Aus fürs Stadtmagazin, vorerst kein tamtam

Nach 55 Ausgaben ist Schluss: Das Stadtmagazin wird in diesem Monat sein Erscheinen einstellen. Seit Sommer 2005 lieferte das ansprechend gestaltete Heft den Trierern allmonatlich einen Veranstaltungskalender samt Horoskop und einigen kürzeren Textbeiträgen. Doch für die Macher war das Magazin seit jeher ein Zuschussgeschäft, wirklich gerechnet hat es sich nie, weshalb nun die Reißleine gezogen wurde. Auf dem Markt kündigte sich schon ein Nachfolgeprodukt an: tamtam, ein Heft, dass alle zwei Monate erscheinen und ebenfalls gratis sein sollte. Diese Woche nun wurde der eigentlich schon für Januar geplante Start verschoben, nicht vor Spätsommer wird es tamtam geben.

TRIER. Freunde originell gestalteter Cover hatten regelmäßig ihre Freude, wenn gegen Ende eines jeden Monats das Stadtmagazin erschien. Überraschende Motive und wechselnde, meist dem jeweiligen Monat und der jahreszeitlichen Grundstimmung angepasste Farben ließen die Titelseite der Hefte schon mal als kleines Kunstwerk erscheinen – Schmunzeleffekt oft inbegriffen.

Auf diesen Anblick wird man künftig verzichten müssen, denn mit der aktuellen Januar-Ausgabe hat das Stadtmagazin sein Erscheinen eingestellt. Dass nach nunmehr 55 Ausgaben das Aus kommen würde, hatten die Macher des Hefts von der Agentur BOB Design schon in der Dezember-Ausgabe angekündigt: “Dies ist das letzte Stadtmagazin – in dieser Form zumindest”, lautete die Ansage, und auch über die Gründe ließ man die Leser nicht im Unklaren: “Versuche, in dieser Stadt ein neutrales und unabhängiges Magazin zu etablieren, das sich nicht hauptsächlich dadurch auszeichnet, dass möglichst viele Anzeigen verkauft werden, sind schon häufiger in Bauchlandungen versandet”, und weiter: “Aber auch wir brauchen diese Anzeigen, denn ohne Geld, um zumindest die Produktionskosten zu decken, geht es einfach nicht”.

Kay Spiegel, geschäftsführender Inhaber der Trierer Agentur Passepartout, würde diesen Satz wohl unterschreiben. Schließlich musste er den ursprünglich schon für Januar geplanten Start seines neuen Magazins nach eigenen Angaben verschieben, weil das Anzeigenaufkommen noch nicht zufriedenstellend war. Spiegels Vorhaben: Ein 80 Seiten zählendes Magazin für “junge und junggebliebene Erwachsene zwischen 20 und 40. Für Menschen, die etwas erleben wollen und nach Abwechslung suchen. Hedonisten, Experimentalisten und moderne Performer (Sinus Milieus)”, wie es in den “Profil- und Mediadaten 2010″ von tamtam heißt.

“Es bleibt spannend”

Vorgesehen war, den Veranstaltungskalender des Stadtmagazins in das zweimonatlich mit einer Druckauflage von 10.000 Exemplaren erscheinende und ebenfalls gratis verteilte Heft zu integrieren. “Der beste Veranstaltungskalender der Gegend liefert in bewährter Manier und absolut unabhängig die Termine”, so das Konzept, das damit zumindest teilweise auch auf das etablierte und in den vergangenen fast fünf Jahren mit einer Auflage von monatlich 20.000 Exemplaren erschienene Stadtmagazin aufbauen sollte. Um einen nahtlosen Übergang zu schaffen, erschloss sich BOB Design, entgegen der Ankündigung im vergangenen Monat im Januar doch noch ein Heft herauszubringen: “Jaja, jetzt sind wir doch noch da, aber: es bleibt spannend”, erfuhren die Leser unter der Rubrik “gegrüßt”.

Tatsächlich wurde es dann noch einmal spannend. Bis vor wenigen Tagen schien es, als würde das neue Magazin nun im Februar erscheinen. Eine tamtam-Party war schon gebucht, und auch ein Online-Gewinnspiel lief bereits. Anfang der Woche dann moderierte Kay Spiegel den geplanten Start erst einmal ab – die Anzeigenakquise sei noch nicht zufriedenstellend verlaufen, begründete er den kurzfristigen Entschluss. Zwar habe er schon einige größere Werbekunden gewinnen können, doch das Aufkommen sei bislang nicht ausreichend. Insgesamt sei die Resonanz auf sein Vorhaben aber durchweg positiv, weshalb er an dem Projekt festhalten wolle, erklärte Spiegel am Mittwoch gegenüber 16vor. Offenbar habe die Vorlaufzeit, die etwa ein Dreivierteljahr betrug, noch nicht ausgereicht, räumt der Agenturinhaber ein. Wohl auch deshalb kalkuliert er nun damit, dass tamtam nicht vor dem Spätsommer auf den Markt kommt.

