“Wir sehen das mit großer Sorge”
Ehemalige Mitarbeiter und Auszubildende von Antenne West sollen seit Wochen auf ihr Gehalt warten, obwohl Geschäftsführer Sven Herzog gegenüber den Medien stets betont, dass sein Unternehmen nicht in finanziellen Schwierigkeiten stecke. Zudem klagen derzeit einige Firmen gegen den Sender und seine Vermarktungsgesellschaft “Regie 1″. Vor dem Trierer Arbeits-, Amts- und Landgericht laufen bereits seit Monaten Prozesse wegen ausstehender Zahlungen. Derweil wurde das Verfahren gegen 16vor – Herzog hatte Anzeige erstattet wegen angeblich falscher Behauptungen in einem früheren Beitrag – eingestellt.
TRIER. Der lokale Radio- und Fernsehsender Antenne West steckt anscheinend immer tiefer in der Krise. Die erst im März gestartete digitale Satellitenübertragung, die sich der Sender noch mit zwei anderen Anbietern teilte, wurde jetzt wieder eingestellt. Zudem folgte, nachdem schon in den vergangenen Monaten einige Mitarbeiter gehen mussten oder gekündigt haben, in der vergangenen Woche die zweite Entlassungswelle. Neben Christoph Jan Longen und Daniel Wermke erhielten auch sieben Auszubildende ihre Kündigung. Kurz danach wurde den Nachwuchskräften, die zum “Mediengestalter Bild und Ton” – also fürs Fernsehen –, geschult werden sollten, eine “Beschäftigung im Bereich Radio/Videowall” angeboten. Im Falle der Azubis ist besonders pikant, dass diese erst Ende Juli eingestellt wurden.
Aber nicht nur wegen des Wechsels in ein anderes Medium komme für die meisten ehemaligen Auszubildenden das Angebot wohl nicht in Frage. Ausschlaggebend sei, dass sie und auch die entlassenen Festangestellten nach eigenen Angaben noch auf ihre Vergütung oder ihr Gehalt für August warten. Die für Azubis zuständige Industrie- und Handelskammer wurde bereits eingeschaltet.
Von mehreren Ex-Mitarbeitern, denen vor einigen Monaten gekündigt wurde, laufen bereits Verfahren. Doch nicht nur vor dem Arbeitsgericht, sondern auch vor dem Trierer Amts- und Landgericht muss sich Sven Herzog in den nächsten Tagen und Wochen wegen ausstehender Zahlungen verantworten. Richtig dick kann es für ihn im Verfahren mit der RTL-Tochter CLT-UFA kommen. Anfang 2009 kündigte CLT-UFA einen Vermarktungsvertrag mit Herzogs “Regie 1″, weil Einnahmen nicht weitergeleitet worden sein sollen. Hier geht es um einen hohen fünfstelligen Betrag. Einen Vergleich lehnten die Luxemburger bereits ab. Auch die Betreiber des Portals partyface.de klagen derzeit wegen ausstehender Provisionszahlungen.
Kein Glück hatte Herzog schon mit seiner Strafanzeige gegen 16vor. Die Staatsanwaltschaft Trier stellte das Verfahren ein. Der Geschäftsführer von Antenne West behauptete, die Angaben über Ansprüche eines Vermieters und eines Zulieferers gegen ihn im Artikel “Antenne West verliert sein Gesicht” seien falsch.
Der Sender scheint in massiven Schwierigkeiten zu stecken. Mitte Juni war für anderthalb Tage dessen Homepage nicht mehr zu erreichen, weil – wie es bei der Domainverwaltung “Denic” hieß – der bisherige Provider “seinen Service eingestellt” hat. Dann ließen Autohändler wenige Wochen später geleaste Dienstwagen des Unternehmens abholen. Und am Montag vergangener Woche war tagsüber für mehrere Stunden weder das Radio- noch das Fernsehprogramm zu empfangen. Der Sender bekam keinen Strom mehr.
Die Unregelmäßigkeiten häufen sich. Anfang Juli stellte “Kabel Deutschland” kurzzeitig die Ausstrahlung von Antenne West ein, weil “die vertraglichen Voraussetzungen fehlten”. Auf der Homepage des Senders war von einer “zeitweisen Störung” die Rede. Hinzu kommen Sendeausfälle im Radio wegen technischer Pannen. Außerdem wurde das redaktionelle Programm noch weiter heruntergefahren.
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation, die die Lizenzen für private Radio- und Fernsehveranstalter in Rheinland-Pfalz vergibt, sieht diese Entwicklung “mit großer Sorge”. “Das abgespeckte Programm kann nur eine Übergangslösung sein”, betont Pressesprecher Dr. Joachim Kind auf 16vor-Anfrage. “Wir bleiben am Ball und sehen uns genau an, wie es weiter geht.”
