… mittlerweile geht sie in die Klasse 12!
    Trotzdem oder gerade deshalb aber ist die Initiative der jungen Auszubildenden gemeinsam mit der Firma fabri unbedingt zu unterstützen: Gut für die Auszubildenden, sich in einem sinnvollen Projekt zu engagieren, gut für die Firma, ihren Namen zur Verfügung zu stellen und gut für die Schulkinder, nach den Ferien eine ordentliche Toilette vorfinden zu können.
    Vielen Dank an die Initiatoren!

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