Solarpionier spricht in Trier

TRIER. Auf Einladung der städtischen Umweltberatung und des Trierer Solarvereins spricht der Schweizer Solarpionier Josef Jenni in der Volkshochschule.

Jenni werde “eindrucksvolle Möglichkeiten” zeigen, bei denen bis zu 100 Prozent des Energiebedarfs von der Sonne gedeckt werden können, kündigen die Veranstalter an.

Die Sonne stellt in unserer Region mehr Energie zur Verfügung, als wir verbrauchen. Angesichts steigender Energiepreise, endlicher Ressourcen und der drohenden Klimakatastrophe gelte es, diese unerschöpfliche Quelle noch viel mehr anzuzapfen, heißt es in einer Mitteilung. Während die Erwärmung des Brauchwassers heute Standard ist, gilt das Heizen mit der Sonne im Winterhalbjahr als besonders anspruchsvoll.

Aus kleinsten Anfängen ist es Josef Jenni in den vergangenen 30 Jahren gelungen, das heute größte Schweizer Spezialunternehmen für Sonnenenergie aufzubauen. Bereits 1989 realisierte er die Idee eines autarken, nur mit Sonnenenergie versorgten Hauses im nebligen Schweizer Mittelland. Seither hat er zahlreiche Niedrig- und Nullenergiehäuser mit Solartechnik ausgestattet. 1995 wurde die Firma mit dem europäischen Solarpreis ausgezeichnet, im letzten Jahr erhielt Josef Jenni den “Watt d’Or” des Schweizer Energieministeriums

Josef Jenni wird in der VHS in der Praxis bewährte Lösungen präsentieren, die dem solarthermischen Heizen auch hierzulande zum Durchbruch verhelfen könnten. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Bauherren, Architekten, Ingenieure und Entscheidungsträger von Kommunen und Betrieben.

Der Vortrag findet am 27. November um 18 Uhr in der Volkshochschule am Domfreihof statt. Der Eintritt ist frei.

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