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	<title>Kommentare zu: Die Tragödie der Moderne</title>
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	<description>Nachrichten aus Trier</description>
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		<title>Von: Schiller</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2009/10/12/die-tragodie-der-moderne/comment-page-1/#comment-8801</link>
		<dc:creator>Schiller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:15:10 +0000</pubDate>
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		<description>Was die Inszenierung leider vermissen ließ, waren der Humor und die ironischen Bemerkungen, die Goehte (insbesondere in der Figur des Mephisto) an vielen Stellen eingebaut hat. Da hätte etwas pointierteres Herausarbeiten dem Stück ganz gut getan und den aktuell-kritischen Bezug trotzdem ausgedrückt.
Der komplette Verzicht auf die &quot;Außenwette&quot; (Gott vs. Teufel) und Faust&#039;s Erlösung ist zwar schade, aber in der Zeit eines Abends muss nun einmal gekürzt werden. Enttäuschend fand ich jedoch den harten Übergang von der klassichen Walpurgisnacht zum Verschwinden Helenas. Da gilt dann ganz oder gar nicht denn die Walpurgisnacht leitet maßgeblich auf den (in Trier verschwundenen) Helenaakt hin. Also beides Darstellen oder beides Streichen. 
Der Zeitenwechsel in Form der Musik und durch die Projektionen war allerdigns gelungen. Statt liebloser Kulissen zu entwerfen, für die sowieso kaum ein Theater das Geld hätte, finde ich dann die gewählte Methode viel besser.
Fazit: Rundumschlag mit allem, was in beiden Teilen vorkommt. Der FaustII-Kundige mag eine Akzentsetzung vermissen, für den Theater-Normalo aber sicherlich eines der besten Schauspiele der Trierer in den letzten Spielzeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Inszenierung leider vermissen ließ, waren der Humor und die ironischen Bemerkungen, die Goehte (insbesondere in der Figur des Mephisto) an vielen Stellen eingebaut hat. Da hätte etwas pointierteres Herausarbeiten dem Stück ganz gut getan und den aktuell-kritischen Bezug trotzdem ausgedrückt.<br />
Der komplette Verzicht auf die &#8220;Außenwette&#8221; (Gott vs. Teufel) und Faust&#8217;s Erlösung ist zwar schade, aber in der Zeit eines Abends muss nun einmal gekürzt werden. Enttäuschend fand ich jedoch den harten Übergang von der klassichen Walpurgisnacht zum Verschwinden Helenas. Da gilt dann ganz oder gar nicht denn die Walpurgisnacht leitet maßgeblich auf den (in Trier verschwundenen) Helenaakt hin. Also beides Darstellen oder beides Streichen.<br />
Der Zeitenwechsel in Form der Musik und durch die Projektionen war allerdigns gelungen. Statt liebloser Kulissen zu entwerfen, für die sowieso kaum ein Theater das Geld hätte, finde ich dann die gewählte Methode viel besser.<br />
Fazit: Rundumschlag mit allem, was in beiden Teilen vorkommt. Der FaustII-Kundige mag eine Akzentsetzung vermissen, für den Theater-Normalo aber sicherlich eines der besten Schauspiele der Trierer in den letzten Spielzeiten.</p>
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