Ein Potenzial für ein gedrucktes Stadtmagazin sieht Spiegel, der sich als einen “Printfetischisten” bezeichnet, in jedem Fall. Dem würde Andrea Kupfer von BOB Design wohl nicht widersprechen, doch Hoffnungen, dass es nach der Januar vielleicht doch wieder eine Ausgabe des Stadtmagazins geben könnte, macht sie nicht. Der Entschluss, das Heft in dieser Form aufzugeben, sei endgültig.

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12 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Na ja schreibt:

    Das Ungetüm wollte doch kein Mensch mit nachhause nehmen und füllte nur die blauen Tonnen der Läden.
    Allerdings war es etwas weniger tendenziös im Gegensatz zum Lifestylemagazin, wo man nur Aussicht über einen Bericht einer Veranstaltung bekam, wenn man eine saftige Anzeige bezahlthatte.

  2. arthur schreibt:

    Wenn “Bauchlandungen versanden” wird`s wahrlich Zeit mit dem Schreiben aufzuhören

  3. Ulf schreibt:

    Sehr schade. Bleibt zu hoffen, dass das Nachfolgeheft möglichst schnell erscheint und die Qualität des Stadtmagazins halten kann. Alle anderen Konkurrenzhefte sind eher für die Tonne….

  4. harley schreibt:

    Anscheinend haben einige Leute es immer noch nicht begriffen. Niemand braucht im Online-Zeitalter des 21. Jahrhunderts mehr ein gedrucktes “Magazin”, das sich anachronistisch mit Veranstaltungen in kalendarischer Form und kurzen (Werbe-)Beiträgen verkaufen will.

    Das ist eine (Print-)Romantik, die nur zum Scheitern verurteilt sein kann. Wenn überhaupt, müsste ein gedrucktes Magazin mit investigativer Arbeit aufhorchen lassen und beeindrucken – fernab vor allem vom vorgegebenen Mainstream des Medien-Platzhirsches aus der Schleyer-Straße. Dann wäre eine Überlebungschance vielleicht gegeben.

    Aber dazu braucht es mehr als einen Agenturleiter und Werbefachleute. Dazu braucht es echten Content – journalistisch hochstehenden allemal.

    Die Zukunft gehört dem Netz – in jeder Form. Ob bei Inhalten oder Anzeigen. Daran werden auch Nostalgiker wie Spiegel nichts ändern. “Print” stirbt in den kommenden Jahren ebenso aus, wie vor 100 Jahren die Pferdedroschke. Auch damals sahen einige Unverbesserliche die Droschke noch Jahrzente dem Automobil überlegen. Die Realität holte sie schnell ein.

    Auch beim Verhältnis Netz/Print wird das so sein. Spätestens, wenn die Generation der heute 60- bis 80-Jährigen das Zeitliche gesegnet haben wird, kommt es zu einem Erdrutsch auf dem Markt.

    Wer möchte, kann sich unter ivw.de ja die Verluste der Printmedien in den vergangenen Jahren einmal ansehen – und das ist erst der Anfang. Der wirkliche Erdrutsch kommt – wie gesagt – erst noch.

  5. Beobachter schreibt:

    ‘Katz’ tot, “usw’ tot, ‘Stadtmagazin’ tot – Trier am Ende? Tatsächlich hatte man zunehmend den Eindruck eines Luxemburg-Magazins, wenn man die letzten Hefte durchblätterte – da kam noch Anzeigengeld her. Überlebt hat das anspruchslose ‘Kulturbeutelchen’ – vielleicht, weil die Macher noch keine dicken Autos fahren (wollen)? Dafür gibts aber designtechnisch schwer eins auf die Rübe. Gerne schaut man sich dieses Heft nicht an. Im Gegensat zu ogigen Kritikern sei gesagt: natürlich stirbt Print, aber es stirbt nicht aus. Bevor ich morgens die Klapperkiste hochfahre, gegen Viren etc kämpfe, Cookies abwehre und alles nach Absturz nochmals resette, schau ich lieber nebenher in ein (ansprechendes) Heftchen auf dem Frühstückstisch, was denn heute abend so los ist. Daran wird sich nicht sehr viel ändern. Nexus und andere Nerd-Spielereien bedienen eben keine flächendeckenden Bedürfnisse.
    Dass in Trier nicht mal das an Altmedien möglich ist, was es woanders erfolgreich gibt, sollen Trier-Analysten beurteilen….

  6. Michael Merten schreibt:

    “‘Print’ stirbt in den kommenden Jahren ebenso aus, wie vor 100 Jahren die Pferdedroschke”
    Wenn Sie sich da mal nicht täuschen, Harley!