Von Sven Herzog war keine Stellungnahme zu erhalten. Er war mehrfach telefonisch nicht erreichbar, kam Rückrufbitten nicht nach und reagierte auch nicht auf schriftliche Anfragen.





25. September 2009 (08:44 Uhr)
déjà -vu …
vor vier jahren gab es das szenario in der karthäuserstraße, die situation ist die gleiche, nur die namen der protagonisten haben sich geändert …
25. September 2009 (10:00 Uhr)
Herr Herzog wird keine Zeit haben, Euch zu antworten, weil er ja dauernd selbst morderieren muss. Dass er das mit der Professionalisierung des Sendebetriebs so persönlich gemeint hat, konnte damals ja keiner ahnen.
25. September 2009 (12:11 Uhr)
Da ist es ja nicht verwunderlich, daß die Fakturierung der Videowall über eine andere Gesellschaft (Display Management? GmbH, Im obersten Garten 44, 54317 Gutweiler) abgewickelt wird.
25. September 2009 (12:12 Uhr)
Die Frage wird sein, wie oft jemand fallen und wieder aufstehen kann, und viele ihm wie die Lemminge hinterherlaufen… Ich erinnere an HerzogTel, die erste Luftblase, dann Hitradio22 bis hin zum heutigen Antenne West. Irgendwann sollte selbst Sven Herzig feststellen, dass langfristiger Erfolg und nachhaltiges Wachstum nicht mit seinem Geschäftsmodell korrellieren. Schade für die MItarbeiter und die Azubis, und ich hoffe die entsprechenden Lizenzvergabestellen machen sich nächstes mal, wenn mal wieder ein tolles Geschäftsmodell von ihm angegangen wird mehr Gedanken. Aber sicher wird man sich im Hause Herzog, gegen persönliche finanzielle Verluste, durch die enstprechende Rechtsform des Unternehmens geschützt haben….
Ich hoffe es findet sich ein seriöser Betreiber, denn das Grundkonzept und die Idee eines eigenen Radio und TV Senders, ist nicht schlecht… Allerdings sollte es auch bei einem solchen bleiben und nicht zu einem glänzenden Dienstwagenfuhrpark- Betreiber oder einem Edeldiscothek ( Villa Conte) Betreiber werden…
25. September 2009 (12:38 Uhr)
@ Paul
Oder es moderieren seine Frau und seine beiden Töchter.
25. September 2009 (12:40 Uhr)
Es würde mich ehrlich wundern, wenn sich nach Herzog noch mal jemand trauen würde, Lokalfernsehen in Trier privat zu betreiben. Selbst das Antenne West Konzept – geringe Kosten und Qualität – ist nicht aufgegangen. Richtig schlimm ist das vor allem für Herzog und seine Mitarbeiter. Fürn den Rest der Bevölkerung dürfte das Ende von Antenne West verschmerzbar sein.
25. September 2009 (15:06 Uhr)
stellt ihn doch endlich ab, dann ist das mal erledigt.
25. September 2009 (15:33 Uhr)
ist aber doch ein toller familienbetrieb geworden…*gg
überall nur herzogs…
25. September 2009 (16:53 Uhr)
Wie gewissenlos muss man eigentlich sein, um sieben jungen Leuten einen Ausbildungsplatz vorzugaukeln, wenn man in dem Moment schon weiß, dass man nichteinmal mehr in der Lage ist, die Aubildungsvergütungen zu zahlen?
Was für ein würdeloses Gezappel. Hoffentlich ist es – auch wenn aller “guten” Dinge drei sind – diesmal das letzte Mal!
25. September 2009 (16:58 Uhr)
endlich DMAX fürs kabelnetz in aussicht … :-)
25. September 2009 (17:27 Uhr)
Es war ja schon verwunderlich, das ein sogenannter Unternehmer ein Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern in den Bankrott (ja, ich verwende bewußt nicht den Begriff Insolvenz) treiben durfte und als Belohnung auch noch die Sendelizenz für ein privates Rundfunkunternehmen bekam.
Weniger verwunderlich ist allerdings, das sich das gleiche jetzt wiederholt.
Wann ist Herr Herzog eigentlich in Trier als Geschäftspartner verbrannt?
25. September 2009 (17:41 Uhr)
Das in der Karthäuserstrasse laufende Programm wurde einfach weglizenziert.
Es war das beste was in Trier ausgestrahlt wurde.
Ich hingegen sehe es mit grosser Sorge das man Steuer oder GEZ Gelder für unfähige Landesmedianstalten rauswirft.
25. September 2009 (21:37 Uhr)
Im Radio habe sie heute nach neuen frischen Stimmen für Moderation gesucht.
