Solidarität und Fairness

TRIER. 13 Mannschaften aus Rheinland-Pfalz treten am Mittwoch kommender Woche beim Vorrundenturnier der “EineLebensWeltmeisterschaft 2010″ an.

Die Veranstaltung am 17. Februar in der Sporthalle des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) in Trier dauert voraussichtlich von 9 bis 15 Uhr.

Die “EineLebensWeltmeisterschaft” ist ein bundesweiter Schulwettbewerb zur Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Er richtet sich an Schüler der 7. bis 9. Klassen aller Schulformen. Der Wettbewerb verbindet den Gedanken weltweiter Solidarität mit dem Fair-Play-Gedanken des Sports und verankert ihn bei den teilnehmenden Jugendlichen. Die bundesweite Projektleitung liegt bei der Arbeitsgemeinschaft der “Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (AGL)” in Kooperation mit dem “Entwicklungspädagogischen Informationszentrum in Reutlingen (EPIZ)”. In Rheinland-Pfalz wird das Projekt vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN koordiniert.

Jedes am Wettbewerb teilnehmende Team steht für ein FIFA-Land. Der Wettbewerb erfordert von den Jugendlichen zwei Beiträge: einen mit sportlichem und einen mit thematischem Schwerpunkt zu “ihrem” Land. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck starteten für Rheinland-Pfalz im Oktober 2009 13 Teams in die “EineLebensWeltmeisterschaft”.

Im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Mainz tagte Ende Januar eine fünfköpfige Jury. Sie hatte die Aufgabe, die thematischen Beiträge der rheinland-pfälzischen Teams zu bewerten. 13 Plakate erstellten die Jugendlichen zu den Leitfragen: Wie sieht die Lebenswelt von Gleichaltrigen im zugelosten Land aus? Konnten Kontakte zu den Jugendlichen dort aufgebaut werden?

An den thematischen Beitrag zum Wettbewerb schließt sich nun der sportliche Teil an: ab sofort spielen die Teams der 13 Mannschaften in einem Fußballturnier. Die immer aus Jungen und Mädchen bestehenden Mannschaften spielen zunächst in zwei Vorrundenturnieren in Rheinland-Pfalz landesintern gegeneinander (das erste Turnier fand am 27. Januar im Schulzentrum in Nassau statt.). Im März treten die Gewinner aus der Vorrunde in länderübergreifenden Zwischenrunden gegeneinander an und hoffen auf den Einzug in die Endrunde, aus der der Sieger des sportlichen Wettbewerbs ermittelt wird.

Im Mai spielen 32 Teams um den Weltmeistertitel und können attraktive Preise gewinnen. “Wir drücken die Daumen, dass der Lebens-Weltmeister nach dem Endturnier aus Rheinland-Pfalz kommt”, so Sabine Mock, die Koordinatorin des Projektes von ELAN.

Weitere Informationen unter www.lebensweltmeister.de.

von 16vor

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