Neun Musiker für einen guten Zweck
TRIER. Siánye nennt sich eine Neugründung in der Trierer Musikszene. Am 7. August veranstaltet die Formation ein Benefizkonzert zugunsten des Projekts “Meine Burg”.
Sie spielen akustische Gitarre, und auch ein Kontrabass kommt zum Einsatz, ebenso Trommeln und ein Cello. Doch damit nicht genug: Neben den erwähnten Instrumenten wird noch Klavier gespielt, ein Didgeridoo ist zu hören, eine Mandoline, eine Querflöte. Bei einem ersten Auftritt im Café Lübke Sounds wurde die Musik der Trierer Band begeistert aufgenommen.
Vor zwei Jahren fingen der in Bulgarien geborene Wahltrierer Kiril Halachev und Lukas Hard an, gemeinsam Musik zu machen. Mittlerweile besteht das Musikerkollektiv aus neun Leuten. “Was uns verbindet, ist die Lust am musikalischen Experimentieren”, sagt Halachev, “die Lust, auch Grenzen zu überwinden, zum Beispiel Instrumente auch mal anders zu spielen”. Bei der stilistischen Einordnung sind sich die Musiker unschlüssig. Viele Bands entscheiden sich ungern für eine “Schublade“, doch die von perkussiven Ausbrüchen durchzogene melancholische Traummusik von Siánye verdient wohl am ehesten den Stempel “Weltmusik” oder “Ethnic Fusion”.
Am 7. August geben die Musiker im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais ein Benefizkonzert zugunsten des Projekts “Meine Burg” des Trierer Kinderschutzbundes. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
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