Trauriger Versuch von den Tatsachen abzulenken.
26. September 2009 (00:25 Uhr)
war das mit der herzog-telekom nicht beinahe genauso?
26. September 2009 (09:48 Uhr)
Man beachte wie Herzog auf seiner Seite um sich schlägt – klare Tiefschläge gegenüber Christian Jöricke. (www.antennewest.de)
Betroffene Hunde bellen und nun versucht herzog aus der Milch in der er ertrinken wird, noch Quark zu schlagen. Adieu Sven H. aus T. – wir werden dich nicht vermissen!
26. September 2009 (11:07 Uhr)
Die Reaktion ist schon da… Das ist ja wohl das letzte. Wieso rechtfertigt der sich auch noch. Soll abschalten. Hört sowieso keiner.
26. September 2009 (12:52 Uhr)
Was hat denn die LMZ damit zu tun, wenn ein Privatsender sich finanziell ruiniert?
26. September 2009 (13:47 Uhr)
@ “Diebisch”:
“Ich hingegen sehe es mit grosser Sorge das man Steuer oder GEZ Gelder für unfähige Landesmedianstalten rauswirft.”
Dass es nötig ist, öffentlich-rechtliche Sender, die Bildung vermitteln, zu betreiben, zeigt nicht zuletzt die Rechtschreibung in deinem inhaltlich hoch “niveauvollem” Beitrag (siehe den oben zitierten Satz). Und dass du dich hinter einem Pseudonym versteckst, lässt darauf schließen, dass du wahrscheinlich bei irgendeinem Privatsender beschäftigt bist, der nach dem Motto “Hauptsache gegen die nervige öffentlich-rechtliche Konkurrenz” handelt, vielleicht schreibst du ja sogar im ausdrücklichen Auftrag irgendeines Werbekanals.
26. September 2009 (18:05 Uhr)
schon wieder das gleiche desaster wie damals in der karthäuserstraße. und vor vielen jahren hatte herr herzog mit seinem handyladen seine mitarbeiter auch auf sein gehalt warten lassen. der wird sich diesbezüglich nie ändern.
27. September 2009 (15:50 Uhr)
In der Stellungsnahme auf Antenne West heißt es: “Richter tendieren zu Vergleichen. Wir leben leider in einem Staat, bei dem immer mehr vor Gerichten ausgetragen wird.”
Ein Richter kann gar nicht zu einem Vergleich tendieren, wenn Sie (Herr Sven Herzog) nicht im Gerichtssaal erscheinen. Damit es zu einem Vergleich kommt, muss auch die Antenne West GmbH( Regie 1 gesprächsbereit sein. Erst am Donnerstag, den 24.09.2009, um 11.15 Uhr sprach das Landgericht Trier im Prozess der partyface gbr gegen Ihre Regie 1 ein Versäumnisurteil aus, da Sie und Ihr Anwalt, trotz Ladung, nicht anwesend waren.
Den Hammer erlebte ich am 07.07.2009. Mehrere Arbeitnehmer klagten, laut Gericht auch schlüssig, wegen ausstehender Gehälter. Wo waren Sie denn an diesem Tag, Herr Herzog? Warum hatte Ihr Anwalt keine Vollmacht, um sich mit den entlassenen Mitarbeitern zu vergleichen?
Eine Beantwortung von Ihrer Seite wird es nicht geben. Sie wissen ja, wer RECHT hat. Ja, nicht Sie.
27. September 2009 (18:29 Uhr)
“Von Sven Herzog war keine Stellungnahme zu erhalten. ” – nun ist sie da und liest sich stellenweise wie dietranskription eines tonbandmitschnittes aus der kindertagesstätte … (“Der schlacksige T-Shirt tragende Jöricke recherchiert schlecht. “)
27. September 2009 (22:24 Uhr)
antennewest.de (27.09.2009, 22.12 Uhr):
“Dies war aber Bedingung für die Ausbildungsstelle Mediengestalter Bild/Ton. Hier greifte die Probezeit.”
Da entbehrtetete es ja schon der wesentlichen Grundlage journalistischen Arbeitens: der deutschen Sprache.
Schreiben/Publizieren kann eben nicht jeder.
Quod erat demonstrandum.
28. September 2009 (09:05 Uhr)
Man kann jetzt mal hoffen das Radio Energy zurück kommt. Radio Energy Trier wäre doch mal wider geil Antenne West weg dann kommt Radio Energy zurück das wäre der geilste Radio Sender für Trier.Herzog mach es mit Radio Energy das ist die Rettung vom Radio Sender in Trier.
Hits only Music
28. September 2009 (11:12 Uhr)
Nichteinmal zitieren kann der Herr korrekt.
