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	<title>Kommentare zu: &#8220;Viele überwachen nach eigenem Gutdünken&#8221;</title>
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	<description>Nachrichten aus Trier</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 16:38:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: beobachter</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/13/viele-uberwachen-nach-eigenem-gutdunken/comment-page-1/#comment-7201</link>
		<dc:creator>beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:02:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Tom

Einverstanden. Schilderte lediglich, was mir angesichts dieser privatisierten Personenfahndung im Alleencenter durch den Kopf ging. 

Trennen wir beides: Per Videoüberwachung möglich gewordene öffentliche Personenfahndung der Betreiber von Einkaufscentren sind das eine - 
das ganz andere ist das vollkommene Fehlen von Hinweisen öffentlicher Art auf die Deportation der Trierer jüdischen Bevölkerung vom Bahngelände, nach vorheriger teilweiser Inhaftierung in den Kellern des heutigen &quot;Mehrfamilienhauses&quot; - seinerzeit Gestapo-Sitz.

Sehe die Unvereinbarkeit der Vergleichsebenen ein und erkenne die dadurch mögliche Lesart einer Relativierung deutscher Kapitalverbrechen - war keine Absicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tom</p>
<p>Einverstanden. Schilderte lediglich, was mir angesichts dieser privatisierten Personenfahndung im Alleencenter durch den Kopf ging. </p>
<p>Trennen wir beides: Per Videoüberwachung möglich gewordene öffentliche Personenfahndung der Betreiber von Einkaufscentren sind das eine &#8211;<br />
das ganz andere ist das vollkommene Fehlen von Hinweisen öffentlicher Art auf die Deportation der Trierer jüdischen Bevölkerung vom Bahngelände, nach vorheriger teilweiser Inhaftierung in den Kellern des heutigen &#8220;Mehrfamilienhauses&#8221; &#8211; seinerzeit Gestapo-Sitz.</p>
<p>Sehe die Unvereinbarkeit der Vergleichsebenen ein und erkenne die dadurch mögliche Lesart einer Relativierung deutscher Kapitalverbrechen &#8211; war keine Absicht.</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/13/viele-uberwachen-nach-eigenem-gutdunken/comment-page-1/#comment-7175</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 11:34:34 +0000</pubDate>
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		<description>@beobachter

Ein durchaus ernstzunehmender, im rechten Maße kritischer Leserbrief - bis auf den absolut überzogenen und noch dazu völlig unnötigen Holocaust-Vergleich, der mir wirklich jegliche Lust vergehen lässt, Ihrer Argumentation weiter zu folgen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@beobachter</p>
<p>Ein durchaus ernstzunehmender, im rechten Maße kritischer Leserbrief &#8211; bis auf den absolut überzogenen und noch dazu völlig unnötigen Holocaust-Vergleich, der mir wirklich jegliche Lust vergehen lässt, Ihrer Argumentation weiter zu folgen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: beobachter</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/13/viele-uberwachen-nach-eigenem-gutdunken/comment-page-1/#comment-7170</link>
		<dc:creator>beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 08:14:13 +0000</pubDate>
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		<description>Besonders brisant wird es dann, wenn - wie im Alleencenter selbst gesehen - Standbilder aus den Videokameraaufzeichnungen dazu verwednet werden, als großformatige Poster in Aufstellerrahmen Menschen anzuprangern. Im disem Fall handelte es sich um ein Plakat, auf dem ein Video-Standbild aus dem Alleencenter zu sehen war, darauf einige Jugendliche, um eine dieser Personen ein Kreis und die Posterüberschrift lautete &quot;Wer kennt diese Person?&quot; samt Telefonnummer. Früher nannte man das Aufruf zur Denunziation - brisant an einer Stelle, an der 100m weiter vor einigen Jahrzehnten die letzten Juden Triers in die Züge steigen mussten.....
Wenn die Videosherifs schon per Videosteckbrief zur privaten Personenfahndung aufrufen dürfen, ist dem weiteren Missbrauch dieser Technik Tür und Tor geöffnet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders brisant wird es dann, wenn &#8211; wie im Alleencenter selbst gesehen &#8211; Standbilder aus den Videokameraaufzeichnungen dazu verwednet werden, als großformatige Poster in Aufstellerrahmen Menschen anzuprangern. Im disem Fall handelte es sich um ein Plakat, auf dem ein Video-Standbild aus dem Alleencenter zu sehen war, darauf einige Jugendliche, um eine dieser Personen ein Kreis und die Posterüberschrift lautete &#8220;Wer kennt diese Person?&#8221; samt Telefonnummer. Früher nannte man das Aufruf zur Denunziation &#8211; brisant an einer Stelle, an der 100m weiter vor einigen Jahrzehnten die letzten Juden Triers in die Züge steigen mussten&#8230;..<br />
Wenn die Videosherifs schon per Videosteckbrief zur privaten Personenfahndung aufrufen dürfen, ist dem weiteren Missbrauch dieser Technik Tür und Tor geöffnet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/13/viele-uberwachen-nach-eigenem-gutdunken/comment-page-1/#comment-7163</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 11:29:06 +0000</pubDate>
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		<description>Die Überwachung durch Wirtschaft und  Staat ufern zunehmend aus. 
Gut dass Ihr Euch des Themas annehmt.

