47 Mal über Rot gefahren
TRIER. Seit mehr als einem Jahr führt die Trierer Polizei regelmäßige und intensive Verkehrsüberwachungen im gesamten Stadtgebiet durch.
Unterstützt wird sie hierbei vom Verkehrsüberwachungstrupp der Polizeidirektion und der Bereitschaftspolizei. Bei diesem “Trier-Tag” werden an mindestens einem Tag in der Woche zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Stellen Verkehrskontrollen durchgeführt. So auch im Monat Juli. Der Schwerpunkt der Verkehrskonzeption lag in diesem Monat auf der Überwachung von Vorfahrtsregeln.
Insgesamt stellten die Beamten über 445 Verkehrsverstöße fest. Wegen Überfahrens eines Stoppschildes wurden 65 Autofahrer verwarnt. 47 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstatteten die Beamten gegen Verkehrsteilnehmer, die bei Rot über die Ampel gefahren sind. Allein bei einer Verkehrskontrolle am 24. Juli registrierte die Polizei in anderthalb Stunden an der Ampelanlage Kaiserstraße/St.-Barbara-Ufer 21 Rotlichtverstöße. In sieben Fällen werden diese Fahrverbote nach sich ziehen.
Daneben wurde festgestellt:
71 Verstöße gegen die Anschnallpflicht.
53 Verstöße gegen das Durchfahrtsverbot.
178-mal wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten.
Gegen 135 Verkehrsteilnehmer erstatteten sie Ordnungswidrigkeitsanzeigen, 310-mal blieb es bei einer Verwarnung. Hinzu kommen einige Strafanzeigen und Mängelberichte. Die Polizei werde auch weiterhin diese Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführen, heißt es in einer Mitteilung.
von 16vor





1. August 2009 (11:27 Uhr)
Anderswo in Deutschland passiert das glaube ich im ganzen Stadtgebiet vergleichbargroßer Städte nicht in einer Woche.