Weitere Verdachtsfälle
TRIER. Im Ermittlungsverfahren gegen einen Facharzt gehen Staatsanwaltschaft und Polizei davon aus, dass es weitere Opfer gibt.
Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei ermitteln gegen einen in Trier niedergelassenen Facharzt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses (§ 174c StGB). Die bisherigen Ermittlungen haben – neben den bereits erwähnten vier – weitere Verdachtsfälle ergeben. Die Ermittlungsbehörden schließen nicht aus, dass es zudem Opfer gibt, die möglicherweise aus Angst oder Scham bislang den Kontakt zur Polizei scheuten. Die Polizei weist deshalb darauf hin, dass gerade Opfer von Sexualstraftaten bei ihr Hilfe erfahren könnten. Bei Bedarf werden auch Beratungsangebote vermittelt.
Bei der Staatsanwaltschaft Trier gibt es eine Zeugenkontaktstelle, die von Zeugen als Anlaufstelle in Anspruch genommen werden kann. Geschädigte Frauen, die sich bislang noch nicht gemeldet haben werden gebeten, sich mit dem Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Trier, Telefon 0651/2019-225 oder 2019-221, in Verbindung zu setzen oder sich an die Zeugenkontaktstelle der Staatsanwaltschaft Trier, Telefon 0651/466-3220, zu wenden.
von 16vor