Tipps um sich weiter zu informieren:www.stasizwopunktnull.de
Ein guter Info-Film zum Thema: http://www.dubistterrorist.de/
Und hier Wer können alle Kandidaten für den BigBrotherAward nominieren
(Die BigBrotherAwards Deutschland wurden ins Leben gerufen, um die öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz zu fördern – sie sollen missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen zeigen.) http://www.bigbrotherawards.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überwachung durch Wirtschaft und  Staat ufern zunehmend aus.<br />
Gut dass Ihr Euch des Themas annehmt.</p>
<p>Tipps um sich weiter zu informieren:www.stasizwopunktnull.de<br />
Ein guter Info-Film zum Thema: <a href="http://www.dubistterrorist.de/" rel="nofollow">http://www.dubistterrorist.de/</a><br />
Und hier Wer können alle Kandidaten für den BigBrotherAward nominieren<br />
(Die BigBrotherAwards Deutschland wurden ins Leben gerufen, um die öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz zu fördern – sie sollen missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen zeigen.) <a href="http://www.bigbrotherawards.de/" rel="nofollow">http://www.bigbrotherawards.de/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Who watches the watchers?</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/07/13/viele-uberwachen-nach-eigenem-gutdunken/comment-page-1/#comment-7158</link>
		<dc:creator>Who watches the watchers?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:22:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.16vor.de/?p=15758#comment-7158</guid>
		<description>Da habe ich auch schon einschlägige Erfahrungen gemacht. Mit der Bitte um Überprüfung der Rechtmäßigkeit einer privaten Videoüberwachungsanlage, die einen ganzen Straßenzug im Innenstadtbereich erfasst, wandte ich mich zunächst an das Ordnungsamt in der Hindenburgstraße. Resultat: Keine Zuständigkeit, da müsste ich schon zur Polizei gehen und Anzeige erstatten.

Nun gut. Ich folgte der Empfehlung und wollte Anzeige erstatten. Rechtsgrund: Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Die Anzeige wurde indes nicht aufgenommen, der zuständige Beamte meinte, es sei ja unklar, wie sich die Sachlage verhält und ob da überhaupt ein Verstoß vorläge.

Ja, wozu dienen denn Ermittlungen eigentlich, wenn nicht zur Aufklärung von Sachverhalten?

Immerhin wollte er der Sache nachgehen und notierte sich meinen Namen und meine Anschrift.

Auf das Ergenbis der Nachforschungen warte ich seit ca. 2 Jahren.

Das Problem liegt doch darin, dass die Exekutive daran interessiert ist, auf möglichst umfangreiches Überwachungsmaterial zurückgreifen zu können. Datenschutz ist da höchst nachrangig.

Anmerkung: Ich poste diese Geschichte absichtlich nicht unter meinem Klarnamen, inzwischen bin ich nämlich durchaus etwas besorgt in solchen Dingen. Die Redaktion kann mich gerne unter der angegebenen E-Mail-Adresse ansprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da habe ich auch schon einschlägige Erfahrungen gemacht. Mit der Bitte um Überprüfung der Rechtmäßigkeit einer privaten Videoüberwachungsanlage, die einen ganzen Straßenzug im Innenstadtbereich erfasst, wandte ich mich zunächst an das Ordnungsamt in der Hindenburgstraße. Resultat: Keine Zuständigkeit, da müsste ich schon zur Polizei gehen und Anzeige erstatten.</p>
<p>Nun gut. Ich folgte der Empfehlung und wollte Anzeige erstatten. Rechtsgrund: Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Die Anzeige wurde indes nicht aufgenommen, der zuständige Beamte meinte, es sei ja unklar, wie sich die Sachlage verhält und ob da überhaupt ein Verstoß vorläge.</p>
<p>Ja, wozu dienen denn Ermittlungen eigentlich, wenn nicht zur Aufklärung von Sachverhalten?</p>
<p>Immerhin wollte er der Sache nachgehen und notierte sich meinen Namen und meine Anschrift.</p>
<p>Auf das Ergenbis der Nachforschungen warte ich seit ca. 2 Jahren.</p>
<p>Das Problem liegt doch darin, dass die Exekutive daran interessiert ist, auf möglichst umfangreiches Überwachungsmaterial zurückgreifen zu können. Datenschutz ist da höchst nachrangig.</p>
<p>Anmerkung: Ich poste diese Geschichte absichtlich nicht unter meinem Klarnamen, inzwischen bin ich nämlich durchaus etwas besorgt in solchen Dingen. Die Redaktion kann mich gerne unter der angegebenen E-Mail-Adresse ansprechen.</p>
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