Überschrift: “Sender bekam kein Strom mehr”, und unten im Text dann wieder richtig: “bekam keinen Strom mehr”…
Dass Herr Herzog meint, sich auch gegen andere Dinge rechtfertigen zu müssen, so den Hinweis auf ein Prozessrisiko bei Streitwerten im oberen fünfstelligen Bereich, welches selbstverständlich auch einen Kläger treffen kann (“Richtig dick kann es … kommen. (…) Hier geht es um einen hohen fünfstelligen Betrag”), beißt sich im Übrigen auch bei seiner Rechtfertigung. Denn macht es einen Unterschied, ob AW klagt, oder verklagt wird? Offenbar schon, scheint’s, denn er befindet es ja offenbar für notwendig, es zu seiner Verteidigung zu erwähnen.
Dann aber schreibt er: “Selbst wenn ein Ex-Mitarbeiter oder ein Mitarbeiter klagt, so sagt dies nichts und auch gar nichts über die Schuld des Arbeitgebers aus.”
Hussassa! Kehrtwende um 180° in so wenigen Zeilen… Aufpassen, Herr Herzog, sonst wird Ihnen noch schwindlig…
28. September 2009 (15:05 Uhr)
Ich kenne S.H. aus Trier jetzt schon etwas länger…dazu noch persönlich. Ich kann Euer denken hier nicht so ganz nachvollziehen. Immerhin gab Sven Herzog lange Zeit über 200 Leuten einen Arbeitsplatz bei der Herzog Telekom AG! So das mal zum Ersten. Wieviele Arbeitssuchende wären den froh zur Zeit für5 Jahre ne Arbeit zuhaben und dann eben halt auf zwei Gehälter verzichten zu müssen, weil der Betrieb eben in die Insolvenz rutscht. Ich kenne mehr als 20 von solchen Leuten, denen das ehrlich gesagt scheiß egal wäre.
Nun bietet Herzog wieder Arbeitsplätze an!
Jetzt geht es weiter. Er probiert mit Personalreduzierungen den Laden wieder zum Laufen zu bringen….paßt Euch auch nicht. Was wollte ihr denn ?
Jörnike hat doch die beste Position hier…er braucht af alles und jeden nur einfach draufzuhauen. Jörnike das ist ganz stark und ziemlich mutig, wenn man nur austeilen muss…
Mach mal langsam!
Und dann probiert Jörnike noch schlafende Hunde bei der Landesmedienanstalt zu wecken…was willst Du denn Jörnike. Keine eigenen Sender mehr in Trier…ist das Dein Ziel schwach sehr schwach…
29. September 2009 (08:11 Uhr)
@ Paul Panzer:
Es geht einerseits zwar um die Personalpolitik von S.H. – aber wenn Du ihn so gut kennst, wie Du schreibst, müsstest Du ja wissen, dass er sich seinem Personal gegenüber auch schonmal so verhält, wie man es nicht sollte. Arbeitsplätze zu schaffen ist kein Freifahrtsschein zum Marionettenspiel.
Ein mir bekannter Mitarbeiter sprach seinerzeit gerne mal vom “Kleinherzogtum”.
Mal davon abgesehen – wenn aus wirtschaftlichen Gründen Entlassen wird – darf er dann überhaupt für gleiche Positionen neue Leute einstellen, ohne auf die Entlassenen zurückzugreifen? Wobei – das Spiel, jemanden aus wirtschaftlichen Gründen loswerden zu wollen, passt ganz gut.
Aber sein größtes Problem ist, dass er auch noch daran glaubt, alles am besten zu können.
Ich schätze mal, einen regionalen Fernsehsender wird es bald nicht mehr geben.
Weder von S.H., noch von einer Zeitung weiterbetrieben. Denn ein gutes Fernsehprogramm kann man weder mit Praktikanten, noch mit Zeitungsredakteuren auf die Beine stellen. Die Zukunft sieht eher so aus, dass es kurze regionale Filmchen auf Internetseiten geben wird – allerdings nicht mit dem Anspruch auf Qualität bzw. einem hohen audiovisuellen Niveau.
Man sollte lieber eine Sache machen (z.B. nur Radio), die dafür aber richtig.
29. September 2009 (09:43 Uhr)
Merkt Ihr nicht, dass es Herrn SH gar nicht um die Qualität seiner Sender TV/Radio geht. Sein Interesse besteht einzig und allein darin WERBUNG an MARKETINGEXPERTEN (Handwerker, Gastronomen, Autoverkäufer) zu verkaufen. Die Mitarbeiter sind hierbei nur Mittel zum Zweck. Viel kassieren, wenig ausgeben.
29. September 2009 (10:50 Uhr)
Also erstmal Kompliment an Jörnike, der wirklich diesen Leserbrief von mir freigegeben hat.
