Beiträge vom 17. August 2009

Triers Linke zerlegt sich

Ein Bild aus besseren Tagen, im Februar dieses Jahres: Weil Gleißner (ganz rechts) nicht mehr mit Verbeek (ganz links) kann, muss nun Katrin Werner (Mitte) ran. Foto: Marcus StölbEine Woche vor der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats hat sich die kleinste der sechs Fraktionen bereits zerlegt: Marc-Bernhard Gleißner erklärte am Montagnachmittag seinen Mandatsverzicht. Als Grund gab der bisherige Linken-Fraktionschef an, dass er mit dem Spitzenkandidaten seiner Partei bei der Kommunalwahl, Dr. Johannes Verbeek, nicht mehr zusammenarbeiten könne. Der konterte, Gleißner habe eine “ganz linke Tour” gedreht. Wenig spricht dafür, dass Verbeek mit Gleißners Nachrückerin Katrin Werner besser zurande kommen wird. Wahrscheinlicher scheint da schon, dass die Linke alsbald ihren Fraktionsstatus verliert.
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Belohnung ausgesetzt

TRIER. Für Hinweise, die zum Auffinden des vermissten Studenten Maxim Beck führen, haben Familie und Freunde jetzt eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
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Badeunfall: Mann verstorben

MERTESDORF. Ein 20-jähriger Mann ist am Sonntag nach einem Badeunfall tags zuvor im Schwimmbad Mertesdorf verstorben.
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Nöhl will SPD-Vize werden

TRIER. Der Stadtratsnachrücker und SPD-Parteischriftführer Markus Nöhl will Stellvertreter von Malu Dreyer werden.
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Haydns “Volksoratorium”

TRIER. Nach der “Schöpfung” wird beim “Moselmusik Festival” mit Josef Haydns “Jahreszeiten” zum zweiten Mal dem 200. Todestag des deutschen Komponisten gedacht.
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Wertebewusste Ökonomie

TRIER. Der Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. lädt gemeinsam mit anderen Veranstaltern zum 9. Regionalen Klimagipfel in das Studienzentrum des Karl-Marx-Hauses.
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“Ich mache das ordentlich!”

Will für die FDP ein gutes Zweitstimmenergebnis rausholen: Dr. Per Knöß, Direktkandidat der Liberalen. Foto: Marcus StölbEnde September wird ein neuer Bundestag gewählt. Im Wahlkreis 204 “Trier” bewerben sich sechs Kandidaten um das Direktmandat. Unter ihnen ist auch Dr. Per Knöß, der von den Liberalen ins Rennen geschickt wurde. Seine Chancen, im Herbst  ins Parlament einzuziehen, tendieren eigentlich gen Null, doch seiner Motivation tut das keinen Abbruch. Was er anpacke, das nehme er ernst, stellt der Mediziner denn auch klar, und mit seiner Bewerbung um das Mandat wolle er vor allem ein ordentliches Zweitstimmenergebnis für seine Partei befördern. Bei der letzten Bundestagswahl kamen die Freidemokraten im Wahlkreis auf immerhin auf 10,5 Prozent der Zweitstimmen. 
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