Integrativer Tanz aus Ghana
TRIER. Anfang des Jahres führte die “DIN A 13 tanzcompany” mit der “Dance Factory Accra” in Ghana ein Tanztheaterprojekt durch. Das Ergebnis ist jetzt in Trier zu sehen.
Bei diesem Projekt waren insgesamt fünf Tänzer, hiervon drei Tänzer mit Behinderung beteiligt. Mixed-abled-Tanz war in Ghana weitgehend unbekannt. Durch die Etablierung dieser Tanzform wurde ein neues Arbeitsfeld erschlossen, welches insbesondere den Akteuren mit Behinderung die ökonomische Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und eine neue Rolle in der Gesellschaft ermöglichte.
Mit den ghanaischen Tänzern wurde die Produktion “Patterns beyond traces” erarbeitet, die am 20. März diesen Jahres in Accra uraufgeführt wurde. Unterstützt wurde dieses Projekt neben dem Goethe-Institut Accra auch vom Goethe-Institut München, von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem “Centre for National Culture – Greater Accra Region/BLEMA/TESAA”. Am 22. Mai konnte die Produktion mit Hilfe der Sponsoren in Deutschland gezeigt werden. Die Deutschlandpremiere fand im Rahmen des Sommerblutfestivals in Köln statt.
Ziel des Projektes in Ghana war es nicht nur eine neue mixed-abled Tanzcompany zu initiieren, sondern auch den künstlerischen und kulturellen Austausch beider Länder zu fördern.
Die ghanaische Kompanie und “DIN A 13″ werden vor Ort vom TUFA-Tanz e.V. unterstützt. Die Aufführung findet am kommenden Sonntag um 20 Uhr in der Tuchfabrik statt.
Vorverkauf bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und unter www.ticket-regional.de.
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