Hut ab!
So Emma. So gut kenne ich SH auch wieder nicht…aber ich habe ja auch schon das Ein oder Andere mitbekommen. Sicherlich macht er da nicht alles richtig. Aber wer keine Fehler macht der schafft nichts. Leider hört sich das hier immer nur so an ,als ob Herzog ein rießen Betrüber ist usw… Jetzt mal ehrlich. Lassen wir mal Herzog in kleinen finaziellen Nöten sein.
So gibt es halt dann mal zwei Möglichkeiten:
1. GMBH Insolvent melden…dann wäre er fein aus dem Schneider. Privat hätte er nichts zubefürchten. Und Trier hätte kein eigenes Radio und keinen TV Sender mehr.
2. Er macht weiter und probiert (so wie andere Unternehmen) die Wirtschaftskrise zu meistern. Das da Leute auf ihr Geld warten müssen ist “normal”…meint ihr, dass gibt es nur bei Herzog.
Ich habe selbst eine Firma und meine Aussenstände die ich noch zubekommen habe – sind zur Zeit 10 % meinen Jahresumsatzes.
Sprich: Herzog hat von mir aus Betrag X Schulden aber doppelt so viel X Außenstände. Also steht er bilanziert gut da nur fehlt dann die Liquidität.
Also ich denke jeder von uns hat hier viel zu wenig wissen, um darüber zu spekulieren was denn bei Antenne West los ist oder ob überhaupt was los ist. Aber ich denke, dass ich in diesem Leserbrief-Forum…am Meisten durchblicke.
29. September 2009 (11:35 Uhr)
Lieber “Paul Panzer”!
Groß- und Kleinschreibung – es ist nicht einfach in Deutschland, dem Land mit dieser schwierigen Sprache. Auch Zeichensetzung ist lediglich das i-Pünktchen verständlicher Texte. Aber Namen! Namen schreibt man – vor allem wenn sie dem Leser bestimmter Internetseiten häufig begegnen – richtig. Der mir bekannte Autor heißt Jöricke, Christian Jöricke. “Jörnike” ist falsch. Oder meinen Sie einen anderen?
Offenbar macht es keinen Sinn, mit Ihnen über journalistische Beweggründe zu streiten. Deshalb beginne ich hier mit Ihnen diese Diskussion nicht.
Übrigens kenne ich “S.H.” auch – und das ist das, was mich ganz sicher macht: Das Recherche-Ergebnis des Christian Jöricke muss ziemlich nah an der Wirklichkeit sein.
Dabei hat Jöricke nicht über die redaktionelle Qualität der AW-Mitarbeiter geschrieben. Aber wie weit muss es mit dem Sender schon gekommen sein, wenn hier ein gewisser R.M. von den “FMG” berichtet? Ein Blick auf dessen Internetseite erübrigt jeden weiteren Kommentar.
Zurück zum Sender. Eins darf man nicht vergessen: Als es damals um die Sendelizenz ging – bitte 16-vor-Leser, sagt es , wenn ich falsch liege – war doch das Bistum Herzog unterlegen. Wollte man vom Generalvikariat nicht ein Dom-Radio auf die Beine stellen? Ganz ehrlich: Das hätte mit Sicherheit mehr Gehalt gehabt als AW. Ob hier die Finanzierung aber sicher gewesen wäre, bleibt offen…
Viele Grüße vom
Beobachter
P.S.: Liebe Emma! Ich glaube, dass es auch in Trier Regionalfernsehen geben kann, das Gewinn erwirtschaftet. Nur darf man dabei lange Anlaufzeiten und gute Planung nicht unterschätzen. So etwas ist machbar, braucht aber starke Partner mit langem Atem. Ich schätze, zwölf bis 18 Monate rote Zahlen müssten überbrückt werden, dann dürfte ein solches Projekt – und ich hoffe, es wagt wieder jemand den Versuch – stark genug sein, langfristig auf dem Markt zu bleiben.
29. September 2009 (11:53 Uhr)
Jaja… mir kommen die Tränen. Der “gute” Arbeitgeber, der Arbeit gibt, aber mit den Leuten umspringt, als ob sie Leibeigene wären.
29. September 2009 (13:22 Uhr)
@Paul Panzer
“Also erstmal Kompliment an Jörnike, der wirklich diesen Leserbrief von mir freigegeben hat.
Hut ab!”
Ja, Herr “Jörnike” ist eben nicht Herr Herzog, Herr “Panzer” (Martini? Zumindest die “freie Interpretation” der deutschen Sprache ist in etwa deckungsgleich).
Ansonsten: Leute zu beschäftigen, wenn man sie nicht bezahlen kann, ist moralisch Ausbeutung und juristisch Betrug.
