Du bist Trier: Reinhold Spitzley
Als Reinhold Spitzley 1988 beim Jugendtreff Palais Walderdorff anheuerte, lag der Verein personell, finanziell und konzeptionell gerade am Boden. Gemeinsam mit ehemaligen “Tönnchen”-Aktivisten und engagierten Vereinsmitgliedern startete der Diplom-Pädagoge eine umfassende Umstrukturierung. Daraus erwuchs der heutige Palais e.V., dessen derzeit mehr als 150 Mitarbeiter vor allem in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zum Einsatz kommen. 1955 in Mayen in der Eifel geboren, kam Spitzley 1977 zum Studieren nach Trier. Hier blieb er – “auch der Liebe wegen”, berichtet der Vater zweier erwachsener Söhne. Für besondere soziale Verdienste wurde Spitzley jetzt ausgezeichnet – mit der Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.
1. Was gefällt Ihnen besonders an Trier?
Das Flair der Stadt, die Vielzahl der vertrauten und liebeswerten Menschen und natürlich die Einrichtungen des Palais e.V.!
2. Wo essen und trinken Sie auswärts am liebsten?
In der Glocke bei Ossi Steines und seinem Team.
3. Wer ist für Sie der bedeutendste Trierer?
Karl Marx und Oswald von Nell-Breuning.
4. Wo ist Triers größter Schandfleck?
Der Bahnhofvorplatz beziehungsweise das gesamte Bahnhofareal.
5. Wer ist in Trier Ihr Lieblingssportler oder -verein und warum?
Der TBB Trier, weil ich selber und vor allem auch meine Söhne lange und mit Begeisterung Basketball gespielt haben und der TBB ein gutes Aushängeschild für Trier ist.
6. Ihr Lieblingswort auf Trierisch?
Milliuunen Leit (mehr als 12 Menschen).
7. Was zeichnet den typischen Trierer aus?
Gibt es den überhaupt?
8. Was würden Sie in Trier gerne ändern?
Dass nur demokratische Parteien im Trierer Stadtrat vertreten sind!
9. Wo ist für Sie Trier am schönsten?
Der Ort ist eigentlich egal. Die Menschen, die sich dort aufhalten sind entscheidend.
10. Welche Freizeiteinrichtung in Trier nutzen Sie am meisten?
Das “Bodystyle” und unseren Waldseilgarten im Weisshauswald.
11. Was ist für Sie das vollkommene Glück?
25 Jahre mit meiner tollen Frau verheiratet zu sein!
12. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Reisen, Lesen und besonders Tauchen!
13. Ihr größter Fehler?
Mein( etwas) großzügiger Umgang mit der Zeit.
14. Was verabscheuen Sie am meisten?
(Soziale) Ungerechtigkeit, soziale Kälte und puren Egoismus.
15. Wo würden Sie außer in Trier gerne leben?
Am Meer im Süden und unterwegs zu sein.
16. Ihr Motto?
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
von Marcus Stölb





11. Oktober 2009 (02:42 Uhr)
Glückwunsch Reinhold.
Aber was zum Teufel sind “Tönnchen” Aktivisten ?
(Anm. d. Red.: “Tönnchen-Aktivisten” meint Mitarbeiter des damaligen 3-Tonnen-Clubs im Palais Walderdorff)
11. Oktober 2009 (10:33 Uhr)
Hallo Herr Spitzley,
zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung. Liebe Grüße auch an die gesamte Familie. Aber bei “milliuunen Leit” handelt es sich um eine Gruppe von 2 bis 3 Personen oder mehr. ;-)
Gruß
Michael Dostert (nach Bonn ausgewanderter “Barbelser”)
3. November 2009 (11:06 Uhr)
Lieber Reinhold,
uns verbindet eine lange Zeit der Zusammenarbeit und Freundschaft. Ich gratuliere Dir von ganzem Herzen. Du hast es Dir redlich verdient.
Gruß Elke