Konfuzianismus in der VHS

TRIER. Konfuzianismus und chinesische Traditionen im heutigen China sind das Thema eines Vortrags des Münchner Sinologen Professor Hans van Ess in Trier.

Hans van Ess spricht am kommenden Dienstag, 19. Januar, im Rahmen der Vortragsreihe “China – ein faszinierendes Land”, die von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier ausgerichtet wird.

Der Referent lege in seiner Darstellung besonderes Gewicht auf das selbstständige Wirken der konfuzianischen Gedanken und der Tradition des Konfuzianismus, heißt es. Dabei werde deutlich, dass die gesamte Bandbreite des Konfuzianismus die Gedanken des Gründers weit hinter sich lasse und dass Konfuzianismus nicht ohne weiteres definiert werden könne.

Professor van Ess ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen wie dem 2003 im Verlag C.H. Beck erschienen Band “Der Konfuzianismus” oder “Die 101 wichtigsten Fragen. China” (2008). Er studierte Sinologie, Turkologie und Philosophie in Hamburg und an der Fudan Universität Shanghai. Nach seiner Promotion war er als Länderreferent beim Ostasiatischen Verein Hamburg und anschließend als Assistent am Sinologischen Seminar der Universität Heidelberg tätig. Seit 1998 hat van Ess den Lehrstuhl für Sinologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, deren Vizepräsidente er ist, inne.

Der Vortrag in der Volkshochschule am Domfreihof (Beginn 19.30 Uhr) findet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sinologie der Universität sowie dem Trierer Konfuzius-Institut statt.

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