Ich kenne NIEMANDEN, dem das egal wäre.
29. September 2009 (14:56 Uhr)
Lieber Beobachter,
ersten habe ich keine journalistische Diskusion begonnen sondern eine kaufmännischen…mal richtig lesen! Nun will ich diese kaufmännische Diskussion auch weiterführen. Sie sprechen von roten Zahlen von 12 bis 18 Monate die solch ein TV Sender schreiben wird. Und nicht zuvergessen von Leuten die einen lange Arm haben sollen – sprich gute Investoren. Wenn das Projekt Antenne West TV stirbt, dann will ich mal den sehen, der einen weiteren Versuch startet. Vorallem will ich den Investor mal sehen. Das Sie davon ausgehen, dass man 12-18 Monate rote Zahlen schreibt, deutet auf Ihre kaufmänische Kompetenz hin. Hier haben wir mal wieder wohl einen Verfasser, der regelmäßig sein Gehalt bekommt und wohl den ein oder anderen Krankenschein sich auch erlauben kann.
Der vermutlich wohl auch noch diesen Leserbrief während seiner bezahlten Arbeitszeit verfasst. Ich spreche nun mal für alle Unternehmer. Wir bezahlen eine Menge Gewerbesteuer…die kommen doch unsere Stadt Trier ZUGUTE! Auch S.H. wird wohl mehr Gewerbesteuer bezahlen müssen, wie Sie Lohnsteuer. Kurze Rede langer Sinn. Ich verstehe die Polemik hier nicht!
29. September 2009 (16:59 Uhr)
@ Paul Panzer: Würde mich wundern,wenn der Paul Panzer die Kommentare hier schreiben würde.
29. September 2009 (22:19 Uhr)
Ich kann mich noch an die Herzog Telecom in der Ostalle erinnern , da kam der Größewahn bei Herrn H. an mit einer Telefonauskunft.
Dann mit der Erweiterung seines Unternehmens auf die Republik, was zu scheitern geführt hat.
Ich frage mich wer beschütz uns vor Herr H. und seine Ideen, weitere Frage ist woher hat dieser soviel Geld.
30. September 2009 (01:31 Uhr)
Lieber Beobachter….Rechtschreibung hin oder her.
Fakt ist das S.H. kapitale Fehler gemacht hat und warscheinlich nur den schnellen Euro gesehen hat.
Was TP betraf waren wenigstens fähige Leute in der Redaktion sowie Technik am Werke aber da hat auch die Leitung gepennt und mit 12 bis 18 Monate rote Zahlen ist es auch nicht getan.
Ich hab auch nicht mit den Azubis mitleid den wer sich in Gefahr gibt kommt darin um.
Man sollte sich als zukünftiger Arbeitnehmer über seinen Arbeitgeber informieren.
Deshalb nicht nach IHK,Arbeitsamt und sonstigen Einrichtungen schreien wenns Kind in den Brunnen gefallen ist.
30. September 2009 (08:10 Uhr)
Lieber Paul Panzer,
da habe ich wohl etwas falsch verstanden. Sie schrieben doch: „Jörnike hat doch die beste Position hier…er braucht af alles und jeden nur einfach draufzuhauen. Jörnike das ist ganz stark und ziemlich mutig, wenn man nur austeilen muss… Mach mal langsam! Und dann probiert Jörnike noch schlafende Hunde bei der Landesmedienanstalt zu wecken…was willst Du denn Jörnike. Keine eigenen Sender mehr in Trier…ist das Dein Ziel schwach sehr schwach…“ Haben Sie damit keine journalistische Diskussion eröffnet? Stellen Sie damit nicht fest, dass es Christian Jöricke nicht um Inhalte und den Bericht über ein Unternehmen, sondern darum ging, den „eigenen Trierer Sender“ kaputt zu schreiben?
Jetzt befinden wir uns in einer Diskussion, die ich gar nicht führen wollte. Aber ich hoffe, Sie verstehen jetzt, dass Sie es waren, der nicht nur vom Kaufmännischen gesprochen hat – und genau darauf bezogen sich meine Zeilen. Ganz ehrlich: Hier sind Sie meilenweit von einer kaufmännischen Diskussion entfernt – hier diskutieren Sie über Inhalte und Beweggründe – und das in meinen Augen denkbar schlecht.
Ganz sicher werde ich hier mit Ihnen nicht über persönliche Arbeitsverhältnisse diskutieren – und ganz sicher auch nicht über Arbeitszeiten.
LANGE Rede, KURZER Sinn: Ich verstehe nicht, warum Sie von „Polemik“ sprechen!
