Ab wann ist man verrückt?

TRIER. Die Theatergruppe “Dazwischen” zeigt am Montag und Dienstag um jeweils 21 Uhr das Stück “Aber Sie haben doch Freunde” im Mergener Hof.

Wer ist verrückt oder krank und wer bestimmt das eigentlich? Wo verläuft die Grenze? Gibt es überhaupt eine? Ist es kulturabhängig, welche Eigenschaften hochgeschätzt werden oder als krank gelten? Welche gesellschaftliche Funktion hat es möglicherweise, Menschen “krank zu machen” und wegzusperren? Welche Folgen hat die Krankheit für die gesellschaftliche Stellung? Wie fühlt es sich an, wenn man sich selbst einsperrt oder eingesperrt wird; wenn einen niemand verstehen kann oder will?

“Aber sie haben doch Freunde” der Theatergruppe “Dazwischen” ist eine Annäherung an die Innen- und Außenansichten einer jungen Frau in der Psychiatrie. Sie leidet unter Wahnvorstellungen und depressiven Symptomen. Ihre Gedanken und Gefühle, welche aus Hass, Wut, Liebe und Sehnsucht bestehen, führen zur völligen Auflösung der Identität und Person.

Inspiriert von Sarah Kanes “4.48 Psychose” schaffen drei Schauspielerinnen mit Elementen aus dem Tanztheater, Butoh und Kontaktimprovisation eine (un)bekannte Welt.

Reservierung unter 0176 / 81007321.

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