Salz knapp, Friedhöfe dicht

TRIER. In Trier gibt es nur noch einen eingeschränkten Winterdienst. An der Universität wird ab sofort nicht mehr gestreut. Aus Sicherheitsgründen mussten die Friedhöfe der Stadt geschlossen werden.

Aufgrund massiver Lieferengpässe der Salzlieferanten und der weiterhin andauernden winterlichen Wetterlage wird das städtische Straßenverkehrsamt bis auf Weiteres nur noch Straßen der Stufe 1 streuen. Dazu zählen verkehrswichtige und gefährliche sowie die Hauptstraßen. Damit soll einem Streusalzmangel vorgebeugt werden.

Aus Sicherheitsgründen müssen die städtischen Friedhöfe bis auf Weiteres geschlossen werden, sofern keine Beisetzungen stattfinden, teilte das Rathaus am Montag mit. Entsprechende Hinweise sind an den Eingängen angebracht. Zudem weist das Grünflächenamt auf die erhöhte Unfallgefahr infolge von Eis- und Schneeglätte sowie auf die Astbruchgefahr in den öffentlichen Grünanlagen hin. Im Bereich der Sportanlagen ist der Winterdienst ebenfalls eingeschränkt.

Wegen akuten Mangels an Streumitteln muss der Winterdienst an der Universität Trier ab sofort eingestellt werden. Betroffen sind sowohl Straßen als auch Fußwege auf dem Universitätsgelände. Die Vorräte an Streusalz sind nach den
anhaltenden Schneefällen der vergangenen Tage fast vollständig aufgebraucht. “Trotz intensiver Bemühungen, ist es bislang nicht gelungen, Streumittel nachzukaufen”, erklärte die Uni-Verwaltung. Fußgänger und Autofahrer werden auf Schildern darauf hingewiesen, dass sie mit Glätte rechnen müssen. Wann der Winterdienst wieder aufgenommen werden kann, sei derzeit offen.

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