Liebe „diebisch“ oder lieber „diebisch“,
über „S.H.“ sind wir uns offenbar einig. Mir allerdings tun gerade die Auszubildenden leid. Denken Sie zurück: Im Alter eines Auszubildenden – hätten Sie sich nicht über eine „Lehrstelle“ gefreut? Oder hätten Sie erst Erkundigungen über den neuen „Chef“ eingezogen? Mit Sicherheit hat sich von den jungen Leuten niemand mit Absicht in Gefahr begeben. Himmel-Herrgott – wir reden doch hier über 16-, 17-jährige Jugendliche. Und wenn jetzt IHK und andere – hoffentlich – helfend eingreifen, dann ist das gut. Meine Güte, seit wann helfen wir denn nicht mehr Kindern, die in den Brunnen gefallen sind? Tut mir echt leid, aber der Satz über die AW-Azubis löst bei mir nur Kopfschütteln aus.
Viele Grüße vom
Beobachter
30. September 2009 (09:43 Uhr)
@ Paul Panzer
Gewerbesteuer…die kommen doch unsere Stadt Trier ZUGUTE!
Seit wann wohnt, lebt Paul Panzer in Trier!?!?!?!?!?!
Schon was von Namens- Urheberschutz gehört!!
Könnte teuer werden!!
Dummkopf!!!
30. September 2009 (15:58 Uhr)
Stellvertretend für unseren Künstler Paul Panzer möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei den Einträgen unter dem Namen Paul Panzer nicht um den Komiker Paul Panzer handelt!
Diese Einträge sind durch eine dritte Person unter Nutzung des Namens Paul Panzer erfolgt und wir distanzieren uns von den Inhalten.
30. September 2009 (18:05 Uhr)
Hallo „Agentur publiks“,
danke für die Mitteilung. Ich glaube fast, hier wäre niemand auf die Idee gekommen …
augenzwinkernde Grüße schickt der
Beobachter
30. September 2009 (21:56 Uhr)
@Paul Panzer
Es wird auch weiterhin den Trierer nichtkommerziellen Fernsehsender “OK54″ über Kabel (S20) und per Internet ( http://www.ok54.de/iptv.php ) geben ;-)
1. Oktober 2009 (11:02 Uhr)
Vielleicht gefällt Dir Pau ja besser! Beobachter …was wollte uns der Dichter damit sagen ?? Was wollen Sie uns den im letzten Beitrag mitteilen ? Das wir arme Jugendliche haben, die in den Brunnen fallen. Da ist doch keiner unter 18. Außerdem verlange heute Firma im Vorstellungsgespräch, dass man über die Firma bescheid weiß. Und wenn man sich richtig über die Firma informiert, würde man (wenn es welche gibt) auch unschöne Dinge feststellen. Sollen wir denn echt die schützende Hand über alle Jungerwachsenen halten…Aber besten noch über die, die den Manager Dominic verprügelt haben…immer nur schön schützen. Selbstständigkeit wird dann noch mehr ein Fremdwort für die jungen Menschen. Mit 20 kannst Du Krankenschwester sein. Da brauche ich doch Leute die verantwortungsbewußt sind. Wo sind die “Eier”. Aber auf Grund der Tatsache, dass sie wohl über ein Vorstellungsgespräch usw… keine Ahnung besitzen, gehe ich davon aus das Papa bei der Stelle mal Vit. B. benutzt hat.
2. Oktober 2009 (11:43 Uhr)
Leute??? Kein gesundes, zahlungsfähiges Medienunternehmen der Welt legt es darauf an, dass es von der Hälfte seiner entlassenen Mitarbeiter verklagt wird. Werbekunden, Gönner, Gesellschafter springen nach und nach ab und drehen den Geldhahn zu. Es ist gerade in Trier ein riesiges Problem, wenn schlecht geredet wird. Da kommst du nicht mehr raus. Im Falle von Antenne West ist meiner Meinung nach die Geschäftsführung in vollem Umfang Schuld. Azubis einstellen schön und gut. Wenn man aber nicht das Geld dazu hat und die jungen Menschen aus ganz Deutschland nach Trier lotst und diese dann scheinbar nicht entlohnt und nach wenigen Wochen wieder entlässt, ist das ein riesiger Hammer.
6. Oktober 2009 (10:11 Uhr)
Regie1 , ein Unternehmem des Herzog`schen Medienkonzern`s in Wasserbillig, musste Konkurs anmelden.
9. Oktober 2009 (20:53 Uhr)
@ paul:
kann ihrer argumentation nicht folgen. was haben prügelnde und gewaltbereite jugendliche mit jungen menschen zu tun, die einen ausbildungsplatz suchen?
ein junger mensch, der von der schule kommt und ins berufsleben einsteigt wird zwangsläufig stolpern. vollkommen normal und wichtig für den individuellen lebenslauf. “geschäftsführer” wie sven herzog nutzen das jedoch schamlos aus. DAS zeugt von schwacher persönlichkeit und unreife.
wem schieben sie die schuld dafür in die schuhe, dass jugendliche nicht wissen, wie man sich auf das berufsleben vorbereitet? woher sollen sie wissen, dass die meisten geschäftsführer dieser welt vom geld besessene und skrupellose ausbeuter sind?
