Belohnung ausgesetzt
TRIER. Für Hinweise, die zum Auffinden des vermissten Studenten Maxim Beck führen, haben Familie und Freunde jetzt eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
Maxim Beck hatte am 29. Juli zum letzten Mal versucht, seine Eltern in Dresden anzurufen, seither ist er spurlos verschwunden und auch auf seinem Handy nicht mehr erreichbar (wir berichteten). Auf einer Website haben Freunde und Angehörige Plakate und Flyer zum herunterladen bereit gestellt. Man benötige noch dringend freiwillige Helfer, um Plakate aufzuhängen und Flyer in Umlauf zu bringen, erklärte Anastassia Lialina, eine Freundin des Vermissten, am Montag gegenüber 16vor.
Unterdessen kündigte die Polizei am Nachmittag an, dass der ursprünglich für vergangenen Donnerstag vorgesehene und dann witterungsbedingt verschobene Einsatz eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera nach derzeitiger Planung morgen Abend stattfinden wird. Ab 23 Uhr soll das Gelände im Bereich Petrisberg, Trier-Olewig/Tiergarten und Trier-Feyen überflogen werden.
von Marcus Stölb





17. August 2009 (22:25 Uhr)
Entschuldigen Sie die Frage,
ohne dass ich der Aktion und den Suchern jegliche Hoffnung
auf Erfolg absprechen möchte.
Aber:
Was verspricht man sich 19 Tage später
von einer Suche mit einer Wärmebildkamera?
Und wäre diese Aktion nicht nur unmittelbar nach dem Verschwinden
sinnvoll gewesen und hat so etwas zu Beginn der Suche nicht stattgefunden ?
18. August 2009 (10:47 Uhr)
Die Antwort auf die Frage aus Leserbrief 1 Fragezeichen
interessiert mich auch sehr. Wäre schön, dazu ausführliche Infos
zu bekommen.
Hoffe, die Suchaktion geht weiter und die Familie und Freunde aus Dresden
erhalten jede nur mögliche Unterstützung.
18. August 2009 (13:16 Uhr)
Hallo,
das erklärt sich ganz einfach. Eine Wärmebildkamera registriert unterschiedliche Wärmepunkte auf dem Boden, je nach Dichte von Gestrüpp usw. bietet sie meines Wissens nach aber keine 100% Sicherheit, ist aber trotzdem eine tolle Methode.
Wenn Maxim eventuell einen schweren Unfall hatte und schlimm gestürzt sein sollte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn nach nun 20 Tagen noch lebend findet, natürlich praktisch gleich null- leider, aber so realistisch muss man das wohl sehen. Dennoch ist eine Leiche wärmer als der Boden, diese Wärme entsteht durch die biochemischen Prozesse, die nach dem Tod stattfinden. Also auch eine Leiche kann mittels Wärmebild gefunden werden.
Sollte man absolut nichts finden, gibt das aber der Polizei und auch den Angehörigen natürlich wenigstens eine gewisse Sicherheit, dass er dort nicht irgendwo liegt.