Beiträge vom 14. Dezember 2009

Lange Haftstrafe für Dealer

TRIER. Das Landgericht Trier hat einen drogenabhängigen Trierer wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt.
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Trier zahlt weiter für Flade

TRIER. Ein bescheidener Sparvorschlag im Rahmen des Bürgerhaushalts wird nicht umgesetzt: Auch künftig wird die Stadt jedes Jahr 362,50 Euro an die katholische Kirche überweisen.
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Stadtwerke wollen 51 Prozent

TRIER. Die Trierer Stadtwerke wollen noch in diesem Jahr Mehrheitsgesellschafter der Solarkraftwerk Kenn GmbH werden. Eine Zustimmung des Stadtrats gilt als sicher.
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Menschliche Abgründe im bürgerlichen Alltag

Sabine Brandauer, Paul Steinbach, Tim Olrik Stöneberg und Barbara Ullmann meistern den sehr schmalen Grat zwischen hoffnungsloser Absurdität und tragischer Komik gekonnt. Foto: Friedemann Vetter/Theater TrierEheschlachten kannte man auf der Bühne bisher fast nur als oberflächlich dargebotene Glorifizierung von stupiden Mann-Frau-Klischees. Yasmina Rezas “Der Gott des Gemetzels”, das am Samstagabend unter der Regie von Judith Kriebel im Stadttheater seine zurecht umjubelte Premiere erlebte, lässt hingegen zwei Paare aufeinandertreffen, die einen Kampf “Jeder gegen Jeden” ausfechten und äußerst unterhaltsam die Selbstdarstellungsfassade bürgerlicher Spießigkeit enthüllen, ohne die dahinter steckende, tragisch anmutende Absurdität zu verschleiern.
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Ackermann bei Elstner

TRIER/BADEN-BADEN. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann ist am Samstag zu Gast in Frank Elstners Sendung “Menschen der Woche”.
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“Bologna wird scheitern!”

Bundesweit wehren sich Studenten gegen die "Bologna"-Reform. So auch in Trier vor wenigen Wochen auf einer Demonstration. Archiv-Foto: Marcus StölbWegen der Umstellung auf das Bachelor/Master-System kündigte Professor Marius Reiser der Universität Mainz. Im Januar veröffentlichte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Aufsehen erregenden Beitrag, in dem er die Gründe für seinen Rückzug darlegte und die Studienreform scharf kritisierte. Nun kam er auf Einladung des Bernhard-Vogel-Kreises nach Trier, um über die Probleme der “Bologna”-Reform zu sprechen. Doch nur wenige Studenten nahmen die Gelegenheit wahr, mit jemandem zu diskutieren, der ihre Kritik weitgehend teilt und prophezeit, dass “Bologna” scheitern wird. Für Reiser war es einer seiner letzten öffentlichen Äußerungen zu diesem Kapitel, das er zum Jahresende für sich abschließen möchte.
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