Sie(paul) haben es ihnen wahrscheinlich genauso wenig gesagt wie ihre eltern und lehrer. und wenn es ihnen gesagt wurde, dann nicht in ausreichender form. seine kinder loslassen, so dass sie ihren eigenen weg finden ist richtig, aber ALLE erwachsenen stehen mit in der verantwortung, dass unsere jugend nicht blind im nebel tappt. da heißt es im richtigen moment zur seit zu stehen. und genau das ist erforderlich, wenn menschen wie sven herzog auf sie losgelassen werden.
noch eins. wenn Sie in diesem jahr versucht hätten einen ausbildungsplatz als mediengestalter zu bekommen, dann wären sie mit ihrer erfahrung in vorstellungsgesprächen und ihrer guten vorbereitung wahrscheinlich nirgendwo angekommen. warum? weil sie keine wahl mehr haben. wer überhaupt reinkommen will ins medienbusiness muss den unangenehmen weg in Kauf nehmen. (bei antenne west braucht niemand vitamin b. es reichen niedrige ansprüche und hilflosigkeit)
ich persönlich hoffe, dass sven herzog(Werner P. und wer da noch so alles dran hängt) endgültig der stecker gezogen wird. es wird zeit!
10. Oktober 2009 (11:55 Uhr)
Hallo zussammen,
mittlerwele,hat ja die Regie 1 S.A.R.L,der Luxemburger Ableger des Herrn H. Insolvenz angemeldet,A.W. sendet nur noch Analog im Trierer Kabelnetz,mit FR. H.als Alleinunterhalter,mit den immer wiederkehrenden zwei bis drei übriggebliebenen Werbespotts,einen Hinweis auf die Videowall,mal sehen,wie lange die uns noch beglücken wird.
Anja Mentzendorff ,die mittlerweile bei FFN in Hannover ( http://www.ffn.de ) . moderiert,wirkt dort, übrigens wessentlich Professioneller und lockerer als bei A.W.
Dort kann Sie sich auch nicht so wie bei A.W. sich auf eine Tätigkeit, das Radio,konzentrieren.
Meiner Meinung nach,wird es zumindest A.W. TV nicht mehr lange geben.
Was das Radio betrifft,Herr S.H. hätte er,wäre er schlauer gewessen, sich nur darauf konzentriert.
13. Oktober 2009 (00:10 Uhr)
Hallo Paul,
ich denke auch das diese “Azubis” sich über die Firma besser informiert hätten.
Aber der Begriff Medienausbildung verklärt gewisse Einstellungen.
Bezüglich Beobachter kann ich nur sagen,ich hatte mich sicherlich über eine Lehstelle gefreut aber auch informiert und bin deshalb seriös zum Abschluss gekommen.
Die Aussagen von Ihnen lösen bei mir nicht nur Kopfschütteln sondern auch andere Dinge aus zu denen ich mich besser nicht hier äussern werde…
Frau Mentzendorff hat sich warscheinlich bei A.W. nicht auf ihren Moderatorenjob konzentrieren können da sie von den Anrufen des Herrn H. beglückt wurde zumindest im Hörfunkbereich ;-)
15. Oktober 2009 (12:24 Uhr)
habe ich da richtig gehört?
zurzeit werden in einem radiospot auf aw moderatoren gesucht? – na, dann hoch die tassen!
- nee, ich habe mich bestimmt verhört, herr, bitte mach, dass ich mich verhört habe …
16. Oktober 2009 (08:41 Uhr)
@ Howie van Zanten
nein du hast dich nicht verhört,die suchen, tatsächlich noch Moderatoren,mal sehen,ob sie da noch fündig werden.
26. Oktober 2009 (01:03 Uhr)
Ohje vielleicht machen die bald auch Straßencasting….
Dann kann man Trier wirklich meiden…
3. November 2009 (09:13 Uhr)
Ich find Antenne toll. Endlich mal ein Programm, nachdem man nach 5 Minuten weiß, das man nix verpasst und ALLES gesehen hat.
Fehlt nur noch, daß seine Frau noch “Sexy Clips” macht.
10. November 2009 (12:46 Uhr)
Aktuel:
Tilo Saurin gewinnt Prozess gegen Antenne West
19. November 2009 (12:14 Uhr)
So, 88,4 und Webradio seit gestern Nacht Offline. Der Sendebetrieb ist wohl eingestellt? Wars das mit Antenne West ???