Du bist Trier: Gustav Schulz
Gustav Schulz ist vielseitig. Er kann nicht nur auf dem Platz fast jede Position spielen, sondern ist auch ein begabter Musiker. Bei der Hausmusik im Familienkreis bevorzugt er Gitarre und Akkordeon, auf dem Rasen die linke Angriffsseite. Mit einem geschätzten Marktwert von 200.000 Euro ist Schulz einer der teuersten Spieler bei Eintracht Trier (nach Sahr Senesie und Neuzugang Christopher Reinhard). Unschätzbar hingegen ist sein Wert als Identifikationsfigur. “Gus” oder “Jodl”, wie er bei seinen Teamkameraden gerufen wird, ist einer der letzten echten Trierer in der Mannschaft. Dabei zog es den Trier-Wester schon früh von hier weg: Der 24-Jährige kickte bereits für den FSV Salmrohr und die zweiten Mannschaften des VfB Stuttgart und 1. FC Köln, bevor er an die Mosel zurückkehrte. Geografisch hat er damit seine alte und neue Heimat gefunden, sportlich soll es hingegen weiter nach oben gehen.
1. Was gefällt Ihnen besonders an Trier?
Die Porta Nigra. Wenn ich da vorbei fahre, frage ich mich immer, wie die Römer es damals geschafft haben, solche Wahrzeichen zu bauen.
2. Wo essen und trinken Sie auswärts am liebsten?
Bei Nicola Fornelli am Hauptmarkt, im Croatia und in der Villa Venezia.
3. Wer ist für Sie der bedeutendste Trierer?
Mein Vater.
4. Wo ist Triers größter Schandfleck?
Unsere Kabine im Moselstadion, die hätte eine Renovierung bitter nötig.
5. Wer ist in Trier Ihr Lieblingssportler?
Rudi Thömmes, der hat sehr viel für Trier und die Eintracht getan.
6. Ihr Lieblingswort auf Trierisch?
Quant!
7. Was zeichnet den typischen Trierer aus?
Trierer sind nette, sympathische und gesprächige Leute. So wie ich.
8. Was würden Sie in Trier gerne ändern?
Ich würde aus dem Moselstadion ein reines Fußballstadion machen mit Platz für 15.000 Zuschauer.
9. Wo ist für Sie Trier am schönsten?
Auf dem Markusberg, wegen des schönen Blicks auf Trier.
10. Welche Freizeiteinrichtung in Trier nutzen Sie am meisten?
Mein Fitness-Studio.
11. Was ist für Sie das vollkommene Glück?
Dass ich und meine Familie gesund bleiben und ich den Sprung in die erste Liga schaffe, am besten natürlich mit der Eintracht.
12. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Musikmachen.
13. Ihr größter Fehler?
Da fällt mir spontan nichts ein. Als ich noch jünger war, habe ich aber leider den falschen Beratern vertraut.
14. Was verabscheuen Sie am meisten?
Unehrlichkeit und Unzuverlässigkeit.
15. Wo würden Sie außer in Trier gerne leben?
In Köln, weil dort immer was los ist und sehr offene Menschen zu finden sind. Ich hatte eine tolle Zeit dort.
16. Ihr Motto?
“Veränderungen bestimmen dein Leben”
von 16vor




