Entlastung fürs Kanalnetz

KÜRENZ. Die Bauarbeiten in der Domänenstraße werden am 9. Oktober abgeschlossen. Während dort die Vollsperrung aufgehoben wird, wird es eine neue in der Avelsbacher Straße geben.

Die SWT baut zwischen Metternichstraße und Avelsbacher Straße über eine Länge von 70 Metern einen neuen Entlastungskanal für Kürenz. Dabei wird die Verkehrsführung geändert.

Der Kanal mit einem Durchmesser von 1,4 Metern wird mittels Pressung unter den Bahngleisen hindurch verlegt. Im Vorfeld wurde der Boden auf mögliche Blindgänger aus der Kriegszeit untersucht. Es gab keine besonderen Funde.

Die Startgrube in der Metternichstraße gegenüber der Einmündung Dr.-Altmann-Straße wurde bereits am Montag eingerichtet. Hier kann der Verkehr stets zweispurig vorbeifahren. Die Einrichtung der Zielgrube in der Avelsbacher Straße (unterhalb Hausnummer 2) erfolgt ab Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr.

Die Einrichtarbeiten dauern über das Wochenende bis Montagmorgen (12. Oktober). Hierzu ist eine Vollsperrung der Avelsbacherstraße notwendig, um die Aushub- und Verbauarbeiten in kürzester Zeit fertig zu stellen. Anlieger können bis zur Baustelle fahren. Fußgänger werden gebeten während des Einrichtungswochenendes den gegenüberliegenden Gehweg zu nutzen.

Ab montags wird der Verkehr einspurig mittels Ampelanlage an der Zielgrube vorbeigeleitet. Auf der Bahnseite wird ein Fußweg eingerichtet. Die Pressung des Kanals startet voraussichtlich am 26. Oktober. Sie wird von der ausführenden Baufirma in drei Schichten 24 Stunden am Tag vorangetrieben, wodurch sich die Bauzeit von einem Monat auf nur zehn Tage verkürzt.

Nach der Pressung wird der Kanal in offener Bauweise ausgehend von der Startgrube über die Metternichstraße bis auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt und dort über ein neues Schachtbauwerk mit dem bestehenden Kanalnetz verbunden. Der Verkehr kann hier aber voraussichtlich zweispurig passieren.

Die gesamte Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres. Der Bau des neuen Kanals dient der Entlastung des bestehenden Kürenzer Kanalnetzes und ist laut SWT zur Vorbeugung von Überflutungen der Bahnunterführung erforderlich.

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