    Das erinnert mich doch sehr an die Nachrufe auf die Schallplatte, als seinerzeit die Compact Disk ihren Siegeszug antrat. Gerade in den Zeiten medialer Überflutung und der grenzenlosen, aber eben auch ungefilterten und oftmals trivialen Informationen glaube ich nicht daran, daß die Mehrheit der Menschen morgens beim Frühstück schon mit Notebook und Fernseher hantieren wollen.

    Ich schwöre bei der morgendlichen Tasse Kaffee auf die genüßliche Lektüre einer gut recherchierten und fundierten Zeitung. Und ich hege die Vermutung, daß das auch in zwanzig Jahren viele Menschen noch so sehen werden.

  7. Altgruftipunk schreibt:

    Werte/r Kommentator/in harley,

    Ihre Meinung in Ehren, aber es gibt auch andere. Warum existieren die bloß? Wieso beschäftigen sich Fachleute, die es doch am besten wissen sollten, trotzdem mit “(Print)Romantik”? Seltsam … Und – glauben Sie wirklich, ein Szenemagazin benötige “journalistisch hochstehenden”, “echten” “Content”? Ein … Szenemagazin? Wie sollen denn die kleinen Leute an diesen “hochstehenden” “Content” herankommen?

    Sie bezeichnen Kay Spiegel als Nostalgiker, das mag zutreffen. Sollte er ganz allein auf der Welt sein, dieser Nostalgiker? Klar, sagen Sie, denn jeder lesewillige Mensch in Trier, um Trier und um Trier herum, Herrgott: Jeder auf der ganzen Welt hat rund um die Uhr unbeschränkten Zugang zum Internet und will niemals anders als am Bildschirm lesen. Ich erlaube mir, diese Behauptung zu belächeln: :)

    Und bitte unterschätzen Sie nicht nicht die Generation der +60er. Wäre doch schade, wenn ein darob erboster 70jähriger sich in Ihr System hacken und dort tüchtig randalieren würde. Denn – wo kommt das world wide web wohl her? Wie alt sind inzwischen etliche der Leute, die es aufgebaut und weiterentwickelt haben?

    Werte/r Kommentator/in harley, offensichtlich mangelt es Ihnen an Informationen über das tamtam-Team und die Konzeption des neuen Magazins. Was berechtigt Sie zu der indirekten Behauptung, die erste Ausgabe des tamtam werde KEINEN “journalistisch hochstehenden” “Content” präsentieren? Echten, zum Anfassen, kleine Leute hin oder her! Haben Sie dieses erste Heft gelesen?

    Haben Sie nicht, wie denn auch. Warum schimpfen Sie dann? Lassen Sie sich doch erst einmal überraschen vom tamtam, wie es dann wirklich aussieht. Dann können Sie noch immer behaupten, es sei frei von anspruchsvollen Inhalten und daher zum Scheitern verurteilt. Aber Vorsicht vor dem Content! Am Ende macht er Ihnen noch Spaß. Und das auch noch für lau.

    Ein Altgruftipunk (Liest ständig gedruckte Bücher. Gern!)

    P.S.: Sollten Sie sich des Eindrucks einer gewissen Ironie nicht erwehren können, so seien Sie hiermit versichert, dass dieselbe gewollt und gar nicht mal so dünn aufgetragen ist. ;)

  8. von außen betrachtet schreibt:

    da erinnert sich noch jemand an die “usw.”.
    das ist mal mindestens zwanzig jahre her und wenn die erinnerung bleibt, dann auch der rest.

  9. onliner schreibt:

    Naja mal im Ernst, wer liest gezielt so ein Veranstaltungsheftchen, das einmal im Monat erscheint, um seine Abend-/Freizeitplanung durchzuführen? Da wird man doch mit einem Blick auf Seiten wie http://www.hunderttausend.de wesentlich ausführlicher und aktueller bedient (und sogar unterwegs auf dem Smartphone). Wenn sowas in ner Kneipe rumliegt dann kann man ja auf dem Weg von/zur Toilette man drin blättern aber wirklich gezielt rezipieren – ne, heutzutage nicht merh.

  10. Hinterwältlerin schreibt:

    Da bekomme ich doch ernsthaft das Gefühl eine absolute Hinterwältlerin zu sein. Regelmäßig besorge ich mir das Kulturbeutel Heftchen, das liegt dann neben meinem ständig mit dem Netz verbundenen Laptop und ich blättere doch tatsächlich darin um mich über Veranstaltungen zu informieren.
    “und sogar unterwegs auf dem Smartphone”, klasse… Wahnsinn was das tolle Smartphone alles kann, ich glaube mein 0815 Handy schafft es auch ins Internet, aber neee, ich mag es halt gedruckt.
    Und stellt Euch vor, ich bin jung, arbeite im Medienbereich, bin also durchaus bereit die Vorzüge der Onlinewelt für mich zu nutzen, aber das Heftchen auf meinem Schreibtisch bleibt! Und auf meinem Nachttisch liegen ganz altmodisch Bücher und das wird sich trotz EbookReadern auch niemals ändern.
    Das Stadtmagazin fand ich immer ok, klar die Größe hat es einen dann doch eher in der Kneipe durchblättern lassen, als es mit nach Hause zu nehmen, aber generell fand ich es schön geschrieben.
    Und zu dem tamtam Heft kann ich nur sagen, ich hoffe es hält was es verspricht, dann werde ich extra ein weiteres Stückcken Schreibtisch opfern….

  11. Daniel Kerpen schreibt:

    Es ist schon erstaunlich, wie ein geschäftsführender Agentur-Inhaber so naiv auf dem schwierigen Markt der Gratisblätter reüssieren möchte!

    Wie soll ein Magazin für “(…) Hedonisten, Experimentalisten und moderne Performer“ in Trier funktionieren? Hochglanzpolierter, aber in Bezug auf Trier doch eher konfuser Marketing-Sprech, den Herr Spiegel da präsentiert!

    Wer, bitte schön, soll denn aus Trier (und Umland) in einem Printmedium inserieren mit Fokus auf folgende Zielgruppen?
    1. „die Spaß-orientierte moderne Unterschicht / untere Mittelschicht: Verweigerung von Konventionen und Verhaltenserwartungen der Leistungsgesellschaft“ (= Sinus Sociovision Definition von Hedonisten)
    2. „die extrem individualistische neue Bohème: Ungehinderte Spontaneität, Leben in Widersprüchen, Selbstverständnis als Lifestyle-Avantgarde“ (= Experimentalisten)
    3. „die junge, unkonventionelle Leistungselite: intensives Leben – beruflich und privat, Multi-Optionalität, Flexibilität und Multimedia-Begeisterung“ (= moderne Performer, vgl. http://www.sociovision.de/uploads/tx_mpdownloadcenter/infoblatt_d_2009_01.pdf)

    Ein solches Konzept kann m. E. nach in Trier nicht funktionieren: Wir sind hier nicht in Köln oder Berlin; ich jedenfalls sehe (als ausgebildeter Soziologe und Medienwissenschaftler), wenn ich durch Triers Straßen laufe, weder die „extrem individualistische neue Bohème“, noch die „unkonventionelle Leistungselite“ in ausreichender Zahl, um hier ein solches Gratisblatt langfristig zu etablieren.
    Was ich allerdings in ausreichender Zahl sehe, ist die „Spaß-orientierte moderne Unterschicht / untere Mittelschicht“; aber die ist eine äußerst „untreue“, weil kaum dauerhaft zu bindende Zielgruppe, die zudem kaum printaffin ist. Kein Wunder also, dass die Anzeigenakquise schleppend verläuft!

    Meine Meinung in Kürze: Wenig durchdachte, dafür effektheischende, „laute, Aufmerksamkeit erregende Betriebsamkeit” (= Tamtam, lt. Duden) um „tamtam“, das wir so, wie aktuell konzipiert, wahrscheinlich nie dauerhaft zu Gesicht bekommen werden!

  12. lars schreibt:

    die wahrheit liegt mal wieder in der mitte. gratisangebote im printbereich dürften überlebenschancen auf geringem niveau haben, bezahlangebote eher nicht. die tage des abonnements sind unwiederbringlich vorbei. dennoch lässt sich der siegeszug des www nicht aufhalten – der distributionskanal ist einfach der kostengünstigste und aktuellste.

    die analyse von herrn kerpen trifft den nagel ansonsten auf den kopf. dieses tamtam-heft wird mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit nicht erscheinen. der werbemarkt in trier ist ein schwieriger und die bestehenden gratisheftchen haben hier den markt im griff – allerdings mit verheerend geringen margen für die betreiber. denn wer nutzt eher ein gedrucktes veranstaltungsmagazin als eine (aktuellere) online-ausgabe? das stadtmagazin war trotz allem gut gemacht und im grunde genommen ein liebenswerter anachronismus.

    dieses tamtam um print-gratisheftchen offenbart einmal mehr die ideen- und planlosigkeit der trierer agenturszene und dokumentiert die unfähigkeit zeitgemässe produkte auf den markt zu bringen. vielleicht ändert sich hier aber in absehbarer zeit mal etwas. wenn jedoch leute wie herr spiegel dann auch noch als referenten bei veranstaltungen der IHK als referenten zum thema “web 2.0″ auftreten, dann fehlt mir hier der glaube.

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